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Die Düsseldorfer EG hat das zweite Spiel der kleinen Auswärtstour bei den Bietigheim Steelers mit 4:3 n.P. gewonnen. In einer äußert engen Partie behielten... DEG holt ersten Sieg in Bietigheim; 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen!

Alexander Barta – © Sportfoto-Sale (DR)

Die Düsseldorfer EG hat das zweite Spiel der kleinen Auswärtstour bei den Bietigheim Steelers mit 4:3 n.P. gewonnen.

In einer äußert engen Partie behielten am Ende die Düsseldorfer die Nase vorn. Matchwinner war Alex Barta, der den entscheidenen Treffer im Penaltyschießen erzielte.

Bietigheim. Ein Gegner gegen den sich die Rot-Gelben in der vergangenen Spielzeit enorm schwer getan haben. Aus vier Spielen gab es nur einen Sieg, in der Ege Trans Arena gar noch keinen. Das wollten die Mannen von Headcoach Roger Hansson natürlich ändern. Eben dieser feierte nach seiner Corona-Erkrankung auch sein Comeback an der Bande. Auf dem Eis musste die DEG weiter auf Brendan O’Donnell verzichten, dafür rückte Nachwuchsspieler Edmund Junemann in den Kader.

Die Partie war eine knappe Minute alt, da klingelte es bereits erstmals in Bietigheim – leider für die Gastgeber. Chris Wilkie schlenzte seinen verstecken Schuss eiskalt an Haukeland vorbei, der keine Sicht hatte. Die DEG tat sich einige Zeit schwer, in das Spiel zu finden, die Steelers machten weiter Druck, brachten viele Schüsse auf den DEG-Goalie. Eine erste gefährliche Chance hatte Stephen MacAulay, der nach tollem Zusammenspiel mit seiner Reihe, per Direktschuss an Cody Brenner scheiterte. Rot-Gelb hatte nun auch endlich den Zugriff in die Partie gefunden. Blank, Eham und Schiemenz mit weiteren Möglichkeiten. Doch auch die Steelers agierten weiter in Richtung Haukeland, zwangen die Düsseldorfer zu Strafzeiten. In Unterzahl blieben die in gelb spielenden Mannen jedoch souverän, hätten durch Ehl sogar fast selbst getroffen. Kurz vor Drittelende war es dann der Kapitän Barta, der die Halle zum Schweigen brachte. Nach toller Kombination mit Gogulla und Fischbuch brachte er seinen Schlenzer im Netz unter. 1:1.

Headcoach Roger Hansson hatte anscheinend die richtigen Worte in der Kabine gefunden. Die DEG startete mit enormen Druck, brachte zahlreiche Schüsse auf den Kasten von Brenner. Gogulla, Fischbuch, Barta hätte alle treffen können. Es war schließlich Ehl, der noch tollem Alleingang zum 2:1 aus Sicht der DEG einnetzte. Nach den ersten Minuten im Mitteldrittel absolut verdient. Wenig später hätte Eham die Düsseldorfer sogar noch höher in Führung bringen können. In Unterzahl war der Stürmer nach tollem Zusammenspiel mit Ehl plötzlich frei durch, aber Brenner war zur Stelle. In der Folge war das Heft klar in der Hand der Rot-Gelben. Sie erarbeiten sich Chance um Chance, hielten die Gastgeber gut vom eigenen Gehäuse fern. Doch die Bietigheimer gaben nicht auf. Völlig aus dem Nichts musste Haukeland zum zweiten Mal hinter sich greifen. Nach einem Schnitzer in der DEG-Defensive konnte Kneisler frei aufs DEG-Tor fahren und ließ der Nummer 40 keine Chance. Wieder ging es mit einem Remis in die Pause.

Im Schlussdrittel ging es mit einem ähnlichen Bild weiter. Beide Mannschaften beschränkten sich eher weniger aufs Verteidigen, stürmten nach vorne. Die Partie dementsprechend flott und mit vielen Torszenen auf beiden Seiten. Für die DEG unter anderem Ebner und erneut Barta mit tollen Versuchen, einschlagen wollte der Puck allerdings nicht hinter Brenner. Dafür rund zehn Minuten vor dem Ende hinter Haukeland. Zunächst hatten die Rot-Gelben noch Glück, als Jasper nur den Pfosten traf. Wenige Momente später machte es Hauner dann besser. Das Hartgummi kullerte in den Kasten. Die Düsseldorfer danach bemüht, den Druck hoch zu halten, den Ausgleich irgendwie zu erzwingen. Richtig gefährlich wurde es aber wieder vorm DEG-Gehäuse. Nach einem Schuss der Steelers konnte Ebner die Scheibe gerade noch so von der Linie kratzen. Haarscharf. Es folgte die Stunde von Joonas Järvinen. Der Verteidiger setzte sich stark durch und vollendete großartig mit der Rückhand im Winkel über Brenner. Die letzten Minuten zeigten das gewohnte Bild, beide Teams stürmten, es traf aber keiner mehr: Overtime.

Unter lauten Pfiffen der 1.572 Zuschauer mussten die Steelers nach 40 Sekunden mit Unterzahl in der Verlängerung antreten. Für die DEG die große Chance, sie belohnte sich jedoch nicht, nahm stattdessen im Anschluss selbst eine Strafe. Aber auch die Hausherren machten es nicht besser, sodass das Spiel im Penaltyschießen entschieden werden musste. Dort behielten am Ende die Düsseldorfer die Nase vorn. Alex Barta erzielte den einzigen Treffer und sicherte den Rot-Gelben so zwei Punkte.

Penny wird neuer DEG Teampartner

Als Partner und Unterstützer des deutschen Eishockeys fungiert PENNY seit 2020 als Ligapartner und Namenssponsor der PENNY DEL. Nun hat sich das beliebte Unternehmen auch für eine Partnerschaft mit dem achtmaligen Deutschen Meister DEG entschieden. PENNY präsentiert sich dabei insbesondere mit einem Bandenpaket bei den Heimspielen der Rot-Gelben. Beide Partner möchten die Kooperation aber auch darüber hinaus aktivieren und mit Leben füllen.

Marcus Haus, Bereichsleiter Marketing bei PENNY: „Die DEG besitz große Strahlkraft innerhalb des deutschen Eishockeys und gehört zu den absoluten Traditionsvereinen. Der Standort Düsseldorf mit seinem Einzugsgebiet ist für unser Unternehmen zudem sehr wichtig. Deswegen war es uns ein großes Anliegen, eine direkte Partnerschaft mit der DEG einzugehen. Wir freuen uns auf eine spannende Saison!“

Christopher Schlenker, Director Sales bei der DEG: „Es ist phantastisch, wie sich PENNY seit Jahren als starker Partner für das deutsche Eishockey engagiert. Wir sind deshalb sehr froh, dass das Unternehmen nun auch eine offizielle Partnerschaft mit uns eingeht. Das zeigt auch, welche Bedeutung die DEG innerhalb der Liga besitzt und bestärkt uns in unserer Ausrichtung.“

Über PENNY
PENNY erzielte 2020 allein in Deutschland mit 2.150 Filialen und rund 29.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 8 Milliarden Euro.

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