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Peking. (PM DEB) Erster Erfolg im zweiten Spiel für die deutsche Herren-Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking: Im National Indoor Stadium traf... DEB-Team zittert sich nach 3:0 Führung zu einem knappen 3:2 Sieg gegen China

Korbinian Holzer – © Sportfoto-Sale (DR)

Peking. (PM DEB) Erster Erfolg im zweiten Spiel für die deutsche Herren-Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking: Im National Indoor Stadium traf die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm auf Gastgeber China.

Dabei konnte die DEB-Auswahl den ersten Turniersieg einfahren und gewann am Ende mit 3:2 (2:0; 1:1, 0:1). Torschützen waren dabei Marcel Brandt, Korbinian Holzer und Dominik Kahun.

Nach Verletzung von Nowak: Bittner und Krämmer rücken in DEB-Aufgebot

Für das Spiel gegen den Olympia-Gastgeber nahm Bundestrainer Toni Söderholm zwei Änderungen vor: Für den angeschlagenen Verteidiger Marco Nowak rückte Dominik Bittner in das Aufgebot, in der Offensive kam Nico Krämmer zu seinem ersten Einsatz – für beide das erste Olympia-Spiel der Karriere. Im Tor startete erneut Mathias Niederberger, Backup war diesmal Danny aus den Birken.

Kurz nach Beginn musste die DEB-Auswahl eine Unterzahlsituation überstehen. Doch je länger das Spiel dauerte, umso besser kam Deutschland ins Spiel. Der vermeintlich erste Treffer des Abends durch Pietta (9.) wurde aufgrund einer Coaches Challenge, nach der auf Torhüterbehinderung erkannt wurde, noch zurückgenommen. Eine starke Aktion von Marcel Brandt (14.), der sich entschlossen gegen die Hintermannschaft Chinas durchsetze, sorgte dann für die befreiende Führung. Wenig später zog Korbinian Holzer (17.) von der blauen Linie ab, ohne Sicht für Chinas Schlussmann schlug der Puck oben im Netz ein.

Im zweiten Abschnitt blieb die deutsche Mannschaft spielbestimmend, doch auch die chinesische Mannschaft zeigte immer wieder gefällig vorgetragene Angriffe. Einen Schuss von Moritz Müller konnte Dominik Kahun (25.) gekonnt abfälschen und so die Führung ausbauen. Auf der Gegenseite lieferte Torhüter Mathias Niederberger eine starke Leistung; bei einem Postentreffer des Gegners hatte er auch etwas Glück. Die DEB-Auswahl kam auch zum Ende des Drittels immer wieder gut vor das Tor Chinas. Ein weiterer Treffer fiel kurz vor der Pause jedoch auf der Gegenseite durch Fu Shuai (40.). Der Zwischenstand aus deutscher Sicht: 3:1.

Im Schlussabschnitt wurde es noch mal knapp, da die deutsche Mannschaft trotz vermehrter Spielanteile sich nicht entscheidend vor dem gegnerischen Tor durchsetzen konnte. China hingegen nutzte elf Minuten vor Ende ein Powerplay und kam durch Taile Wang auf ein Tor heran. Am Ende brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft den ersten Erfolg des Turniers dank einer guten kämpferischen Leistung in der Defensive in den Schlussminuten über die Zeit.

Bundestrainer Toni Söderholm: „Bis auf ein paar Wechsel am Anfang sind wir ganz gut ins Spiel reingekommen. Nach dem dritten Tor haben wir unseren Plan für das Spiel verlassen. Das hat dem Gegner Luft und Energie gegeben und uns komplett den Rhythmus genommen. So sind wir in eine Art Kampfmodus reingekommen, um das Spiel nach Hause zu bringen. Im Endeffekt gibt uns der Sieg dennoch ein wenig Selbstvertrauen. Trotzdem schauen wir jetzt direkt auf das Spiel morgen und die Jungs wissen, dass wir uns verbessern müssen im Laufe des Turniers.“

Verteidiger und Kapitän Moritz Müller: „Wir hatten einen guten Start und sind dann irgendwann zu locker geworden. Wir waren sicher erleichtert nach dem harten Spiel gegen Kanada, heute die spielerische Oberhand zu haben. Dabei haben wir dann vergessen, dass die Arbeit an erster Stelle steht. So haben wir China eine Möglichkeit gegeben, wieder ins Spiel zurückzukommen. Das war fahrlässig.“

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