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Düsseldorf. (MR) Duplizität der Ereignisse: im Hinspiel zwei Tage zuvor hatte der ERC Ingolstadt 4:3 gewonnen, auch diesmal entschied ein einziges Tor das Spiel.... DEG und Panther trennen sich erneut mit einem Tor Unterschied
Petrus Palmu enteilt Bernhard Ebner – © Sportfoto-Sale (DR)

Petrus Palmu enteilt Bernhard Ebner – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Duplizität der Ereignisse: im Hinspiel zwei Tage zuvor hatte der ERC Ingolstadt 4:3 gewonnen, auch diesmal entschied ein einziges Tor das Spiel. Es wurde ein 5:4 für die Düsseldorfer EG, ebenfalls in regulärer Spielzeit.

Nach der knappen und unglücklichen Niederlage vor zwei Tagen in der Saturn Arena war das Team von Harold Kreis heiß, es heute besser zu machen. Viel hatte ja vorgestern nicht gefehlt… Im Startabschnitt passierte jedoch noch nicht viel – oder anders gesprochen, die Teams egalisierten sich weitestgehend. Die Gäste, die im laubfroschgrünen Leibchen auftraten, checkten viel, früh und hart vor, konnten für sich aber andererseits auch nur wenig Zwingendes herausarbeiten. Einziger Aufreger war vielleicht der Check gegen Ehl, für den Storm 2+10 Min bekam. Im Powerplay bekamen die Gäste ständig noch irgendwie einen Schläger in die Schussbahn. Hatte man aus den bisherigen Magenta-Übertragungen jetzt auch noch live „Augenkrebs“ ob der sehr grell neonfarben über den Bildschirm laufenden Trikots der Panther befürchtet, sah es von der Tribüne aus doch passabel aus und brachte einen guten Kontrast zu den roten Leibchen der DEG. Hatte ich eben noch Ereignislosigkeit geschrieben? Davon war im mittleren Durchgang nichts zu spüren. Früh der erste Treffer der Gäste. Es dauerte etwas, aber dann war der Ausgleich da. Blieb aber nicht so, und die Panther legten wieder vor, diesmal gleich zwei Tore binnen 2 Minuten. Ein Powerplay brachte die Hausherren wieder heran, und Düsseldorf blieb am Drücker, allerdings ohne Zählbares, auch bei vier gegen vier. Der Panther kam früher von der Bank – und schon zappelte die Scheibe zum vierten Mal hinter Pantkowski.

Schafft die DEG den Turnaround?

20 Minuten blieben für den Ausgleich oder gar die Führung. Doch zunächst mussten die Hausherren zwei Male auf die Strafbank, konnten das Unterzahl jedoch gut und vor allem schadlos überstehen. Fischbuch heute wieder glücklos, doch dann kam Flaake mit einem weiteren Abstauber in der 51. Spielminute, und die DEG war wieder dran, nur noch 3:4. Und keine Minute später legte Eder auf den völlig freien Carey im Slot; das war der 4:4 Ausgleich und großer Jubel auf der DEG Bank. Die Audistädter versuchten nochmals, sich im Angriffsdrittel festzusetzen und viele Scheiben zum Tor zu bringen. Doch Düsseldorf hatte schon lange den Kampf angenommen und sich auf die Härte eingestellt, mit der dieser geführt wurde, und ließ sich jetzt nicht mehr den Schneid abkaufen. Ein Scharmützel an der Wechselbank der Gäste brachte Brejcak auf die Palme und seinen Kontrahenten Aubry auf das Sünderbänkchen. From war der Nutznießer und konnte das Spielgerät zwischen Pfosten und Torhüter hindurchmogeln zur erstmaligen Führung der Düsseldorfer EG – und noch gute vier Minuten zu gehen. Die Panther warfen jetzt alles nach vorne, schossen aus jeder Lage, doch auch der sechste Feldspieler konnte nichts mehr ausrichten. So hatten die Landeshauptstädter das Spiel gedreht, sich den Sieg erkämpft und damit auch die Revanche zum ersten Spiel bekommen.

Es spielten:
DEG – Mirko Pantkowski – Nicholas B. Jensen, Kyle Cumiskey; Tobias Eder, Matt Carey, Alexander Karachun – Bernhard Ebner, Jan Brejcak; Daniel Fischbuch, Ken Andre Olimb, Maxi Kammerer – Marco Nowak, Nick Geitner; Jerome Flaake, Alex Barta, Alex Ehl – Johannes Johannesen; Mathias From, Patrick Buzas, Victor Svensson
ING – Michael Garteig – Morgan Ellis, Mathew Bodie; Petrus Palmu, Louis-Marc Aubry, Ryan Kuffner – Benjamin Marshall, Fabio Wagner; David Elsner, Daniel Pietta, Mirko Höfflin – Colton Jobke, Emil Quaas; Frederik Storm, Tim Wohlgemuth, Brandon DeFazio – Simon Schütz; Wojciech Stachowiak, Samuel Soramies, Hans Detsch

Tore:
0:1 (20:59) Palmu (Höfflin, Aubry)
1:1 (25:33) Kammerer (Barta, Jensen)
1:2 (28:15) Soramies (Detsch, Marshall)
1:3 (30:44) Storm (Wohlgemuth, DeFazio)
2:3 (31:54) Flaake (Jensen, From) PP1
2:4 (37:37) Palmu (Ellis, Höfflin) PP1
3:4 (50:41) Flaake (Ehl, Barta)
4:4 (51:00) Carey (Eder, Jensen)
5:4 (55:49) From (Jensen, Barta) PP1

Strafen: DEG – 6; ING – 8 + 10 (Storm)

Schiedsrichter:
Aleksi Rantala, Christopher Schadewaldt (Jan Philipp Priebsch, Joep Leermakers)

Michaela-Ross

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