
Bonn. (PM MagentaSport) Im stimmungsvollen Derby vor über 13.000 Fans in Mannheim gelingt den Frankfurter Löwen der erste Auswärtssieg bei den Adlern seit 2010: 2:0!
Frankfurts Superfinne im Tor, Weltmeister Jussi Olkinuora, ist ein enorm starker Rückhalt, an dem die Adler verzweifeln. „Es fühlt sich toll an. Es war eine tolle Atmosphäre. Wir haben uns zusammengerissen. Wir müssen die beiden Spiele bis zur Länderspielpause gewinnen“, fordert Olkinuora. Der ERC Red Bull München setzt ein dickes Ausrufezeichen, fegt die in dieser Saison bislang so starken Ingolstädter im ausverkauften SAP Garden mit 5:1 vom Eis, auch wenn Leon Hüttl findet: „Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider.“ Münchens neuer Trainer Max Kaltenhauser gibt für München den Weg vor: „Die Scheibe schneller vors Tor bekommen, unsere Nase in den Dreck stecken sozusagen.“ Die Kölner Haie klettern nach dem 2:1 gegen Wolfsburg auf den 4.Platz. Trainer Kari Jalonen Mahnungen haben offenbar Gehör gefunden, wie man Spiele gewinnt, bestätigt auch Louis-Marc Aubry: „Es war ein schönes Eishockey-Spiel. Es war eine tolle Teamleistung. Wir haben uns von der Strafbank ferngehalten und uns an den Spielplan gehalten. Ein schöner Heimsieg. Die gute Disziplin hat sich heute ausgezahlt.“ So einfach ist das.
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Sonntagsspiele in der DEL übersendet durch MagentaSport.
Ab morgen gibt´s täglich Live-Eishockey – am Montag die Eishockey Show mit Mannheims Gawanke und DEG-Chef Mondt. Am Dienstag, 29.10., empfängt der EHC Red Bull München die Adler Mannheim! Am Mittwoch spielen die Straubing Tigers gegen die Nürnberg Ice Tigers (live ab 19.15 Uhr).
Adler Mannheim – Löwen Frankfurt 0:2
Derby-Time mit über 13 000 Zuschauern: Die Löwen aus Frankfurt überraschen Mannheim nach 5 Niederlagen in Folge und siegen erstmals seit März 2010 bei den Adlern. Neben zwei Routiniers überragt ein Neuzugang im Tor der Frankfurter.
Stefan Loibl, Adler Mannheim: „Das war frustrierend, weil wir gar kein schlechtes Spiel gemacht haben. Wir kriegen einfach unsere Chancen nicht rein, die Frankfurter schon. Eine Derby-Niederlage tut besonders weh.“
Jussi Olkinuora, Löwen Frankfurt, fünftes Spiel und erster Shotout in der DEL: „Es fühlt sich toll an. Es war eine tolle Atmosphäre. Wir haben gekämpft und waren diszipliniert. Wir haben uns zusammengerissen. Wir müssen die beiden Spiele bis zur Länderspielpause gewinnen.“
Daniel Heinrizi, Sportdirektor Löwen Frankfurt, äußert sich zur Lage und zu einem möglichen Neuzugang: „Wir hatten in den Wochen nicht mehr diese Direktheit und die Scheibe nicht mehr vors Tor gebracht. Wir hatten Angst die Scheibe vors Tor zu bringen. Jussi Olkinuora wird sicher noch seine Klasse als Keeper zeigen. Wir werden unsere defensiven Probleme sicher in den Griff bekommen. Trainer Tom Rowe hat intern die richtigen Worte gefunden. Er hat sehr viel Erfahrung. Erik Brown hat Chancen auf die Einstellung. Er ist ein guter Spieler und hat eine mentale Pause gebraucht. Er ist ein Spieler, der uns gut tun würde.“
EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt 5:1

München setzt im Derby gegen Ingolstadt ein dickes Ausrufezeichen, nachdem die Ergebnisse zuletzt etwas schwankend waren. Damit verkürzen die München den Rückstand auf die Spitzengruppe auf 5 Punkte bei einem Spiel in der Hinterhand. Ingolstadt muss nach der Niederlage gegen Meister Berlin die 2. Niederlage in Folge hinnehmen.
