Home Deutschland DEL 2 Düsseldorfer EG DEG verliert 1:4 in Landshut, 0:1 in der Pre-Playoff-Serie
Düsseldorfer EGEV Landshut

DEG verliert 1:4 in Landshut, 0:1 in der Pre-Playoff-Serie

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Leon Niederberger - © Sportfoto-Sale (DR)
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Düsseldorf. (PM DEG) Die Düsseldorfer EG hat das Auftaktspiel der kurzen Pre-Playoff-Serie 2025/26 verloren.

Beim EV Landshut unterlag sie 1:4 (0:2, 1:1, 0:1) und liegt damit in der best-of-three-Serie 0:1 zurück. Das nächste Duell steigt am Freitag um 19:30 Uhr im PSD BANK DOME. Es könnte das letzte Spiel in dieser Saison sein, denn es muss gewonnen werden…

Der Kader: Chefcoach Harry Lange musste kurzfristig auf Nick Baptiste verzichten. Der Stürmer hatte ich am Vormittag krank abgemeldet. Dadurch rückte Kevin Marx Norén in das Line-Up. Das Tor hütete Ryan Bednard, Niklas Lunemann saß auf der Bank.

Das Spiel: Es war ein flotter Beginn der DEG. Die Gäste mit einigem Schüssen, danach war dann der EVL an der Reihe. Bednard musste einige Male in höchster Bedrängnis eingreifen, etwa bei Schüssen von der Blauen von Stanislav Dietz oder einem Schuss aus spitzem Winkel von Trevor Gooch . Auf der Gegenseite wurde Simon Thiel vor dem Tor freigespielt, doch sein Schlenzer fand nicht den Weg vorbei an Jonas Langmann im Landshuter Gehäuse. Dann die elfte Minute: In dem bis dahin ausgeglichenen Spiel konnte plötzlich der Landshuter Tor Immo unbedrängt auf Bednard zufahren und relativ ungehindert versenken. Das 1:0 für die Gastgeber bei 10:46. Es war nicht der erste Treffer von Immo gegen die Rheinländer in dieser Saison. Wenig später gerieten die Düsseldorfer in Unterzahl, Kristian Blumenschein musste raus. Und plötzlich die DEG mit einem Break! Leon Niederberger hatte sich den Puck erkämpft und zog Richtung Langmann. Leider konnte der Keeper seinen Schuss ebenso parieren wie den folgenden Versuch von Michael Clarke. Schade! Danach bestätigte sich leider die schlechte Unterzahlbilanz der vergangenen Wochen. Landshuts Julian Kornelli konnte zum 2:0 für die Hausherren verwandeln (17:26). Danach schwammen die Rot-Gelben plötzlich gehörig – eigentlich unerklärlich – und waren schließlich froh, „nur“ mit einem 0:2 in die erste Pause zu gehen. Kevin Maginot hatte wenige Sekunden vor der Sirene die Scheibe noch von der Torlinie gekratzt.

Im Mitteldrittel beruhigte sich das Spielgeschehen zunächst etwas. Landshut dennoch mit mehr Druck und Spielanteilen, eine gute Düsseldorfer Chance von Michael Clarke war insgesamt zu wenig. Doch dann Hoffnung! In der 28. Minute kam Leon Niederberger an die Scheibe, zog von links Richtung Tor, und irgendwie kullerte das Ding abgefälscht und am verdutzten Langmann vorbei über die Linie (27:24, Vorlagen Marco Münzenberger und Max Balinson). Kein schönes Tor, aber zum richtigen Zeitpunkt. Danach die DEG mit ein bisschen Momentum – und dennoch mit dem nächsten Gegentor. Bei angezeigter Strafe gegen Kevin Orendorz kam der Landshuter Finn Serikow an der Blauen Linie an die Scheibe und halbhoch schlug sein Rückraum-Schuss ein (30:43). Der alte zwei-Tore-Rückstand war also wieder hergestellt. Die DEG mühte sich redlich und mangelnden Einsatz konnte man ihr zu keinem Zeitpunkt vorwerfen. Doch Landshut hatte einfach mehr Schüsse, mehr Chancen, mehr gewonnene Offensiv-Zweikämpfe. Bednard mit mehr Paraden als sein Gegenüber Langmann, auch wenn die DEG in den letzten Minuten vor der Sirene durchaus erfolgreich versuchte, mehr Druck zu entwickeln. 1:10 vor dem Dittelende dann das das erste Powerplay für Düsseldorf und Balinson mit zwei Versuchen aus dem Rückraum, aber eine Strafe gegen Ture Linden machte diese Überzahlsituation wieder zunichte. Mit einem ernüchternden 1:3-Rückstand ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt in Unterzahl zunächst wieder eine dicke Breakchance, wieder über Niederberger-Clarke, aber ebenso erneut ohne Abschlussglück. Auch Linden scheiterte wenig später vor 4.149 Besuchern an Langmann. Die DEG hatte sich für dieses Drittel sichtlich etwas vorgenommen, aber eine Strafe gegen Marx Norén stoppte den Vorwärtsdrang. Und wieder konnte die DEG die Unterzahl nur wenige Sekunden durchhalten. Dieses Mal war es Landshuts Tobias Lindberg, der bei 43:12 das 4:1 markierte – die Entscheidung. Immerhin wurde im Anschluss eine weitere Unterzahl ohne Gegentor überstanden. Danach gab es noch ein paar kleine und große Rangeleien, eigentlich sogar eine ganze Menge davon, am Sieger des Abends änderte das aber nichts mehr. Fazit: Die DEG verliert das erste Pre-Playoffspiel in Landshut trotz guter Ansätze verdient, wenn vielleicht auch ein Tor zu hoch. Endstand 1:4 aus Sicht der DEG.

Ausblick: Übermorgen heißt es „Win or go home!“ Eine weitere Niederlage bedeutet das Saisonaus. Tickets für dieses Match unter www.degtickets.de oder an der Abendkasse. Es ist ein Alles-ist-möglich-Freitag!

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