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Düsseldorf. (MR) Die Düsseldorfer EG dreht nach verschlafenem Startabschnitt einen 0:2 Rückstand mit vier Toren im Mittelabschnitt und kann eine knappe Führung gegen Nürnberg... DEG beendet Durststrecke und besiegt die Nürnberg Ice Tigers 5:4
Verbissenes Laufduell - Niklas Heinziger - Tim Fleischer – © Sportfoto-Sale (DR)

Verbissenes Laufduell – Niklas Heinziger – Tim Fleischer – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Die Düsseldorfer EG dreht nach verschlafenem Startabschnitt einen 0:2 Rückstand mit vier Toren im Mittelabschnitt und kann eine knappe Führung gegen Nürnberg ins Ziel retten.

Nach acht Niederlagen in Folge sollte endlich wieder ein Sieg her. Am heutigen Donnerstag traf man sich mit den Ice Tigers aus Nürnberg im PSD BANK DOME. Harold Kreis hatte eine kleine Änderung in der Aufstellung vorgenommen und O’Donnell zu Fischbuch und Svensson gestellt, sowie D’Amigo zu MacAulay und Proft. Allein die Durchschlagskraft hat das zumindest im Startabschnitt nicht erhöht. Im Gegenteil hatten die Gäste von der Noris, die heute ohne ihren Kapitän Patrick Reimer antraten (ist gerade noch einmal Vater geworden), mehr vom Spiel und mehr Scheibenbesitz. Nach Düsseldorfer Scheibenverlust im Angriffsdrittel schalteten die Gäste schnell um, überliefen die Verteidiger und düpierten Pantkowski zum frühen 0:1. Ein eigentlich als Aufbau gedachter weiter Pass von Heinzinger prallte von des Kollegen Kelle in die seines Gegenspielers Schmölz, der zügig wieder in die Angriffszone drang und auf Pantkowski schoss. Dieser konnte die Scheibe nicht festhalten, der Puck stellte sich auf und rollte in quälender Langsamkeit unter Pante hindurch und über die Linie – es war niemand in der Nähe, der hier noch hätte eingreifen können (13.). Mit diesem Stand ging es in die Pause.

Kann die DEG das Ruder herumreißen?

Eine frühe Strafe im Mittelabschnitt gegen die Gäste brachte Düsseldorf zurück ins Spiel. Hatte zunächst noch Mebus mit seiner kompletten Körperlänge und vollem Körpereinsatz den Hammer von MacAulay geblockt, war es wenig später auf der rechten Seite O’Donnell, dessen Pfund die Goaliekelle zerschlug und den Puck in die Maschen beförderte. Vom folgenden Mittelbully weg wurde Eder losgeschickt, der eiskalt ebenfalls traf. Dazwischen lagen ganze 7 (!) Sekunden. Und die Hausherren blieben dran. Als in der 33. Spielminute Fischbuch nach einem fairen Check an der Bande liegen blieb und anschließend in die Kabine gebracht werden musste, versuchten die Ice Tigers, das Momentum auszunutzen, und es brannte kurzfristig wieder vor Pantkowski. Doch in diese Druckphase hinein wurde MacAulay auf die Reise geschickt, und mit einer Kopie des Treffers zum 2:2 erhöhte MacAulay auf 3:2 (36.). Zum Drittelende konnte Olson gar auf 4:2 erhöhen. Ein Murmeltor zu Beginn des dritten Durchgangs ließ die Franken nochmals hoffen, zumal die Rheinländer dann auch noch eine Strafe kassierten. Doch nach der Unterzahl versuchte sich Fischbuch, der zum Glück wieder mitmischen konnte, einmal, zweimal erfolglos. Beim nächsten Angriff tankte sich O’Donnell die Bande entlang bis zur Grundlinie, hatte das Auge für Fischbuch, und mit seinem dritten Schuss bei diesem Wechsel schob dieser die Scheibe ein (47.). In Überzahl versäumte es dann die DEG, weiter nachzulegen, im Slot gab es viel Geholze, aber keinen Schläger wirklich am Puck. Das sollte sich rächen, denn Cumiskey musste die Linie freigeben, weil er fiel, und Pantkowski sah wieder nicht wirklich gut aus beim erneuten Anschlusstreffer (52.). Vor allem in einer weiteren Strafzeit gegen Düsseldorf wurde es eng, richtig eng. Am Ende zogen die Ice Tigers den Goalie zugunsten des 6. Feldspielers, doch es änderte nichts mehr am Spielstand, und die DEG konnte den knappen Vorsprung über den Zielstrich retten. Damit konnte die DEG endlich nach langer Durststrecke wieder einen Sieg einfahren und den acht Spiele dauernden Negativtrend brechen. Für Nürnberg ging eine kleine Siegesserie zu Ende.

Trainerstimmen zum Spiel

Es spielten:
DEG
– 30 Mirko Pantkowski – 67 Bernhard Ebner, 36 Joonas Järvinen – 9 Jerry D’Amigo, 81 Stephen MacAulay, 15 Carter Proft; 8 Marco Nowak, 88 Niklas Heinzinger – 20 Tobias Eder, 29 Alex Barta, 28 Alex Ehl; 5 Nick Geitner, 16 Kyle Cumiskey – 71 Daniel Fischbuch, 39 Victor Svensson, 21 Brendan O’Donnell; 41 Jakob Mayenschein – 22 Cedric Schiemenz, 26 Brett Olson, 77 Paul Bittner
NIT – 38 Alex Dubeau – 29 Nicholas Welsh, 24 Marcus Weber – 67 Marko Friedrich, 33 Ryan Stoa, 21 Max Kislinger; 55 Blake Parlett, 71 Andrew Bodnarchuk – 8 Tyler Sheehy, 89 Gregor MacLeod, 25 Daniel Schmölz; 22 Oliver Mebus, 77 Tim Bender – 26 Dennis Lobach, 19 Tim Fleischer, 15 Charlie Jahnke; 23 Lukas Ribarik, 48 Jake Ustorf

Die Tor erzielten:
0:1 (07:22) MacLeod (Schmölz, Bodnarchuk)
0:2 (12:13) Schmölz (Bender)
1:2 (25:25) O’Donnell (Fischbuch, MacAulay) PP1
2:2 (25:32) Eder (Cumiskey, Barta)
3:2 (35:10) MacAulay (Proft, Ebner)
4:2 (37:31) Olson (Schiemenz, Cumiskey)
4:3 (42:54) Stoa (Friedrich)
5:3 (46:52) Fischbuch (O’Donnell, Nowak)
5:4 (51:22) Weber (Fleischer, Lobach)

Schiedsrichter:
36 Stephen Reneau, 10 Gordon Schukies – 85 Kai Jürgens, 70 Joep Leermakers

Strafen: DEG – 6 Min.; NIT – 4 Min.

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Geisterspiele, Spielverlegungen, Spielausfälle, Corona-Fälle, Quarantänemaßnahmen, Spielplan-Chaos, Nachholspiele mit zum Teil sehr kleinen Kadern aufgrund von Corona: Wie fair ist der Wettbewerb und Titel und Abstieg in DEL und DEL2 noch?

Michaela-Ross

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