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Bonn. (PM MagentaSport) Mehr Action und mehr Spannung geht nicht, der Kampf um die Playoff Plätze und gegen den Abstieg sorgt für drei Shootouts... DEL am Mittwoch: Derby-Penalty-Party für Mannheim, Krämmer krönt 550. DEL-Spiel: „Energie freigesetzt für das nächste Spiel“

Nicolas Krämmer – © Sportfoto-Sale (DR)

Bonn. (PM MagentaSport) Mehr Action und mehr Spannung geht nicht, der Kampf um die Playoff Plätze und gegen den Abstieg sorgt für drei Shootouts und eine Overtime.

Kein Sieger-Team setzt sich mit mehr als einem Tor durch. Gleichzeitig schnaufen die Eisbären Berlin nach ihrem 3:2 (erst der 8. Dreier) gegen die Kölner Haie kurz durch.

Frank Mauer: „Wir haben die Türe aufgestoßen und jetzt müssen wir durchgehen. Wir haben lange genug rumgeeiert.“

Der Vorletzte Augsburg erkämpft sich in der Overtime ein 2:1 gegen Iserlohn, deren Keeper Andreas Jenike sah entschlossenere Panther: „Sie kommen raus wie die Feuerwehr, die Fans sind stinkig – wie so ein angeschossenes Reh. Das ist gefährlich.“

In Mannheim werden die Derbys gegen Frankfurt als Penalty-Party zelebriert: die Adler besiegen die Löwen im Shootout. Frankfurt nimmt zähneknirschend immerhin einen Punkt mit und fordert am Freitag den Spitzenreiter München (ab 19 Uhr live in der Konferenz und als Einzelspiel). Nico Krämmer verwandelte den entscheidenden Penalty für Mannheim in seinem 550 DEL-Spiel zum dritten Sieg in Folge: „Das war ein harter Kampf. Es macht großen Spaß, dass wir dieses Jahr einige Derbys haben. Wir setzen damit auch Energie frei für das nächste Spiel.“

Da geht´s am Freitag zum Vierten Straubing (live ab 19 Uhr), der zum dritten Mal die DEG besiegte: „Die liegen uns“, meinte Straubings Schönberger selbstbewusst – vermutlich auch Mannheim.

Nachfolgend Stimmen und Daten aus der PENNY DEL, übermittelt durch Quelle MagentaSport.

Am Freitag steht der nächste komplette Spieltag live an: ab 19 Uhr als Einzelspiel oder in der Konferenz mit der DEG gegen Berlin und Frankfurt fordert München. Bei der U20 WM hat sich Tschechien im Halbfinale mit 2:1 gegen Schweden durchgesetzt, steht in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag als erstes Team im Finale. Alles live bei MagentaSport.

Eisbären Berlin – Kölner Haie 3:2
Die Eisbären siegen wieder nach 4 Niederlagen in Folge. Die erhoffte Trendwende könnte gestartet werden. Die Konkurrenz im Keller punktet, der Sieg daher umso wichtiger. Die Haie schaffen nach dem Derby-Sieg gegen die DEG keinen 2. Erfolg. Vielleicht fehlt es den Kölnern diesmal an Tempo. Die schnellsten Spieler auf dem Eis sind die Spieler der Berliner.
Frank Mauer, Berlin, war nach dem Sieg sehr glücklich: „Der Sieg war wichtig. In den letzten Spielen waren wir immer dran. Es hat aber immer etwas gefehlt. Das war ein guter Start. Wir haben es oft mit der Brechstange probiert und damit kommst du nicht weit. Wir nehmen die Punkte und gehen weiter. Wir haben die Türe aufgestoßen und jetzt müssen wir durchgehen. Wir haben lange genug rumgeeiert. Das war ein guter Anfang.“
Der Anschlusstreffer von Maxi Kammerer kurz vor dem Ende – geholfen hat es nichts mehr: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NnJhSnZmaHQ4YmZVTHlzWDcvVmR0Zz09

Top-Daten aus diesem Spiel:
Giovanni Fiore ist mit 37,2 Km/h erneut der schnellste Spieler auf dem Eis!
5.679 Meter – damit spulte Austin Brady die meisten Meter auf dem Eis ab.

Adler Mannheim – Löwen Frankfurt 3:2 SO
Was für ein packendes Derby: Brett Breitkreuz hält die Löwen wenige Sekunden vor Schluss im Spiel und erzwingt die Overtime inklusive Shootout. Am Ende können sich aber die Adler durchsetzen. Mannheim bleibt mit dem 3. Sieg in Serie Dritter, die Löwen verlieren im Kampf um die Playoffs etwas an Fahrt. Simon Sezemsky, Frankfurter Löwen: „Wir haben hier einen Punkt gestohlen, das tut sehr gut. Dass wir mit der Niederlage nach Hause fahren, ist ärgerlich. Wir spielen bis zur letzten Minute immer sehr zielstrebig.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NnFESy8yaEFLNXNoMWMwOVFvS1FqUT09

Nico Krämmer, Adler Mannheim, verwandelte den entscheidenden Penalty: „Das war ein harter Kampf. Es macht großen Spaß, dass wir dieses Jahr einige Derbys haben. Wir setzen damit auch Energie frei für das nächste Spiel.“

Andreas Jenike – © Sportfoto-Sale (JB)


Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 2:1 OT
Augsburg kämpft sich zum Sieg in der Verlängerung, nachdem die Roosters kurz vor der Schlusssirene noch den Ausgleich erzielen. Nach einer langen Niederlagenserie für die Panther jetzt endlich zwei Siege in Serie. Ärgerlich für die Augsburger, dass die Eisbären gegen Köln gewinnen. Iserlohn konnte zuvor zwar drei Spiele in Serie gewinnen, muss aber aufpassen, dass der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nicht weiter schmilzt. Andreas Jenike, Iserlohn, nach der knappen Niederlage mit viel Lob für den Gegner: „Was Augsburg zuvor gemacht hat, hat nicht gefruchtet. Jetzt haben sie den Fokus auf die Offensive gelegt und jetzt klappt es bei denen besser. Sie haben sich viele Chancen erarbeitet und kommen raus wie die Feuerwehr, die Fans sind stinkig – wie so ein angeschossenes Reh. Das ist gefährlich. Wenn die so weiterspielen, kämpfen die sich aus dem Loch raus.“

Mirko Sacher, Augsburg, nach dem Sieg in der Overtime: „Wir hätten das Spiel nach 60 Minuten gewinnen müssen. Lieber zwei Punkte als keiner. Wir haben in den letzten Wochen nicht das gezeigt, was wir können.“

Düsseldorfer EG – Straubing Tigers 2:3
Straubing gewinnt auch das 3. Spiel der Saison gegen Düsseldorf. Die Tigers setzen sich in der Top-5 fest – die DEG verliert dagegen etwas den Anschluss an die oberen 5 Plätze. Straubing gewinnt das 2. Spiel in Folge, tankt Selbstvertrauen vor dem Spitzenspiel gegen Mannheim am kommenden Freitag (live ab 19 Uhr bei MagentaSport).
Alexander Blank, DEG, hadert mit dem Powerplay: „Wir waren in den ersten 10 Minuten nicht bereit. Da war Straubing besser. Es kann nicht sein, dass wir in den letzten zwei, drei Spielen immer ein Gegentor in unserem eigenen Powerplay bekommen.“

Sandro Schönberger, Straubing, nach dem 3. Sieg im 3. Spiel gegen die DEG in der Saison: „Düsseldorf liegt uns, das kann man so sagen. Wir haben verdient gewonnen nach dem 3. Drittel. Wir haben da aber nicht so gut gespielt, wie wir das wollten. Da waren wir nur in den ersten 10 Minuten gut. Ich hoffe, die Reise geht weiter nach oben.“

Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg 3:4 SO
Schwenningen verpasst den Sieg gegen Wolfsburg, hat aus den letzten 7 Spielen nur einen Dreier geholt. Die Grizzlys schaffen nach 2 Niederlagen wieder einen Sieg. Die Top6 bleibt weiterhin in Reichweite. Die Wild Wings haben immerhin noch einen Puffer auf die Abstiegsplätze. Jordan Murray, Doppeltorschütze Wolfsburg, war zufrieden: „Das war ein Statement-Sieg. Wir hatten eine schwierige Zeit, aber wir sind als Team weiter zusammengewachsen.“
Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Tkx6ZG95YUJyRHl0UldGTWtRSmhDZz09

Alexander Karachun, Wild Wings, war an allen 3 Treffern beteiligt – so richtig freuen, konnte er sich nicht: „Wir sind gut gestartet, aber dann sind wir zu viel geschwommen. Wir hatten Chancen, aber da muss mehr kommen, wenn wir gewinnen wollen.“

Bietigheim Steelers – ERC Ingolstadt 3:4 SO
Der Tabellenletzte aus Bietigheim muss wenige Minuten vor Schluss den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen und verliert noch im Shootout. Bitter für Bietigheim, das mit 8 Niederlagen aus den vergangenen 10 Spielen immer bedrohlicher dem Abstieg entgegen rückt. Für den Tabellenzweiten aus Ingolstadt könnte es momentan kaum besser laufen. Jerome Flaake, Torschütze ERC, war nach dem Sieg glücklich: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Bietigheim spielt gutes Eishockey. Unser Coach studiert die Gegner sehr gut und wir halten uns an das System. Es macht Spaß zu siegen.“

Steelers-Keeper Leon Doubrawa, Fangquote 92,3 Prozent: „Ich finde, dass wir sehr gut gespielt haben. Wir haben in Überzahl das Tor kassiert und das ärgert mich. Es hat trotzdem wieder Spaß gemacht zu spielen. Es ist bitter, aber wir müssen das Positive rausziehen.“

Nürnberg Ice Tigers – Pinguins Bremerhaven 3:2
Heimsieg für die Ice Tigers, die in der Tabelle wieder an die Pre-Playoff-Plätze rankommen. Bremerhaven lässt wichtige Punkte liegen im Kampf um den 2. Platz hinter München.
Nicholas Jensen, Torschütze Bremerhaven, weiß, woran es gelegen hat: „Wir waren 25, 30 Minuten gar nicht da. Das hat uns das Spiel gekostet. Wir haben unseren Job nicht gemacht.“

Markus Weber, Nürnberg, kann sich über die 3 Punkte freuen: „Dafür haben wir über 60 Minuten hart gearbeitet. Es war nicht das beste Spiel von uns, aber wir nehmen die 3 Punkte mit.“

PENNY DEL komplett LIVE bei MagentaSport
Freitag, 06.01.2022
Ab 19:00 Uhr live in der Konferenz oder als Einzelspiel:
Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin,
Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers,
Iserlohn Roosters – Pinguins Bremerhaven,
Straubing Tigers – Adler Mannheim,
Bietigheim Steelers – Schwenninger Wild Wings,
Kölner Haie – ERC Ingolstadt,
Löwen Frankfurt – EHC Red Bull München





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