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Düsseldorf. (MR) Die Düsseldorfer EG hat im zweiten Spiel der Gruppenphase in der Champions Hockey League gegen TPS Turku aus Finnland den kürzeren gezogen...
Rob Collins (DEG) hadert mit den Schiedsrichtern

Rob Collins (DEG) hadert mit den Schiedsrichtern

Düsseldorf. (MR) Die Düsseldorfer EG hat im zweiten Spiel der Gruppenphase in der Champions Hockey League gegen TPS Turku aus Finnland den kürzeren gezogen und blieb ohne Punkte.
Dabei hätten sie nach einer tollen Aufholjagd einen Punkt verdient gehabt, und danach sah es bis 50 Sekunden vor der Schlusssirene auch aus. Hier haderte DEG Cheftrainer Christof Kreutzer mit den Schiedsrichterentscheidungen, die in der Schlussphase sicher etwas mehr Fingerspitzengefühl hätten zeigen müssen.

Überhaupt hagelte es streckenweise viele Strafen, die zum Teil auch aus Revanchefouls resultierten, wenn das erste Foul nicht geahndet worden war und Tim Conboy sich der Sache annahm… Für die wieder zahlreich erschienenen Fans war das allerdings das Salz in der Suppe, und manche Rangelei wurde mit Szenenapplaus bedacht. Es kam aber gerade im mittleren Abschnitt dadurch wenig Spielfluss auf, und nach verschlafenem ersten Drittel (die Gäste zogen bereits zur 5. Spielminute mit zwei Treffern davon) benötigte die DEG eine doppelte Überzahl, um zum Anschlusstreffer zu kommen. Wie bereits beim ersten Spiel dieser Runde konnten die Hausherren dann das Spiel ausgleichen und sogar drehen, brachten jedoch zum Drittelende hin Turku wieder zurück auf den Würfel. Es dauerte bis zur 55. Spielminute, dass Düsseldorf der vierte Treffer durch Norm Milley und damit der erneute Ausgleich gelang.

Nach dreimal Metall wuchs die Spannung, es standen noch 99 Sekunden auf der Uhr, als HSR Schukies ein Foul von DEG-Verteidigerhüne Jonaas Rönnberg an der Bande sah und diesen auf die Strafbank schickte. Mathias Niederberger war gut die Sicht verstellt, und Harri Tikkanen besorgte den Siegtreffer für die Finnen.

Ein angefressener DEG-Coach sah sich dann auch auf der Pressekonferenz als durch die Schiedsrichter benachteiligt und sein Team so um einen Punkt gebracht. Auch DEG-Verteidiger Berhard Ebner, der in dieser Woche seinen Vertrag um 3 weitere Spielzeiten in Düsseldorf verlängert hatte und heute im Topscorer-Hemdchen spielte, gab sich frustriert-wortkarg.

Den Rest dieser Runde müssen die Rheinländer auswärts bestreiten – zunächst in Turku, dann in Linz; sie haben es jetzt selbst in der Hand, die KO-Runde zu erreichen.

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