Max Kaltenhauser, Trainer EHC Red Bull München: „Wir haben uns endlich mal belohnt mit einem Sieg. Ich habe das Spiel in Schwenningen nochmal auf Video angeschaut und habe es nicht glauben können, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen konnten. Es war auch mental nicht so leicht, das zu verarbeiten. Wir haben es gut aufgearbeitet, sind brutal bereit rausgekommen und haben verdient gewonnen. Natürlich gibt es immer leichte Anpassungen in den Pausen. Wir wollten die Scheibe schneller vors Tor bekommen, unsere Nase in den Dreck stecken sozusagen. Dass das aufgeht, da gehört immer ein bisschen Glück dazu, aber es war sicher nicht das falsche Rezept. Wir denken nicht in Serien, das ist im Sport nie ein guter Ratgeber. “ 0=
Leon Hüttl, ERC Ingolstadt: „Das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider. Es war ein knappes Spiel. Wir hatten Großchancen. 5:1 ist auf jeden Fall nicht das, was wir hingelegt haben. Es hat vielleicht auch der Lucky Bounce gefehlt, wie er auf der anderen Seite der Fall war. “
Nürnberg Ice Tigers – Schwenninger Wild Wings 4:1

– © ISPFD
Nürnberg setzt mit dem 4:1 gegen Schwenningen seine positive Entwicklung fort und zeigt sich defensiv wie schon gegen Wolfsburg deutlich stabiler. Die Comeback-Könige aus Schwenningen machen kurz Anstalten auf eine Aufholjagd, doch die Wild Wings zeigen sich defensiv zu anfällig.
Owen Headrick, erzielt für die Nürnberg Ice Tigers sein Debüt-Tor in der DEL: „Wir hatten eine schwere Zeit. Das Sechs-Punkte-Wochenende ist nun ein tolles Gefühl. Wir sind unserem Spielplan gut gefolgt. Mein erstes Tor fühlt sich toll an. Es hat für meinen Geschmack etwas zu lang gedauert. Nun hoffe ich, dass ich Fahrt aufnehme.“
Benjamin Marshall, Schwenninger Wild Wings: „Nürnberg ist viel besser ins Spiel gekommen. Sue haben Eishockey gespielt und wir nicht. Wir haben nach den frühen Fehlern gekämpft nach den frühen Fehlern. Das geht eben nicht immer gut.“
Kölner Haie – Wolfsburg Grizzlys 2:1
Die Kölner Haie feiern den 3. Sieg aus den vergangenen 4 Spielen und klettern auf den 4. Platz. Für die ambitionierten Wolfsburger ist es der nächste Rückschlag und mittlerweile die 4. Pleite in Serie. Damit ist der Anschluss nach oben erstmal abgerissen.
Louis-Marc Aubry, Kölner Haie: „Es war ein schönes Eishockey-Spiel. Wir haben ihnen nicht allzu viele Chancen gegeben. Es war eine tolle Teamleistung. Wir haben uns von der Strafbank ferngehalten und uns an den Spielplan gehalten. Ein schöner Heimsieg. Die gute Disziplin hat sich heute ausgezahlt.“
Laurin Braun, Wolfsburg Grizzlys: „Es ist unnötig, weil wir eine tolle Phase hatten, Grizzly-Hockey gespielt haben. Irgendwie ist es uns nicht gelungen das aufs Eis zu bringen. Wir müssen einen Weg finden, dass uns das schnellstmöglich wieder gelingt.“ Braun hatte mehrfach die Gelegenheit, sein 100. DEL-Tor zu erzielen. „Wäre schön, wenn es bald passiert, aber im Endeffekt ist mir die Mannschaft wichtiger. Lieber gewinne ich jedes Spiel und scheiß auf Tore.“
Stimmen zum Spiel
Es spielten:
KEC – 35 Julius Hudaček – 7 Nick Bailen, 47 Veli-Matti Vittasmäki – 62 Parker Tuomie, 89 Gregor MacLeod, 10 Justin Schütz; 53 Adam Almquist, 22 Maximilian Glötzl – 19 Frederik Storm, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maxi Kammerer; 57 Brady Austin, 91 Moritz Müller – 18 Josh Currie, 21 Juhani Tyrväinen, 93 Håkon Hänelt; 34 Elias Lindner – 33 Tim Wohlgemuth, 5 Robin van Calster, 46 Kevin Niedenz
WOB – 67 Hannibal Weitzmann – 95 Fabio Pfohl, 55 Ryan Button – 18 Laurin Braun, 71 Justin Feser, 13 Lucas Dumont; 24 Janik Möser, 6 Ryan O’Connor – 25 Darren Archibald, 26 Phil Varone, 97 Matt White; 44 Julian Melchiori, 2 John Ramage – 93 Spencer Machacek, 51 Andy Miele, 63 Luis Schinko; 28 Jimmy Martinovic – 23 Robin Veber, 40 Julian Chrobot, 91 Timo Ruckdäschel
Die Tore erzielten:
1:0 (01:26) Kammerer (Aubry, Austin)
1:1 (29:05) Archibald (Varone, White)
2:1 (49:06) Aubry (Storm, Kammerer)
Schiedsrichter: 19 Benjamin Hoppe, 23 Reid Anderson (42 David Tanko, 86 Tom Giesen)
Strafen: KEC – 2 Min.; WOB – 4 Min.
