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Düsseldorf. (MR) Im letzten Heimspiel vor der Olympiapause konnte die Düsseldorfer EG 44 Torschüsse nicht im Kasten der Ingolstädter unterbringen. Höhepunkte bot das Spiel...
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke ehrt Niki Mondt für 1.000 DEL-Spiele – © by Eishockey-Magazin (DR)

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke ehrt Niki Mondt für 1.000 DEL-Spiele – © by Eishockey-Magazin (DR)

Düsseldorf. (MR) Im letzten Heimspiel vor der Olympiapause konnte die Düsseldorfer EG 44 Torschüsse nicht im Kasten der Ingolstädter unterbringen. Höhepunkte bot das Spiel nur auf den Nebenschauplätzen.

Einer dieser Höhepunkte am Dienstag Abend war die Ehrung von Niki Mondt, der heute sein 1.000. Spiel in der DEL bestritt. Das Spiel selbst zeigte eine wie gewohnt kämpfende DEG, leichtfüßigere Panther und ein Schiedsrichtergespann, das noch nicht auf Olympia-Niveau ist (Lars Brüggemann und André Schrader vertreten bekanntlich die deutschen Farben in Sotchi). Die Gäste spielten durchaus nicht überragend aber konsequenter und sicherer. Justin Bostrom wartete auf einen Icingpfiff, dieser kam nicht, und sein Reihenkollege der Vorsaison, Travis Turnbull, nutzte die Vorlage von hinter dem Tor zur frühen Führung (3.). Nachdem Düsseldorfs Verteidiger Corey Mapes derart unglücklich in die Bande gecheckt worden war, dass er liegen blieb und mit der Trage vom Eis und ins Krankenhaus gebracht worden war, die Schiedsrichter hier nichts gesehen hatten – zumindest keine Regelwidrigkeit, kam es wenig später zu einer Rangelei am Ingolstädter Tor, bei dem DEG-Kapitän Ashton Rome seinem Kontrahenten Greg Claaßen ordentlich die Meinung geigte. Die Fans freute es, die Stimmung war wieder da. Dass beide dafür für je 14 Minuten abkühlen durften, machte auf Seiten der DEG die bereits zweite Umstellung notwendig, mit dem Resultat, dass Fehlpässe sich häuften und keiner für Abpraller bereitstand. Weitere Überzahlspiele der Gastgeber verpufften ebenso wie gut gemeinte Konter, die allesamt von Gästegoalie Timo Pielmeier entschärft werden konnten.

Alexander Preibisch, dessen Vertragsverlängerung im Powerbreak verkündet werden konnte ebenso wie die von Bobby Goepfert, lief in einen hohen Ellbogen und blieb benommen am Eis (28.), konnte aber im Schlussabschnitt wieder mitspielen. Es gab ein gellendes Pfeifkonzert, ein paar Becher flogen, da die Schiedsrichter auch hier nichts Strafenwürdiges gesehen hatten. Bei noch immer 0:1 starteten die Gäste einen 2 auf 1 Angriff, Jungverteidiger Hagen Kaisler spitzelte liegend mit dem langen Schläger die Scheibe vom angreifenden Schläger (34.), was ihm im ansonsten wieder sehr ruhigen ISS-Dome Sprechchöre einbrachte. Letztlich nützte es nichts, denn nur wenig später traf Ingolstadts Ziga Jeglic zum 0:2 (36.).

Verletzter Corey Mapes muß per Trage vom Eis gebracht werden – © by Eishockey-Magazin (DR)

Verletzter Corey Mapes muß per Trage vom Eis gebracht werden – © by Eishockey-Magazin (DR)

Im Schlussabschnitt versuchten die Landeshauptstädter, den Druck zu erhöhen, man konnte sich ein paar Male auch im Angriffsdrittel festsetzen, allein die Scheibe wollte nicht an den Schonern von Pielmeier vorbei. Selbst Kaislers Schuss von der Blauen ging in den Pfosten und ganz schnell wieder raus – der später bemühte Videobeweis brachte auch nichts Zählbares zutage (49.). Auf der anderen Seite gelang den Audistädtern ebenfalls kein weiterer Treffer mehr, selbst als Stefan Ridderwall 90 Sekunden vor der finalen Sirene seinen Kasten verlassen hatte.

Im Februar hat die DEG nur vier Auswärtsspiele, ehe es im März noch einmal zwei Heimspiele gibt. Düsseldorf kann sich am Freitag schon einmal gute Tipps in Bezug auf das Wintergame bei den Thomas Sabo Ice Tigers holen, Ingolstadt empfängt die Kölner Haie.

 

Das Spiel Düsseldorfer EG – ERC Ingolstadt 0:2 (0:1 / 0:1 / 0:0)

Tore: 0:1 (2:58) Turnbull (Hahn, Greilinger); 0:2 (35:30) Jeglic (Köppchen, Schopper)

Schüsse: 44:24 (14:7/15:9/15:8)

Strafen: DEG – 8 + Diszi Rome; ERCI – 18 + Diszi Claaßen

Schiedsrichter: Lars Brüggemann / Eric Daniels

Zuschauer: 3.780

 

Es spielten: DEG – Stefan Ridderwall (Bobby Goepfert) – Drew Paris, Marc Zanetti; Hagen Kaisler, Bernhard Ebner; Jonas Noske, Corey Mapes – Justin Bostrom, Ken Andre Olimb, Andreas Martinsen; Dominik Daxlberger, Colin Long, Ashton Rome; Alex Preibisch, Niki Mondt, Manuel Strodel; Jari Neugebauer, Maik Klingsporn, Fabian Calovi

ERCI – Timo Pielmeier (Markus Janka) – Michel Périard, Timothy Conboy; Tim Hambly, Benedict Schopper; Patrick Köppchen, Jakub Ficenec; Derek Dinger – Travis Turnbull, Derek Hahn, Thomas Greilinger; Robert Sabolic, Jared Ross, Ziga Jeglic; Jean-François Boucher, Björn Barta, Alexander Oblinger; Eddy Rinke-Leitans, Greg Claaßen

 

Best Players:

***  Timo Pielmeier

** Benedikt Schopper

* Ken Andre Olimb

 

Stimmen nach dem Spiel


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