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Düsseldorf. (PM) Nichts zu holen im letzten Auswärtsspiel des Jahres. Die DEG unterlag am Mittwochabend den Grizzlys Wolfsburg mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2). Nach... DEG verliert an der Aller

Pavel Gross – © by Eh.-Mag. (JB)

Düsseldorf. (PM) Nichts zu holen im letzten Auswärtsspiel des Jahres. Die DEG unterlag am Mittwochabend den Grizzlys Wolfsburg mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2). Nach früher Führung schlugen die favorisierten Hausherren zurück und fügten den Rot-Gelben die zweite Niederlage in Folge zu.

Ein leichter Umbau war nötig beim Team von Christof Kreutzer. Henry Haase konnte die Reise nach Niedersachsen wegen einer in Mannheim erlittenen Blessur nicht mit antreten. Für ihn rückte Marco Nowak wieder in den Kader. Marcel Brandt hingegen tauschte seine Position als stürmender Verteidiger mal wieder gegen die des waschechten Angreifers und lief an der Seite von Manuel Strodel und Daniel Weiß auf.

Druckvoller starteten zwar die Hausherren in die Partie. Viel brachte ihnen das allerdings zunächst nicht. Keine vier Minuten waren gespielt, da bediente Adam Courchaine mit schöner Übersicht Alex Barta vor dem Tor und der Routinier netzte sicher ein. Es war der 150. Liga-Treffer unserer Nummer 33. Ein gut aufgelegter Mathias Niederberger zeigte anschließend ein ums andere Mal sein Können. Zuviele – teils umstrittene – Strafzeiten der Rot-Gelben spielten den Gastgebern dann allerdings in die Karten. Die DEG bereits in Unterzahl, weil Eddi Lewandowski draußen saß, da war der Arm des Schiedsrichters schon wieder oben. Mit sechs gegen vier Feldspielern auf dem Eis gelang kurz vor Drittelende der 1:1-Ausgleich durch den stets gefährlichen Tyler Haskins.

Im Mittelabschnitt kam dann einiges zusammen. Eine Unachtsamkeit auf Seiten der Düsseldorfer beim Wechsel, ein sensationeller Pass von Wolfsburgs Assist-Monster Jeremy Dehner und dann eben auch ein eiskalter Brent Aubin vor dem DEG-Kasten – fertig war das 2:1 für die Schwarz-Orangenen. Die Mannschaft um Captain Rob Collins kurzzeitig geschockt, sah sich nun vermehrten gefährlichen Aktionen des Favoriten gegenüber. Weitere Netzeinschläge gab es in den zweiten 20 Minuten aber nicht und ab Mitte des Drittels fand die DEG auch wieder zu ihrem Spiel, gestaltete die Partie offener.

Ähnliches Bild nach der zweiten Pause. Auch bedingt durch Strafzeiten hatten die Grizzlys ein Chancenplus. Mathias Niederberger hielt den Wolfsburger Schüssen aber weiterhin wacker stand. Vorne kamen die Düsseldorfer gegen die zweitbeste Defensive der Liga jedoch zu selten durch. Und wenn, dann stand da in Felix Brückmann ja auch kein allzu schlechter Mann im Kasten. Die Entscheidung dann fünf Minuten vor Schluss, als das Heimteam zum siebten Mal an diesem Abend in Überzahl war. Brent Aubin mit einem unhaltbaren Hammer unter die Latte. Gleiches Spiel kurz darauf. Erneut Überzahl Wolfsburg, erneut ein strammer Schuss – dieses Mal von Jeremy Dehner – und besiegelt war der 4:1-Endstand.

Drei Tage hat das Jahr 2016 nur noch. Kein Grund für Eishockeyspieler, das letzte Spiel schon hinter sich gebracht zu haben. Am Freitag gibt es noch einmal Action im ISS DOME. Dann kommt der ERC Ingolstadt nach Düsseldorf (19.30 Uhr).

Strafminuten: Wolfsburg 2 – DEG 18

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