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Düsseldorf. (PM DEG) Die neue PENNY DEL-Saison kann kommen! In ihrem ersten und einzigen Vorbereitungsspiel auf heimischen Eis brauchte die Düsseldorfer EG eine Weile,... DEG feiert gelungene Generalprobe gegen die Roosters

Lean Bergmann von den Roosters und Daniel Fischbuch (DEG) – © Mathias Renner/City-Press

Düsseldorf. (PM DEG) Die neue PENNY DEL-Saison kann kommen!

In ihrem ersten und einzigen Vorbereitungsspiel auf heimischen Eis brauchte die Düsseldorfer EG eine Weile, bis sie so richtig in Schwung kam. Sie steigerte sich über drei Drittel kontinuierlich und siegte letztlich verdient mit 3:1 (0:1; 1:0; 2:0) gegen die Iserlohn Roosters.

Bei der offiziellen Saisoneröffnung der DEG gab es neben einigen Aktionen auf und neben dem Eis auch die Möglichkeit, einen ersten Blick auf die neue Fankurve zu werfen. Zwar blieb der Mittelrang noch unbesetzt, doch sah die neue Heimat der Stehplatzfans auch so schon sehr beeindruckend aus. 2.285 Zuschauer waren heute mit dabei. Nächsten Freitag werden es ganz sicher mehr. Auf dem Eis fehlten Trainer Roger Hansson Joonas Järvinen, Tobias Eder, Victor Svensson und Jakob Borzecki.

Die Gäste aus dem Sauerland erwischten in einer insgesamt mäßig attraktiven Anfangsphase den etwas besseren Start. Jedenfalls klebte die Scheibe häufiger an einer Iserlohner als an einer Düsseldorfer Kelle. Torszenen gab es in den ersten Minuten allerdings kaum zu bestaunen. So war die Führung der Roosters ihr erster wirklich bis zum Tor vorgetragener Angriff. Eric Cornel hatte das Auge für den frei vor dem Tor stehenden Lean Bergmann, der den kurzen Pass problemlos an Henrik Haukeland im Tor unterbrachte (4.). Bergmann mit einer Doppelchance (9.) und Eugen Alanov nach einem rot-gelben Aufbaufehler (10.) hätten den Vorsprung ausbauen können. Binnen weniger Sekunden hatte die DEG mehrere Chancen und ihre beste Phase des Drittels. Alex Ehl versuchte, vor dem Tor einen Schuss von Kyle Cumiskey abzufälschen (13.), Alexander Blank zog zielstrebig zum Tor (14.) und Justus Böttner prüfte Andy Jenike aus der Distanz (14.). Danach hatten wieder die Schützlinge von Kurt Kleinendurst mehr vom Spiel. Es blieb aber bis zur Pause beim 0:1.

Das zweite Drittel kam eine ganze Ecke schwungvoller daher als der erste Durchgang. Das lag auch daran, dass beide Mannschaften das Körperspiel forcierten. Maciej Rutkowski nahm die Scheibe frei im Slot stehend direkt, verfehlte aber sein Ziel (22.). Wenig später durften die Rot-Gelben in Überzahl ran. Und dort hatte Brendan O’Donnell das Auge für Blank, der mühelos vollendete (26.). In seiner Entstehung war der Treffer dem der Gäste recht ähnlich. In einer weiteren Düsseldorfer Überzahl verpasste Alanov bei einem Alleingang die abermalige IEC-Führung. Als O’Donnell auf der Gegenseite auf und davon war, jubelten die DEG-Fans schon über die vermeintliche Führung. Die Schiedsrichter sahen die Sache aber anders als der Top-Torschütze der vergangenen Spielzeit (36.). In Unterzahl schlenzte Alex Ehl bei einem Gegenstoß die Scheibe aus dem linken Bullykreis ans Gestänge (37.).

Im Schlussdrittel entwickelte die DEG immer mehr Spielwitz und erhöhten das Tempo. Das führte mehr und mehr zu einem Chancenplus für die Hausherren. Los gings mit einem Pass von Bernhard Ebner aus der rechten Bandenrundung zu Stephen MacAulay vor dem Kasten, doch der legte die Scheibe am rechten Pfosten vorbei (41.). Sekunden später traf O’Donnell den Pfosten (42). Der Kapitän höchstpersönlich schoss die DEG in Front. Er schloss ein Solo mit der Rückhand erfolgreich ab (48.). Luca Zitterbart machte aus der Ferne ebenfalls Bekanntschaft mit dem Gestänge (50.). Philip Gogulla verpasste frei am linken Pfosten die Vorentscheidung (51.). Iserlohn fand dagegen offensiv kaum noch statt. Die DEG ließ eine doppelte Überzahl ungenutzt. Das machte aber gar nichts, weil Stephen Harper ins verwaiste Iserlohner Tor traf, als Kleinendurst Jenike zugunsten eines sechsten Stürmers herausgenommen hatte (58.).

Am kommenden Freitag wird es nun ernst. Dann gastiert der ERC Ingolstadt zum ersten Saisonspiel im PSD BANK DOME. Die neue Fankurve, die dann auch einen Namen haben wird, wird feierlich eingeweiht. Viele gute Gründe also, dabei zu sein.

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