Landshut. (MR) Um den diesjährigen Deutschland-Cup zu holen, müsste das DEB-Team heute in 60 Minuten siegen. Und Deutschland zeigte ein ganz anderes Gesicht als noch am Vortag.
Nach den ersten zwei Wellen der Slowaken legte das DEB-Team druckvoll los, unterstützt von mehreren frühen Strafen gegen den Gegner. Zwar sah das Powerplay der Deutschen gefällig aus, aber sie schafften es nicht, in mehr als fünf Minuten am Stück, teilweise gar mit zwei Mann mehr, einen Treffer zu erzielen. Doch man blieb im Fluss, und Tuomie setzte sich gegen seinen Verteidiger durch zum umjubelten 1:0 (11.). Roßmy fiel wenig später das Spielgerät vor den Körper, und volley konnte auch er den Puck an der Fanghandseite versenken (12.). Zwischenzeitlich spielten beide Mannschaften Zerstörhockey, dass wenig Spielfluss zu sehen war. Franzreb im DEB-Kasten fischte und hielt, was es zu halten gab.
Slowakei beißt sich an Franzreb die Zähne aus
Wenn man nach der Statistik geht, waren sich beide Teams im Mittelabschnitt ebenbürtig, was Schüsse angeht, die auf das jeweilige Tor gingen. Den nächsten Treffer aber erzielten früh die in roten Trikots spielenden Deutschen (Wagner, 23.). Franzreb auf der anderen Seite konnte auch einem 3 auf 2 Angriff standhalten und schnell zum 2. Pfosten puschen. Loibl und Fischbuch hatten jeweils einen weiteren Treffer für Deutschland auf den Kellen, doch diese (Kellen) brachen im entscheidenden Moment. Auch Mo Müller wollte es nach seinem gestrigen Treffer nochmals wissen und traf den Pfosten. Im Schlussabschnitt mussten die Slowaken vor einer großen Gruppe ihrer Fans drei Tore aufholen und legten sich mächtig ins Zeug, Deutschland verteidigte aufopferungsvoll und kam zu dem einen oder anderen Nadelstich. Beide zeigten harten Einsatz, doch an Franzreb in letzter Instanz bissen sich die Slowaken die Zähne aus. Für die Schlussminuten war auch wieder die Halle laut und anpeitschend zu hören. Am Ende blieb es beim 3:0 Sieg und damit Titelgewinn für Deutschland. Christian Künast, General Manager beim DEB, und Headcoach Haraold Kreis meinten übereinstimmend: Auf diesem Niveau kann man nicht bestehen, wenn man im Spiel nicht 100% geht (wie im Spiel gegen Österreich gesehen). Und Fabio Wagner gab zu Protokoll, dass man heute von Anfang an bereit gewesen sei und Druck gemacht habe, wie man es sich vorgenommen hatte. Jeder komme gerne zur Nationalmannschaft, da benötige man nicht einmal das Schaulaufen für Olympia.
Alle Tore des Spiels
Die DEB-Auswahl spielte in folgender Aufstellung:
37 Maximilian Franzreb – 55 Philipp Preto, 9 Leon Gawanke – 62 Parker Tuomie, 65 Marc Michaelis, 26 Yannick Proske; 38 Fabio Wagner, 25 Leon Hüttl – 42 Yasin Ehliz, 15 Stefan Loibl, 71 Daniel Fischbuch; 43 Phillip Sinn, 91 Moritz Müller – 70 Bennet Roßmy, 51 Danjo Leonhardt, 7 Maximilian Kastner; 16 Adrian Klein – 97 Filip Varejcka, 24Tim Brunnhuber, 60 Tim Fleischer
Die Tore erzielten:
1:0 (10:02) Tuomie
2:0 (11:10) Roßmy (Kastner, Wagner)
3:0 (22:59) Wagner (Hüttl, Fleischer)
Schiedsrichter: Sirko Hunnius (GER), Christopher Schadewaldt (GER) / Maksim Cepik (GER), Joshua Römer (GER)
Strafen: GER – 10 Min.; SVK 14 Min.
Zuschauer: 3333
Impressionen und Harold Kreis´ Fazit
Deutschland Cup 2025: Deutschland – Slowakei (09.11.2025)
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