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Düsseldorf. (MR) Unterirdische Bullyquote besonders im Startabschnitt und zwei katastrophale Fehlpässe bringen die DEG um den Sieg über die Augsburger Panther – Doppelpack von... DEL: Augsburger Panther belohnen sich für starkes Auswärtsspiel
Markus Keller schnappt vor Stephen MacAulay zu – © Sportfoto-Sale (DR)

Markus Keller schnappt vor Stephen MacAulay zu – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Unterirdische Bullyquote besonders im Startabschnitt und zwei katastrophale Fehlpässe bringen die DEG um den Sieg über die Augsburger Panther – Doppelpack von O’Donnell reicht nicht. Die Panther siegen nicht unverdient mit 4:3.

Es wurde das erwartet schwere Spiel (5 € fürs Phrasenschwein) gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel: mit den „Kellerkindern“ hat die DEG traditionell Probleme und fungiert gerne als „Aufbaugegner“. Mit heute erneut mit nur 5 Verteidigern, wobei Ebner nach Corona-Erkrankung – sicher noch nicht wieder ganz fit ist – statt Kyle Cumiskey auf dem Bogen stand, tat sich Düsseldorf im Startabschnitt sehr schwer gegen die Fuggerstädter. Augsburg allerdings ebenfalls mit Ausfällen und lt. Eisenmenger im Magenta-Interview nur 4 gelernten Verteidigern. Auch das Schiedsrichtergespann schien in diesem Mittagsspiel nicht ganz wach und fällte ein paar unverständliche Entscheidungen. Zwei Powerplays gab es zu Beginn, wobei die Gäste ihres bereits mit der ersten Formation zügig ausnutzen konnten. Die DEG nicht. Ein kapitaler Fehlpass von Fischbuch in der Angriffszone in den Schläger von Maximilian Eisenmenger brachte Augsburg den zweiten Treffer, denn Eisenmenger ließ sich das Geschenk nicht mehr nehmen und verwandelte seinen Alleingang souverän. In Düsseldorf herrschte heute Schietwetter, frei nach dem Ausspruch von Uwe Krupp „Schiedsrichter sind wie Regen, man kann nichts dagegen machen“. Und es wurde nicht besser.

Es wird wieder ein weiter Weg für die DEG

Harold Kreis hatte in der Pause die Reihen umgestellt und Proft im Wechsel mit Schiemenz zu Barta und Ehl sowie – fast noch wichtiger – O’Donnell zu MacAulay und Eder gestellt. Erneut aber war hauptsächlich Hane gefragt, der sein Team im Spiel hielt. Zur Spielmitte endlich kam auch etwas Zählbares von den Hausherren: Järvinen mit der Peitsche von der blauen Linie, nutzte Augsburgs Verteidiger Haase als Bande. Zwischenzeitlich standen die Unparteiischen im Mittelpunkt und wurden mit einem Pfeifkonzert belohnt. O’Donnell, der Torschütze vom Dienst, traf zum Drittelende zum umjubelten Ausgleich, nachdem D’Amigo noch gescheitert war. Auf der Augsburger Bank war man sich einig, dass die Spieler zu früh hatten das Spiel verwalten wollen. Und es kam noch dicker für die Panther: Im ersten Wechsel erhöhte O’Donnell nach schönem Zuspiel von Eder auf 3:2 und die erstmalige Führung für die Rheinländer. Nach einer überstandenen 2+2 minütigen Strafe erhöhten die Gäste den Druck, während die DEG – nunmehr auf drei Reihen reduziert – allmählich müder wirkte. Düsseldorf zur Drittelmitte fast eingeschnürt, bis Hane das Spiel beruhigen konnte und das letzte Powerbreak ermöglichte. Doch im direkten Anschluss fälschte Clarke zum 3:3 Ausgleich ab und betätigte sich damit als Partycrasher. Den mitgereisten ca. 60 Fans der Panther brachte das wieder Leben. Düsseldorf kam kaum hinten raus, Svensson blieb am eigenen Torgestänge hängen, und der Puck fiel dem Gegner in die Kelle – Saponari erfreute seinen Anhang mit der erneuten Führung zum 3:4 (54.). Am Ende wartete Hane auf den Call, verließ den Kasten zugunsten des 6. Feldspielers, doch es nutzte nichts mehr.

Payerl (AEV) gegen Hane (DEG) (c) sportfoto-sale (DR)

Payerl (AEV) gegen Hane (DEG) (c) sportfoto-sale (DR)

Es spielten:
DEG
– 32 Hendrik Hane – 8 Marco Nowak, 88 Niklas Heinzinger – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 15 Carter Proft; 36 Joonas Järvinen, 27 David Trinkberger – 28 Alexander Ehl,, 29 Alex Barta, 21 Brendan O’Donnell; 67 Bernhard Ebner – 9 Jerry D’Amigo, 39 Victor Svensson, 77 Paul Bittner; 20 Tobias Eder, 19 Niklas Postel, 22 Cedric Schiemenz
AEV – 35 Markus Keller – 2 Brady Lamb, 28 John Rogl – 11 Adam Payerl, 77 Colin Campbell, 44 Michael Clarke; 64 Jesse Graham, 4 Henry Haase – 89 Brad McClure, 21 David Stieler, 24 TJ Trevelyan; 6 Marco Sternheimer, 65 Niklas Länger – 74 Vincent Saponari, 78 Chad Nehring, 73 Matt Puempel; 14 Magnus Eisenmenger, 19 Drew LeBlanc, 41 Maximilian Eisenmenger

Die Tore erzielten:
0:1 (04:29) Campbell (Puempel, Graham) PP1
0:2 (17:05) Max. Eisenmenger
1:2 (29:56) Järvinen (Barta)
2:2 (37:32) O’Donnell (D’Amigo, Järvinen)
3:2 (40:37) O’Donnell (Eder, Nowak)
3:3 (50:34) Clarke (Campbell, Payerl)
3:4 (53:29) Saponari (Nehring)

Schiedsrichter: Andrew Bruggeman, Lukas Kohlmüller – Christoffer Hurtik, JP Priebsch

Strafen: DEG – 6 Min.; AEV – 6 Min.

Zuschauer: 5000 (ausverkauft gem. aktueller Vorschriften)

Stimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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