Zuschauer: 18.347
Fotostrecke zum Spiel
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Augsburg Panther – Fischtown Pinguins 2:5
Nach einer zuletzt schwierigen Phase fahren die Fischtown Pinguins einen 5:2-Sieg in Augsburg ein. Vor allem die Effektivität machte den Unterschied. Die Augsburg Panther kassieren die 3. Pleite in Folge.
Chris Collins, Augsburg Panthers: „Sie haben eine sder besten Powerplay-Teams der Liga, wenn nicht sogar das Beste. Wir haben einige Strafen hergegeben, sie haben dadurch getroffen. Auf der anderen Seite hatten wir auch einige Powerplays, aber wir haben nicht genug Schüsse kreiert. Wir haben die Scheibe zu leicht hergegeben. Das Powerplay war der Unterschied.“
Ross Mauermann, Fischtown Pinguins, erzielte sein 100.DEL Tor: „Ich habe Gerüchte gehört, dass ich in den letzten Spielen ein paar Chancen zuviel hatte. Meine Familie, die zu Hause zuschaut, hat mich daran erinnert. Der Schlüssel ist hart zu arbeiten und so macht es Spaß immer noch zu spielen.“
Straubing Tigers – Iserlohn Roosters 6:2

Straubing entledigt sich im Kellerduell mit Iserlohn der Heimsorgen und freut sich über ein Sechs-Punkte-Wochenende. Das 6:2 beendet den Negativlauf von zuvor vier Heimniederlagen in Serie. Die Roosters kämpfen sich zunächst durch zwei Powerplay-Treffer ins Spiel zurück. Iserlohn werden die Sorgen in der Defensive aber erneut zum Verhängnis.
Philip Samuelsson, Straubing Tigers: „Wir hatten einen harten Saisonstart und nun freuen wir uns, dass wir unseren Fans etwas zurückgeben konnten. Eine solide Defensive ist unsere Basis. Das war nun ein tolles Wochenende. Wir waren zu Hause nicht sehr gut.“
Colin Ugbekile, Iserlohn Roosters: „Wir waren gerade dran gegen ein schlagbares Team und dann aber schnell die entscheidende Gegentore bekommen. Wir müssen die Kleinigkeiten verbessern. Wir waren so oft so nah dran und könnten wo ganz anders stehen.“
Eishockey live bei MagentaSport
Montag, 28.10.2024:
19.30 Uhr: Die Eishockey Show mit Leon Gawanke und Nicki Mondt
Dienstag, 29.10.2024:
Ab 19.15 Uhr: Nachholspiel 3. Spieltag: EHC Red Bull München – Adler Mannheim
Mittwoch, 30.10.2024:
Ab 19.15 Uhr: vorgezogenes Spiel des 30. Spieltag: Straubing Tigers – Nürnberg Ice Tigers
DEL – 14. Spieltag:
Donnerstag, 31.10.2024:
Ab 13.45 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim
Ab 19.15 Uhr: ERC Ingolstadt – Löwen Frankfurt
Ab 19.15 Uhr: Augsburger Panther – Eisbären Berlin
Freitag, 01.11.2024:
Ab 13.45 Uhr: EHC Red Bull München – Kölner Haier
Ab 16.15 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers, Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters
Ab 19.00 Uhr: Düsseldorfer EG – Fischtown Pinguins
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