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Düsseldorf. (MR) Im vierten Heimspiel der Saison gelang der Düsseldorfer EG endlich auch ein Sieg mit drei Punkten; im umkämpften Spiel konnte man die... DEG erfährt wenig Gegenwehr beim Heimsieg gegen die Roosters
DEG bejubelt Treffer gegen Iserlohn – © Sportfoto-Sale (DR)

DEG bejubelt Treffer gegen Iserlohn – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Im vierten Heimspiel der Saison gelang der Düsseldorfer EG endlich auch ein Sieg mit drei Punkten; im umkämpften Spiel konnte man die Iserlohn Roosters mit 3:1 ins Sauerland zurückschicken.

Der Startabschnitt verlief ereignisarm, es ging hin und her, aber es spielte sich mehr im Verteidigungsdrittel der Gäste ab. Düsseldorfs Marc Zanetti blockte einen Schuss und musste zur Bank robben, konnte aber wenig später wieder mitspielen. Die einzige Strafe traf die Hausherren. Hier musste Charlie Jahnke wegen eines hohen Stocks gleich vier Minuten sitzen, in denen die Gäste aber nicht einen einzigen Torschuss anbringen konnten (soviel zu den Statistiken, „schlechteste Unterzahl“ gegen „zweitbestes Powerplay“). Dementsprechend ging es unentschieden 0:0 zum ersten Pausentee. Der Pausentee war offenbar ein Energiegetränk, denn nach dem Seitenwechsel war mehr Power im Spiel. Treffer fielen allerdings trotz hochkarätiger Chancen nicht. Es gab jetzt mehrere Hinausstellungen, und Eugen Alanov versuchte es dann mal in Unterzahl. Er und Kenny Olimb hatten sich das Spielgerät schön in der eigenen Zone erarbeitet und sich in den Angriff gepasst. Das war die Führung für die Rheinländer. Taro Jentzsch konnte inzwischen mit Gitter auch wieder mitspielen, offenbar war er derjenige, der vom hohen Stock im Startabschnitt getroffen worden war.

Wilder Endspurt

Eine 1:0 Führung ist ja nichts im Eishockey, und so versuchten beide Teams, im letzten Drittel zu weiteren Treffern zu kommen. Kenny Olimb setzte gleich zu Wiederbeginn Daniel Fischbuch in Szene, der sich mit dem 2:0 bedankte. Die Roosters legten erst mit Beginn der letzten 10 Minuten so richtig los. Sie hatten gerade eine Unterzahl schadlos überstanden, Joseph Whitney tastete sich schon mal mit dem Pfostenschuss heran. Und dann war es passiert, zwei auf eins, Alexandre Grenier passte quer in den Schläger von Whitney, wieder war es nur noch ein one-goal-game. Iserlohn sah, dass noch etwas gehen könnte und setzte jetzt hartnäckig nach, während die Hausherren sich hauptsächlich in der Verteidigung abmühten. Und Hendrik Hane hielt das Team im Spiel, konnte zwei, drei Male den schnellen Seitenwechsel mitgehen und den Einschlag vereiteln. Endlich wieder eine Befreiung, Johannes „JJ“ Johannesen warf die Scheibe einfach mal aufs Tor, Flaake fand diese als erster und tippte sie über die Linie. Das Video zeigte, dass sein Schläger nicht zu hoch war. Damit stand es 3:1, aber es waren noch 6 ½ Minuten zu spielen. Früh zogen die Gäste den Torhüter, es gab zusätzlich noch eine Strafe gegen die DEG, doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen, sodass Düsseldorf den ersten Heim-Dreier über die Zeit retten konnte. Das ganze Team bedankte sich vor allem bei ihrem Goalie.

Die Trainerstimmen zum Spiel

Das sagen Jerome Flaake und Dieter Orendorz

(by MagentaSport)

Jerome Flaake, Schütze zum 3:1: „Ia, wir mussten am Schluss nochmals zittern. Ich war froh, dass ich noch das 3:1 geschossen habe. Aber generell haben wir als Team zusammengehalten. Henry war Weltklasse im Tor, hat uns im Spiel gehalten. Es war einfach eine starke Mannschaftsleistung….Wir haben sehr diszipliniert gespielt, in der neutralen Zone nicht so viele Fehler gemacht. Davon profitiert normalerweise die 1. Reihe von Iserlohn, durch die Konter. Das haben wir richtig gemacht.“

Iserlohns Dieter Orendorz: „Wir hatten sehr viele Chance. Hätten wir die 1 oder 2 Großchancen gemacht, würde es komplett anders aussehen. Düsseldorf hat´s gut gemacht, standen gut. Verschlafen haben wir das Spiel nicht. Wir hätten aggressiver spielen können. Wir wussten das Düsseldorf offensiv gut ist, das hätten wir cleverer lösen können.“

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Welches dieser DEL-Teams ist im bisherigen Saisonverlauf die positivste Überraschung?

Michaela-Ross

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