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Düsseldorf. (MR) DEG-Trainer Harold Kreis war froh über die drei Punkte und die sehr gute Kulisse, nicht aber darüber, wie das 6:5 gegen den... DEG: „Das einzige, worüber wir uns freuen, sind die drei Punkte …“
Ken Andre Olimb bejubelt seinen Treffer gegen Ingolstadt - © by Eh.-Mag. (DR)

Ken Andre Olimb bejubelt seinen Treffer gegen Ingolstadt – © by Eh.-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) DEG-Trainer Harold Kreis war froh über die drei Punkte und die sehr gute Kulisse, nicht aber darüber, wie das 6:5 gegen den ERC Ingolstadt zustande gekommen war.

Erneut stand nicht Jochen Reimer im Tor der Panther, der noch aus seiner Zeit in Düsseldorf viele Fans hat. So hüteten heute Mathias Niederberger und Timo Pielmeier ihre jeweiligen Tore. Und um es gleich vorweg zu nehmen – beide hatten heute nicht den besten Tag erwischt. Aber das traf wohl auf die meisten Mitspieler auf beiden Seiten zu. Das Spiel ging munter hin und her, und die 12517 Zuschauer, die heute im Rahmen des „Schools Day“ den ISS Dome füllten, sahen viele Chancen auf beiden Seiten. Vom Startbully weg hatten zunächst die Gäste die Nase vorn, die mit zwei Siegen im Rücken Rückenwind hatten. Das erste Tor des Abends aber erzielte Bukarts für die DEG (3.). Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten, als Ingolstadts Topscorer Simpson alle Zeit der Welt hatte, seinen eigenen Rebound über den Strich zu schicken (4.). Ebner in der 9. Spielminute und Gardiner in der 15. ließen die Fans jubeln, doch noch vor der Pause brachte Foucault die Panther auf 3:2 heran.

Faires Spiel – trotzdem ein Powerplaytreffer

Die Düsseldorfer kamen besser aus der Kabine und stellten schnell wieder den 2-Tore-Abstand her (Olimb, 41.). Wenig später gab es auch die erste von insgesamt nur drei Strafzeiten in diesem Spiel, doch Olimb traf nur das Gestänge. Auch die nächste Strafzeit – wieder gegen die Gäste – brachte nichts Zählbares. Das unauffällige Schiedsrichtergespann schickte in diesem Drittel mit Urbom auch einen Düsseldorfer in die Kühlbox, und die Panther machten es besser, kamen durch Edwards auf 4:3 heran (29.). Es blieb zerfahren, schönes Kombinationshockey suchte man vergebens. Tore, ja die fielen. Mit erneut einem „Knickerding“, das Niederberger über die Fanghand rutschte, glich Olsen aus (34.). Im Schlussabschnitt blieb es dabei, es gab Chancen, doch vor allem für Barta und Adam blieb der Kasten wie vernagelt. Andererseits hatten die Hausherren auch teils das Glück auf ihrer Seite, wenn es eng und kritisch wurde. Gute acht Minuten standen noch auf der Uhr, und immer noch ein 4:4, als die Rheinländer sich festgespielt hatten. Johannesen hielt die Scheibe gerade noch im Angriffsdrittel, Flaake fälschte das Pfund von „JJ“ in die Maschen. Und wenig später jubelte auch Kammerer erst aus der Distanz den Puck in die Maschen, anschließend mit seinen Kollegen über das 6:4 (55.). Die Schanzer erhöhten in den Schlussminuten den Druck und zogen früh den Goalie. Eine Befreiung der DEG ging nicht aus dem bedrohten Drittel, und auf einmal standen zwei Panther frei vor Niederberger. Ein Foul, angezeigte Strafe, und der Rebound war drin. Nur noch ein Tor und 104 Sekunden, mit Torhüter, ohne Torhüter, doch es sollte für die Audistädter nicht mehr reichen. Doug Shedden war denn auch frustriert, dass man 5 Tore geschossen habe und trotzdem ohne Punkt dasteht.

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Ken Andre Olimb bejubelt seinen Treffer gegen Ingolstadt - © by Eh.-Mag. (DR)
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Michaela-Ross

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