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Deggendorf Fire im Doppelvergleich gegen Schweinfurt

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Zweikampf zwischen Dylan Wruck und Patrick McNeill. DEL: Iserlohn Rooster vs. ERC Ingolstadt Copyright: Jan Brueggemann, Eishockey Magazin
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Logo Deggendorf FireDeggendorf. (PM) Vor richtungsweisenden Spielen steht Deggendorf Fire am kommenden Wochenende, wenn man sich zweimal mit den Mighty Dogs aus Schweinfurt misst. Nach der Pause – bedingt durch den Deutschland-Cup – geht es am Freitag um 20 Uhr im letzten „Heimspiel“ auf Straubinger Eis gegen die Unterfranken, ehe man bereits zwei Tage später (17.11.2013, 18.00 Uhr) zur Revanche in die Kugellagerstadt reist. Sollte gegen den direkten Tabellenvordermann gewonnen werden, könnte man den Anschluss zu Platz 8 wieder herstellen. Auftrieb für dieses Unterfangen sollte der Sieg in Peiting vor der Pause geben.

Gegen Schweinfurt kann Fire-Coach Trainer Jan Benda fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Alle Mann sind wieder im Training, nur Marius Wiederer laboriert immer noch an den Folgen eines Checks. Auch der schmerzlich vermisste Sturmführer Andrew Schembri wird wieder mit von der Partie sein. Unter der Woche hat man mit Louis-Vincent Albrecht sogar einen weiteren Torhüter unter Vertrag genommen, um eine Alternative auf dieser Position zu haben. Albrecht wechselte aus Zell am See von den dortigen Eisbären nach Deggendorf und soll den Konkurrenzkampf beleben. Auf Anfrage wurde von Coach Benda auch bestätigt, dass sich derzeit ein Verteidiger im Probetraining befindet. Hier sei allerdings noch keine Entscheidung getroffen. Ebenso, ob Goalie Albrecht am Wochenende schon spielberechtigt ist, dies hängt von der schnellen Erledigung der Passformalitäten ab.

Wie Benda mitteilte, sind die auswärtigen Trainingseinheiten sehr anstrengend. Das „Tingeln“ zu den umliegenden Eisstadien zu ungünstigen Eiszeiten sei problematisch. „Wir hoffen, dass alles bald vorbei ist und wir zur Normalität zurückkehren können“, so Benda, „außerdem konnten die Spieler aus beruflichen Gründen nicht jedes Training mitmachen.“ Dreimal bat der Chefanweiser sein Team letzte Woche zu auswärtigen Trainingseinheiten, dass Länderspiel-Wochenende hatten die Spieler frei, um die Köpfe frei zu bekommen. Nachdem der Stadionumbau in Windeseile durchgeführt werden konnte, hofft man bei allen Beteiligten auf eine vorzeitige Eisbereitung. Am 20. November könnte man bereits wieder auf heimischen Eis trainieren.

Mit Schweinfurt kreuzt man diese Saison erstmals die Schläger. Das Team von Jukka Ollila spielt meist gut mit und fordert den Gegnern stets alles ab, steht am Ende aber meist mit leeren Händen da. So gingen auch die beiden letzten Partien erst in der Overtime verloren. Vor allem Spieler wie Igor Filobok und Mikail Nemirovsky drücken dem Spiel der Mighty Dogs ihren Stempel auf. Der Vertrag mit Dimitri Litesov wurde jüngst verlängert, er ist neben Vitali Stähle und Simon Knaup ein Punktegarant. Danach klafft allerdings ein Loch, was torgefährliche Spieler der Unterfranken angeht.
Auch Schweinfurt wurde noch einmal auf der Torhüterposition aktiv. Nachdem sich die etatmäßige Nr. 1 Benjamin Dirksen verletzte, nahm man den bisher vereinslosen Martin Fous unter Vertrag. In der Saison 2010/11 bestritt Fous 18 Partien für den EHC Klostersee, ehe er über Wolfsburg und Kassel bei den Eispiraten Crimmitschau landete. Dort stand er letzte Saison zehnmal zwischen den Pfosten, nun soll er der Rückhalt für die Mighty Dogs werden.

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