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„Nicht schlau genug“ für ersatzgeschwächte Eisbären: Berlin fertigt Mannheim 4:0 ab Bonn. (PM MagentaSport) Die Eisbären Berlin fügen Mannheim im Topspiel eine 4:0-Packung zu,... DEL am Freitag: „Solche ´Unforced Errors´ muss man einfach nicht haben“ – Ernüchternder Abend für Krefeld und Iserlohn

„Nicht schlau genug“ für ersatzgeschwächte Eisbären: Berlin fertigt Mannheim 4:0 ab

Brendan Ranford (Bietigheim, links) und Rooster Taro Jentzsch – © Sportfoto-Sale (JB)

Bonn. (PM MagentaSport) Die Eisbären Berlin fügen Mannheim im Topspiel eine 4:0-Packung zu, obwohl mit Pföderl, Noebels, Niederberger und Co. wichtige Leistungsträger fehlten.

Goalie-Vertreter Ancicka erklärte die dennoch starke Leistung: „Wir verstehen uns einfach in der Kabine brutal und wir haben eine brutale Chemie.“
Mannheims David Wolf fand einfache Worte für die Niederlage: „Wir waren nicht schlau genug.“

In Köln ist das Zwischenhoch mit 2 Siegen schon wieder beendet: 1:3 gegen Straubing – keine Energie, wie Trainer Uwe Krupp fand: „Ein Drittel reicht da einfach nicht.“

In Krefeld wird´s nach einer schwachen Woche allmählich zappenduster- Letzter. „Wir haben vieles selbst verschuldet. Das ist einfach scheiße“, murrte Laurin Braun nach dem 1:4 in Düsseldorf.

Ernüchterung auch bei den abstiegsgefährdeten Iserlohn Roosters, die beim 3:4 einen 3:0-Vorsprung gegen Bietigheim im Penaltyschießen verspielen.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen vom Freitag-Spieltag übermittelt via MagentaSport.

Am Sonntag geht die DEL in die nächste Runde. Unter anderem mit dem Topspiel zwischen dem EHC Red Bull München und den Adler Mannheim – ab 16.15 Uhr live bei MagentaSport.

Adler Mannheim – Eisbären Berlin 0:4

Die Adler Mannheim kassieren eine bittere Pleite im Topspiel und bleiben dabei das erste Mal seit über 5 Jahren zu Hause ohne Torerfolg. David Wolf war angefressen nach dem Spiel: „Das schmeckt natürlich überhaupt nicht, hier zuhause gegen einen direkten Rivalen 0:4 zu verlieren. Das ist natürlich keine schöne Sache. Wir haben teilweise eigentlich gut gearbeitet, aber wir waren nicht schlau genug und das nutzt eine Mannschaft wie Eisbären eiskalt aus. Die haben uns jedes Mal ein bisschen den Wind aus den Segeln genommen.“

Die Eisbären Berlin gewinnen auch ohne Pföderl, Noebels, Niederberger und Co. das 6. Spiel in Folge. Goalie Tobias Ancicka vertrat Niederberger und feierte dabei sein 2. Karriere-Shutout: „Ich muss mich bedanken bei meinen Mitspielern. Die haben mir heute das Leben sehr einfach gemacht… Ich fand nicht, dass Mannheim viele Chancen hatte. Wir haben von Anfang an das Spiel im Griff gehabt und dann auch verdient die 3 Punkte mitgenommen.“ Wie die Mannschaft trotz der Ausfälle so performen konnte: „Wir verstehen uns einfach in der Kabine brutal und wir haben eine brutale Chemie. Und zurzeit läuft es auch ehrlich gesagt richtig gut.“

Kölner Haie – Straubing Tigers 1:3

Die Kölner Haie können die guten letzten 2 Spiele nicht bestätigen und rutschen ab auf Platz 11. Trainer Uwe Krupp erklärte: „Im 1. Drittel hatten wir die Energie noch. Aber das war unser 3. Spiel in 6 Tagen… Straubing hatte mehr im Tank. Ein Drittel reicht da einfach nicht. Wir hatten dann nichts mehr im Tank, um noch irgendwie zurückzukommen… Wenn wir über 3 Drittel so hätten spielen können wie im 1. Drittel, dann hätten wir heute eine andere Chance gehabt.“
Die Straubing Tigers feiern den 6. Sieg aus den letzten 7 Auswärtsspielen und festigen Platz 5 in der Tabelle, 5 Punkte vor Nürnberg auf Rang 6.

Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 4:1

Die Düsseldorfer EG feiert den 3. Sieg in Folge und steht weiterhin auf Platz 9.
Für die Krefeld Pinguine gab es unterdessen eine enttäuschende Woche mit 2 Niederlagen in Nordrhein-Westfalen. Das Team steht damit leicht abgeschlagen weiter auf dem letzten Platz. Laurin Braun brachte seinen Gemütszustand recht deutlich zur Kenntnis: „Zwei Drittel gut, ein Drittel scheiße. Verloren… Wir haben vieles selbst verschuldet. Solche „Unforced Errors“ muss man einfach nicht haben. Wir haben davon zu viel und schenken einfach Tore her. Das ist einfach scheiße.“

EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 4:3

Maximilian Daubner von Red Bull und Niclas Burström – © EHC Red Bull München / City-Press


Der EHC Red Bull München feiert den 7. Sieg aus den letzten 8 Spielen und schiebt sich an Mannheim vorbei wieder in die Top 3 der Liga. Doppelpacker Frederik Tiffels war dennoch unzufrieden, weil sein Team es am Ende unnötig spannend machte: „Das können wir auf jeden Fall besser machen, damit das nicht mehr knapp wird am Ende… Wir würden auch gerne mehr Tore schießen. Heute haben wir 4 gemacht, was ja schon besser ist, aber wir müssen es trotzdem schon früher beenden.“ Über den guten Lauf seit Olympia: „Eigentlich hat sich nicht viel verändert, aber wir arbeiten defensiv auf jeden Fall besser.“
Die Wild Wings bleiben nach der letztendlich bitteren Niederlage auf dem vorletzten Tabellenplatz. Maximilian Hadrascheck über sein Tor: „Auch ein blindes Huhn findet mal einen Korn. Das hat sich natürlich toll angefühlt, aber es überwiegt momentan einfach die Niederlage, weil es sehr bitter war, für das, was wir im Aufgebot hatten… Wir sind jetzt hier nicht angereist und haben mit 3 Punkten gerechnet. Ich muss unserer Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Unser Torwart war auch der Wahnsinn heute. Wir haben uns nie aufgegeben. Das war ein riesiges Spiel von uns, für das Line Up, was wir hatten.“

Iserlohn Roosters – Bietigheim Steelers 3:4 SO

Big-Points für die Bietigheim Steelers! Im Kellerduell mit den Roosters holt das Team von Daniel Naud einen 0:3-Rückstand auf und springt dank des Sieges wieder auf Platz 10. Matchwinner und Goalie Thomas McCollum, 40 Saves, kam letzte Woche erst aus Österreich zu den Steelers und freute sich: „Ich habe wirklich daran geglaubt, dass das Team das noch machen konnte. Ich habe schon im Training gemerkt, dass die Jungs sehr talentiert sind.“
Zu seinem ersten Spiel in der DEL: „Das ist extrem aufregend. Ich weiß, dass das hier eine extrem gute Liga ist und ich bin einfach froh, dass ich heute meinen 1. Sieg im 1. Spiel feiern konnte.“

Die Iserlohn Roosters bleiben nach der Niederlage auf Platz 13 in der Tabelle.

Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters - Bietigheim Steelers
© by Sporfoto-Sale 2022 (JB)
« von 66 »

Grizzlys Wolfsburg – ERC Ingolstadt 4:1

Der ERC Ingolstadt kassiert die 6. Niederlage in Folge und rutscht in der Tabelle weiter ab auf Platz 8. Mirko Höfflin erklärte: „Das ist auf jeden Fall nicht so gelaufen, wie wir wollten… Da kam ein bisschen zu wenig von uns.“ Die vielen Ausfälle im Team waren keine Ausrede für ihn: „Wir haben viele Plätze, die aufgefüllt werden müssen. Das wäre mit Sicherheit ein anderes Spiel gewesen, aber das ist im Prinzip egal. Die, die hier sind müssen performen und das ist keine Ausrede.“
Für die Grizzlys Wolfsburg geht es nach dem Heimsieg zurück auf Platz 2 in der Tabelle.

Die PENNY DEL live bei MagentaSport:
Sonntag, 13.03.2022
Ab 13.45 Uhr: Krefeld Pinguine – Pinguins Bremerhaven
Nürnberg Ice Tigers – Düsseldorfer EG
ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters

Ab 16.15 Uhr: Straubing Tigers – Augsburger Panther
Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie
EHC Red Bull München – Adler Mannheim
Ab 16.45 Uhr: Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin

Dienstag, 15.03.2022
Ab 19.15 Uhr: Krefeld Pinguine – Iserlohn Roosters
EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt
Bietigheim Steelers – Düsseldorfer EG

Mittwoch, 16.03.2022
Ab 19.15 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim

Das aktuelle Programm kann hier abgerufen werden: www.magentasport.de/programm

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