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Düsseldorf. (MR) Nur noch zwei Spiele, dann ist diese verkürzte Vorrunde Geschichte, und es folgen noch verkürztere Playoffs. Mit einem 5:3 Sieg über die... DEG besiegt Panther 5:3 und wahrt Playoff-Chance
Kalte Dusche für David Kickert und die Augsburger Panther – © Sportfoto-Sale (DR)

Kalte Dusche für David Kickert und die Augsburger Panther – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Nur noch zwei Spiele, dann ist diese verkürzte Vorrunde Geschichte, und es folgen noch verkürztere Playoffs. Mit einem 5:3 Sieg über die Augsburger Panther konnte die DEG an den Erfolg des Hinspiels vor drei Tagen anknüpfen und kletterte vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz, der zur Playoff Teilnahme berechtigt.

Die Augsburger Panther legten von Beginn an druckvoll los, wollten die 1:7 Niederlage vom Hinspiel vergessen machen. In den ersten 10 Spielminuten kamen die Hausherren kaum aus dem eigenen Drittel und erst recht nicht sinnvoll vor das heute von Kickert gehütete Tor der Panther. Nach genau 13 Minuten schlug der Puck aber doch hinter Kickert ein, Nowak war im wahrsten Sinne vorweg gegangen. Doch wie so oft in dieser Saison hielt die Freude darüber nicht lange. Hatte Hane zunächst noch einen zweifach abgefälschten Schuss von Valentine mit der Kelle über das Tor lenken können, stolperte im nächsten Moment Cumiskey über selbige und war aus der Bahn, als Rogl den Ausgleich erzielte. Der zweite Durchgang begann dann mit dem Schnellstart der Landeshauptstädter, als Cumiskey die Stafette auf Olimb zu Fischbuch einleitete, da waren 59 Sekunden gespielt. Das Momentum lag nun bei den Hausherren, die auch die erste Strafzeit schadlos überstanden. Eder blockte eine Schuss und musste zur Bank humpeln, konnte wenig später aber wieder mitspielen im Gegensatz zu Kollege Ehl, der beim Bully im Gesicht getroffen wurde und mit dem Doc in der Kabine verschwand. Als wenig später auch Düsseldorf das erste Powerplay bekam, konnte Eder seinen zweiten Versuch versenken, und es stand 3:1. Man versäumte es aber, hier weitere Treffer folgen zu lassen, und die Fuggerstädter konnten ihrerseits das nächste Powerplay nutzen (Payerl, 35.).

Kann die DEG den knappen Vorsprung über den Zielstrich bringen?

Zunächst die gute Nachricht aus Düsseldorfer Sicht: Ehl war auch wieder zurück, doch nun schoss Jensen seinen Kapitän Barta ab. Es ging viel hin und her, teils mit weiten Pässen. Payerl auf der anderen Seite traf die Schoner von Hane, Lamb in die Fanghand. Etwa zur Drittelmitte sollte dann doch eine Scheibe ins Tor fallen – Ebner hatte den Puck einfach mal aufs Tor geworfen und hatte damit seinen ersten Saisontreffer. Gerade einmal 64 Sekunden später war Augsburg wieder heran, als Carey den Puck nicht richtig traf und (Brejcak-like) in die Kelle von Augsburgs LeBlanc schob. Der nahm diese Vorlage natürlich dankend an. Jetzt witterten die Panther Morgenluft und versuchten sich aus allen Lagen. Szenenapplaus bekam Jahnke, der ein Laufduell gegen seinen Gegenpart gewann und auch noch den Schuss Richtung Tor anbringen konnte, es war aber nur das Außennetz. Und dann war ja auch noch der Kapitän da: mit schönem Move vernaschte er Kickert zum 5:3. Die Panther versuchten alles, Düsseldorf hielt diese 3 ½ Minuten dagegen, Augsburg die letzten gut 90 Sekunden mit dem sechsten Feldspieler und leerem Kasten, allein es sollte nichts mehr nützen.
Im Fernduell mit den Iserlohn Roosters hat die DEG mit diesem Sieg die eine oder andere Nachkommastelle im Quotienten gutgemacht und sich auf den begehrten vierten Tabellenplatz geschoben: die Roosters haben heute in München verloren, dem nächsten und damit letzten Gegner der DEG in dieser Hauptrunde. Augsburg hatte die Möglichkeit der Playoff Teilnahme bereits am Dienstag verloren.

Es spielten:
DEG – Hendrik Hane – Kyle Cumiskey, Nicholas B. Jensen; Jerome Flaake, Alex Barta, Alex Ehl – Marco Nowak, Jan Brejcak; Daniel Fischbuch, Ken Andre Olimb, Maxi Kammerer – Johannes Johannesen, Bernhard Ebner; Tobias Eder, Matt Carey, Alexander Karachun – Charlie Jahnke, Eugen Alanov, Patrick Buzas, Victor Svensson
AEV – David Kickert – Brady Lamb, Steffen Tölzer; Brad McClure, David Stieler, Jaroslav Hafenrichter – Wade Bergman, Scott Valentine; Spencer Abbott, Andrew LeBlanc, Daniel Kristo – Simon Sezemsky, Henry Haase; Adam Payerl, Michael Clarke, Thomas Holzmann – John Rogl; Dennis Miller, Maximilian Eisenmenger, Marco Sternheimer

Tore:
1:0 (13:00) Nowak (Svensson, Buzas)
1:1 (15:23) Rogl (McClure, Hafenrichter)
2:1 (20:59) Fischbuch (Olimb, Cumiskey)
3:1 (29:26) Eder (Jensen, Barta) PP1
3:2 (34:15) Payerl (McClure, Abbott) PP1
4:2 (28:11) Ebner (Johannesen, Eder)
4:3 (49:15) LeBlanc
5:3 (56:34) Barta (Ehl, Cumiskey)

Strafen:
DEG – 4 Min; AEV – 2 Min
Schiedsrichter: Aleksi Rantala, Christopher Schadewaldt (Andreas Kowert, Joep Leermakers)

Michaela-Ross

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