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Düsseldorf. (MR) Gegen sehr stark aufspielende Fischtown Pinguins hatte die DEG über weite Strecken wenig entgegenzusetzen und verlor zuhause 2:3. Man hätte heute bereits... DEG wacht zu spät auf und verpasst frühzeitige Halbfinalqualifikation im Magenta Sport Cup
Patrick Buzas (DEG) gegen Bremerhavens Michael Moore – Sportfoto-Sale (DR)

Patrick Buzas (DEG) gegen Bremerhavens Michael Moore – Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Gegen sehr stark aufspielende Fischtown Pinguins hatte die DEG über weite Strecken wenig entgegenzusetzen und verlor zuhause 2:3. Man hätte heute bereits den Halbfinaleinzug im Magenta Sport Cup festmachen können; Bremerhaven hat das Ticket ja schon in der Tasche.

Mit diesmal Hendrik Hane im Tor der Düsseldorfer EG ging es von Beginn an zügig zur Sache, allerdings nach den ersten ein, zwei Versuchen der Gastgeber meist in die andere Richtung. Die sehr schnellen Pinguins verstanden sich auf extrem schnelle Pässe und ließen die Gastgeber vielfach einfach ins Leere laufen. Drei Strafzeiten der DEG halfen natürlich auch nur einem Team, vor allem da sie sogar in doppelter Überzahl arbeiten durften. Da dauerte es dann nicht lage, zumal Alexander Ehl beim Bully auch noch der Stock brach. So traf Miha Verlic bei 5 gegen „2 1/2“ Spieler zur erstmaligen Führung. Dass es mit diesem Stand in die erste Pause ging, war sicher auch Hane im Kasten zu verdanken, der einige Hochkaräter rausfischen konnte.

Reihenumstellung im Schlussabschnitt bringt Teil-Erfolg

Das zweite Drittel zeigte über weite Strecken dasselbe Bild, nur dass diesmal auch die Gäste eine Strafe absitzen mussten. Doch die DEG konnte keinen zählbaren Vorteil hieraus ziehen. Dann wieder musste man alles hineinwerfen und in eigener Unterzahl verteidigen. Kurz vor der Sirene konnten die Pinguins schließlich ihre Überlegenheit in den zweiten Treffer umwandeln. Als Ross Mauermann den Rebound in kurzer Distanz um Hane herumzog, war der Torsteher machtlos, auch wenn er auch in diesem Abschnitt wieder mehr im Mittelpunkt gestanden hatte, als ihm sicher lieb gewesen ist. Nach 16 Schüssen im ersten flogen ihm im zweiten Abschnitt gar derer 19 um die Ohren. Weiterhin überzeugten die Seestädter mit Übersicht und Spielwitz, unterbanden jeglichen Aufbau der DEG, der mit langen Pässen gehen sollte. Trainer Harold Kreis hatte in der zweiten Pause eine kleine Justierung vorgenommen und Flaake mit Fischbuch getauscht. Mathias From startete auch direkt nach Wiederbeginn einen Angriff ohne Pässe, scheiterte aber an Goalie Pöpperle. Die Slowenen-Reihe der Gäste zeigte im direkten Gegenzug, wie es besser geht, und es stand 0:3. Doch auch Jerome Flaake kann die Scheibe um den Goalie herumlegen – wenn man ihn lässt. Ein wenig Hoffnung keimte auf nach dem 1:3 in der 45. Minute. Doch nach wie vor wurde das Eis auf der anderen Seite mehr abgenutzt, und es dauerte bis zur Schlussphase, dass der DEG noch ein Treffer gelang (Carey, 58.). Am Ende reichte es aber nicht mehr, und die Pinguins nahmen die volle Punktzahl mit nach Bremerhaven. Während diese das letzte Spiel der Vorrunde gegen Wolfsburg ganz entspannt angehen lassen können, heißt es für die DEG im auf Montag vorverlegten Spiel, voll konzentriert bei den anderen Pinguinen aufzulaufen.

3030
Werden die krisengeschüttelten Krefeld Pinguine bald einen Weg aus ihrer Krise finden?

Michaela-Ross

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