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  Duisburg. (MR) Nach dem bayrischen Aufsteiger in die Oberliga Süd, Weiden, blieb nun auch der EC Peiting gegen den Fuchs auf der Strecke;...

 

Duisburg. (MR) Nach dem bayrischen Aufsteiger in die Oberliga Süd, Weiden, blieb nun auch der EC Peiting gegen den Fuchs auf der Strecke; Peiting das in der letzten Saison die Oberliga-Hauptrunde der Südgruppe dominiert hatte! Durch einen starken Mittelabschnitt und einen 6:1 Sieg zieht der EV Duisburg ins Pokal-Viertelfinale ein.

Dabei brauchten die Gastgeber einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Trainer Franz Fritzmeier konnte seiner Verletztenmisere zum Trotz 20 Feldspieler aufbieten, da er auf gleich sechs Förderlizenzspieler zurückgreifen konnte, die aktuell in Köln und Düsseldorf in der DEL mehr oder weniger Eiszeit bekommen. Trotzdem – oder gerade deshalb – lief es zunächst nicht wie geplant, und der Gast machte einen abgeklärteren Eindruck mit den besseren Möglichkeiten. Allein Björn Linda im Duisburger Kasten hielt sein Team im Spiel.  In der Schlussphase des Startdrittels konnten die Fans endlich jubeln, als Daniel Fischbuch den Abpraller seines Bruders Dennis auf die Kelle bekam und den Puck in die Maschen löffelte (18. Min.).

Den zweiten Abschnitt begann Duisburg mit zwei Strafzeiten, die sich fast übergangslos folgten. Doch einzig Biersack und Magg hatten nennenswerte Möglichkeiten. Dazwischen jedoch schickte Oprée die Kölner Leihgabe Brett Breitkreuz zum Konter auf die Reise, dieser wurde noch gehakt, konnte aber trotzdem vorbildlich abschließen (24.). Nach wie vor blieben die Oberbayern dran und bestraften auch Fehlpässe umgehend, doch Linda hielt, was auf seinen Kasten kam. Zur Spielmitte lief ein schöner Spielzug über Strodel, der Courchaine in Szene setzte zum 3:0 (31.). Die Tore vier und fünf folgen im drei-Minuten-Abstand (Hanke, 34. und Riefers, 37.). Dass sich die Gäste vor der Pause auch einmal zu Wort meldeten, war dann nicht wirklich nötig, denn Duisburg hatte das Spiel im Griff (Gillam, 40.).

Aus Im Pokal: Peppi Heiss und der EC Peiting – (C) by Eishockey-Magazin (DR)

Hatte man sich im Schlussabschnitt auf Verwaltung eingestellt? Fast schien es so. Die Füchse schoben sich die Scheibe im eigenen Drittel hin und her und brachten sich dabei fast zwangsläufig oftmals in Bedrängnis. So spielte sich das meiste zäh im Duisburger Verteidigungsdrittel ab. Einzig der Sportartwechsel zwischen Jannik Woidtke und Florian Simon (mit Verlust einiger Ausrüstungsgegenstände und knappem Punktsieg für Simon) brachte wieder etwas Schwung und Stimmung. Und während hier noch die Strafenverteilung verlesen wurde, zappelte der Puck hinter Gästegoalie Goll in den Maschen: Dennis Fischbuch hatte Fabio Pfohl mustergültig in Szene gesetzt (46.). Die restliche Zeit plätscherte recht unspannend runter, es ging ja eigentlich nur noch um die Frage, wie nahe Peiting an Duisburg herankäme, denn auch wenn man sich wieder ein paar Wackler und Fehler leistete, war der Duisburger Sieg nach dem 6:1 und 45 Min. nicht mehr wirklich gefährdet.

So zieht Duisburg als einziger Oberligist neben Bad Nauheim, das heute Dresden mit 2:1 aus dem Rennen befördert hat, in das Pokal-Viertelfinale ein.

Das Spiel EV Duisburg – EC Peiting 6:1 (1:0 / 4:1 / 1:0)

Tore: 1:0 (17:40) Daniel Fischbuch (Dennis Fischbuch, Riefers); 2:0 (23:59) B. Breitkreuz (Ohmann, Keussen) 4-5; 3:0 (31:00) Courchaine (Strodel, Hofland); 4:0 (33:37) Hanke (Palka, Pfohl) angezeigte Strafe; 5:0 (36:48) Riefers, Keussen, B. Breitkreuz; 5:1 (39:30) Gillam (Pauli, Guth); 6:1 (45:20) Pfohl (Hanke, Dennis Fischbuch)

Strafen: EVD – 14; ECP – 10

Schiedsrichter: Christian Neubert

Zuschauer: 666

Es spielten: EVD – Björn Linda (Etienne Renkewitz) – Markus Schmidt, Michael Hrstka; Oliver Mebus, Joel Keussen; Jannik Woidtke, Patrik Gogulla; Nico Oprée – Diego Hofland, Manuel Strodel, Adam Courchaine; Benjamin Hanke, Fabio Pfohl, Dennis Fischbuch; Daniel Fischbuch, Dennis Palka, Denis Fominych; Philip Riefers, Brett Breitkreuz, Marcel Ohmann; Marius Schmidt

EC Peiting – Jakob Goll (Marc-Michael Henne) – Lubos Velebny, Martin Salzmann; Markus Weber, Gordon Borberg; Thomas Zeck – Martin Guth, Josh Gillam, Andreas Pauli; André Gerartz, Florian Stauder, Fabian Magg; Tobias Biersack, Florian Simon, Georg Kink; Johannes Schierghofer, Korbinian Lukschanderl

 

 

 

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