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DEG besiegt die Iserlohn Roosters deutlich mit 6:1

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Dicke Luft vorm Tor der Roosters – © Sportfoto-Sale (DR)
Dicke Luft vorm Tor der Roosters – © Sportfoto-Sale (DR)
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Dicke Luft vorm Tor der Roosters – © Sportfoto-Sale (DR)
Dicke Luft vorm Tor der Roosters – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) In Düsseldorf war heute Schoolsday angesagt, über 3.500 Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, und zu Gast im West-Derby waren die Iserlohn Roosters, die ebenfalls wie die DEG tief im Tabellenkeller stehen. Bei einem Sieg mit vier Toren Unterschied könnte die DEG die „rote Laterne“ abgeben.

Vor ausverkauftem Haus, darunter über 1.000 Gästefans, die mit einer netten blau-weißen Choreo ihr Team begrüßten, hatte Iserlohns Troock die erste Möglichkeit, seine Farben ganz früh in Führung zu bringen. Auf der anderen Seite wurde Borzecki am Tipp in gehindert, und die Roosters mussten erstmalig in Unterzahl spielen. Aber nicht lange, denn es dauerte genau 18 Sekunden, bis die Scheibe in den Maschen zappelte. Nach kurzem Videostudium wurde dieser „Baseball“-Treffer durch Pivonka gegeben (3.). Und es wurde besser, zumindest für die, die es mit den Rot-Gelben hielten. Eine tolle Staffette über O’Donnell und Wirth konnte Verteidiger McCrea in absoluter Stürmermanier zum 2:0 einschieben, keine 90 Sekunden später. Bei einer weiteren Überzahl der DEG wurde es eng vor und um Jenike, der Puck wollte diesmal aber nicht über die Linie. Nachdem auch die Reinprecht Schützlinge eine Unterzahl überstanden hatten, wurde die DEG wieder etwas nachlässiger und brachte die Roosters zu manchem Vorstoß und Abschluss vor Haukeland. Gersich und Jentzsch durften mehrfach nachsetzen. Zum Drittelende wurde Roßmy nochmals an der Puckannahme per Stockschlag gehindert, was der DEG wieder ein Powerplay bescherte. Der Nutznießer war diesmal Blank, der per Onetimer zum Pausenstand von 3:0 vollenden konnte (17.).

Ganz anderes Gesicht ab Minute 21

Der zweite Durchgang gehörte zum größten Teil den Gästen aus dem Sauerland, die DEG – noch immer mit „kurzer Bank“ – blieb über weite Strecken im eigenen Drittel eingeschnürt und verteidigte mit allen und allem, was zur Verfügung stand. Wenn Düsseldorf mal rauskam, reichte es meist nur noch für ein Schüsschen auf Jenike, ehe man zum Wechsel fahren konnte. Zur Drittelmitte war Cornel dem Treffer am nächsten, doch der Puck lief nur am Gestänge entlang. Der spätere Videobeweis zeigte nichts anderes. Ansonsten blieb Haukeland noch immer Herr der Lage. Gegen Drittelende kassierte Iserlohn nochmals eine Strafe, doch Düsseldorfs Kapitän Gogulla nahm seiner Mannschaft die Möglichkeit durch einen unsinnigen Stockcheck im Angriffsdrittel.

DEG Doppeltorschütze Alexander Blank – © Sportfoto-Sale (DR)
DEG Doppeltorschütze Alexander Blank – © Sportfoto-Sale (DR)

Nach der zweiten Pause ging es zunächst so weiter, und den Spielanteilen folgerichtig konnte Boland schließlich in der 43. Spielminute den Iserlohner Druck mit dem Tor krönen. Vorher hatte Richards auf der anderen Seite im Alleingang seinen Meister in Andy Jenike gefunden. Zwar hatten die Roosters noch immer mehr vom Spiel, doch die Rheinländer – jetzt wieder näher an ihrer Wechselbank – konnten besser dagegen halten als noch im Mitteldrittel. So rettete man sich zum Powerbreak, um nochmals Luft zu schnappen, und noch lange 9:36 Min standen auf der Uhr: lange Zeit für Iserlohn und für zwei Tore. Ein Konter der NRW-Landeshauptstädter, und Blank mit seinem heute zweiten Treffer ließ die Bank und das Rund jubeln. Das gab der DEG etwas Energie zurück, während Iserlohn schier verzweifelte und eine Fahrkarte nach der anderen schoss. Schließlich wurde von beiden Seiten die Scheibe nur noch nach vorne gedroschen oder aus der eigenen Zone hinaus befördert. 150 Sekunden vor der Schlusssirene ging Jenike vom Eis – Postma befreite aus dem eigenen Drittel in das leere Tor. Und auch Roßmy konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen, als er irgendwie die Scheibe an Jenike vorbeimogeln konnte (Insider: „da war eine Lücke“) – Youngster Lenny Boos konnte hierbei seinen ersten Punkt bei den Profis verbuchen. Dieses 6:1 ist letztlich etwas zu hoch und nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend; die Tordifferenz sorgt aber dafür, dass die Düsseldorf EG endlich die „rote Laterne“ des Tabellenschlußlichtes an den Iserlohner Seilersee weitergeben konnte.
Für die DEG geht es am Sonntag mit einer harten Nuss beim neuen Tabellenführer ERC Ingolstadt weiter – die Roosters empfangen die Grizzlys Wolfsburg in der Balver Zinn Arena.

Stimmen zum Spiel


Es spielten:
DEG
– 40 Henrik Haukeland – 4 Paul Postma, 7 Sinan Akdag – 94 Tyler Angle, 14 Justin Richards, 87 Philip Gogulla; 67 Bernhard Ebner, 16 Kyle Cumiskey – 92 Jakub Borzecki, 44 Jacob Pivonka, 21 Brendan O`Donnell; 3 Alec McCrea, 5 Moritz Wirth – 72 Bennet Roßmy, 86 Drake Rymsha, 24 Alex Blank; 17 Lenny Boos, 42 Luis Üffing
ISR – 92 Andreas Jenike – 36 Brandon Gormley, 79 Colin Ugbekile – 91 Michael Dal Colle, 10 Tyler Boland, 71 Branden Troock; 16 Hubert Labrie, 55 Johannes Huß – 52 Sven Ziegler, 9 Shane Gersich, 90 Taro Jentzsch; 77 Colton Jobke, 2 Zach Osburn – 12 Maciej Rutkowski, 18 Eric Cornel, 19 Jake Virtanen; 17 Emil Quaas – 14 Noel Saffran, 24 Lennard Nieleck, 22 John Broda

Die Tore erzielten:

1:0 (02:29) Pivonka (Cumiskey) PP1
2:0 (04:20) McCrea (Wirth, O’Donnell)
3:0 (16:37) Blank (Cumiskey) PP1
3:1 (42:13) Boland (Troock)
4:1 (50:46) Blank (McCrea, Rymsha)
5:1 (58:11) Postma ENG
6:1 (58:43) Roßmy (Boos)

Schiedsrichter:
7 Marian Rohatsch, 11 Sirko Hunnius (59 Jonas Reinold, 50 Jiri Ondracek)

Strafen: DEG – 6 Min.; ISR – 8 Min.

Zuschauer: 13.102

Fotostrecke zum Spiel

[Best_Wordpress_Gallery id=“2382″ gal_title=“Düsseldorfer EG – Iserlohn Roosters (29.11.2024)“]


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