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DEB-Frauen gewinnen auch zweites Länderspiel in der Schweiz – Spielberger und Nix erzielen die Tore Romanshorn. (PM DEB) Auch im zweiten Länderspiel nach gut... DEB-Frauen beendet Länderspiel-Triple in der Schweiz mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage

DEB-Frauen gewinnen auch zweites Länderspiel in der Schweiz – Spielberger und Nix erzielen die Tore

DEB Logo - Deutscher Eishockey Bund

Romanshorn. (PM DEB) Auch im zweiten Länderspiel nach gut einjähriger Zwangspause hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft einen Erfolg errungen.

Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. bezwang 24 Stunden nach dem ersten Sieg (1:0 n.P.) die gastgebende Schweiz in Romanshorn am Bodensee erneut – diesmal mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0). Auch das dritte Duell der beiden Nachbarländer am Samstag (12.30 Uhr) findet wie die vorherigen beiden aufgrund der Corona-Pandemie ohne Publikum statt.

Nachdem am Donnerstag erst im Penaltyschießen Tore gefallen waren, dauerte es in der zweiten Begegnung nur gut vier Minuten, bis Kerstin Spielberger (ESC Planegg) das von U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch gecoachte DEB-Team auf Zuspiel von Emily Nix (Eisbären Juniors Berlin) in Führung brachte. Nix, die bereits am Donnerstag den entscheidenden Penalty verwandelt hatte, erhöhte dann im Powerplay auf 2:0 (23.). Kurz darauf verkürzte Sinja Leemann (26.) für die Schweiz. Im Tor erhielt diesmal Franziska Albl (ESC Planegg) eine Bewährungsmöglichkeit und trug ihren Anteil zum Sieg bei.

Nachdem am Donnerstag Carina Strobel ihr 100. Länderspiel bestritt, durfte sich am Freitag Anne Bartsch über ihren 100. DEB-Einsatz freuen. Die letzten internationalen Vergleiche hatte die DEB-Auswahl im Februar 2020 bestritten. Für die Frauen-Nationalmannschaft sind die Spiele eine wichtige Standortbestimmung mit Blick auf das WM-Turnier in Kanada im Frühling und die letzte Testmöglichkeit vor dem Start der WM-Vorbereitung. Höhepunkt in diesem Jahr ist für die DEB-Frauen außerdem das Olympia-Qualifikationsturnier im November.

U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch: „Wir sind heute gut ins Spiel gestartet und haben den Schwung vom Donnerstag mitgenommen. Die Schweizer sind dann besser ins Spiel gekommen. Wir haben uns insgesamt sehr schwer getan in Überzahl und mit der Chancenverwertung. Es ist aber wichtig, dass wir auch diese engen Spiele für uns entscheiden können. Am Samstag wollen wir noch mal eine geschlossene Mannschaftsleitung abrufen und die Länderspielserie erfolgreich abschließen.“

Emily Nix: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben uns nach der aufgezwungenen langen Länderspielpause die zwei Siege in zwei knappen Spielen hart erarbeitet. Es macht Spaß, endlich wieder für Deutschland spielen zu können.“

Hier gibt es die Statistik zum Spiel:
https://www.sihf.ch/de/game-center/game/#/20216415000002


DEB-Frauen beendet Länderspiel-Triple in der Schweiz mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihr Länderspiel-Triple in der Schweiz nach zunächst zwei Siegen mit einer knappen Niederlage abgeschlossen.

Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. unterlag im dritten Spiel in drei Tagen bei der gastgebenden Schweiz in Romanshorn am Bodensee mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:1). Die Tore für die von U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch gecoachte Mannschaft erzielten Carina Strobel (5.), Theresa Wagner (32.) und Kerstin Spielberger (44.) in ihrem 150. Länderspiel.

Das DEB-Team erwischte einen guten Start und ging durch Strobels (ECDC Memmingen Indians) dritten Länderspieltreffer früh in Führung. Der Ausgleich fiel jedoch postwendend durch Lara Stalder (5.) und etwas später lag die Schweiz dann durch einen Treffer von Sinja Leemann (11.) erstmals während der drei Vergleiche vorn. Im zweiten Drittel egalisierte Wagner (ERC Ingolstadt) mit ihrem ersten Tor im DEB-Trikot zum 2:2, bevor die Schweiz durch Lena Lutz (34.) erneut die Führung übernahm. Spielberger (ESC Planegg) glückte nach einer Einzelaktion per Handgelenkschuss wieder der Ausgleich, dem jedoch das vierte Gegentor durch Nicole Bullo (47.) folgte.

Im DEB-Tor teilte sich diesmal Jennifer Harss (Memmingen) und Franziska Albl (Planegg) die Arbeit, nachdem beide zuvor je ein volles Spiel erhalten hatten. Für die Frauen-Nationalmannschaft, die von Busch in Vertretung von Interims-Sportdirektor Christian Künast verantwortlich betreut wurde, waren es die ersten Länderspiele seit Februar 2020 und gegen den Weltranglistenfünften zugleich eine wichtige Standortbestimmung für das WM-Turnier in Kanada im Frühling sowie die letzte Testmöglichkeit vor dem Start der WM-Vorbereitung. Höhepunkt in diesem Jahr ist für die DEB-Frauen außerdem das Olympia-Qualifikationsturnier im November.

Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Das Wichtigste war, dass wir die Mannschaft nach einem Jahr erzwungener Pause wieder zum Spielen gebracht haben. Wir haben sehr viele Erkenntnisse bekommen, junge Spielerinnen rücken nach, der Kreis der Kandidatinnen für die WM ist größer geworden. Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit, alle haben sich auch sehr gut an die strengen Hygieneregeln gehalten.“

U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch: „Der Eindruck ist insgesamt positiv, man hat gesehen, dass wir ein stabiles System haben, das hat uns geholfen. Deutschland gegen die Schweiz, das sind immer enge Duelle. Wir hatten ein bisschen Probleme nach der langen Zeit, uns international reinzufinden, aber man hat auch gesehen, dass wir in dem Jahr auf alle Fälle taktisch gut weitergearbeitet haben. Wenn man bedenkt, dass für die WM noch die Spielerinnen aus Übersee hinzukommen, dann ist der Kampf um die Plätze eröffnet worden. Auch für uns Trainer war die Pause lang, es hat großen Spaß gemacht und war für mich eine Ehre.“

Torhüterin Jennifer Harss: „Es war schön, nach so langer Pause wieder für Deutschland zu spielen. Das Team hat schnell in einen guten Rhythmus gefunden, die zwei Siege sind eine gute Ausgangsbasis für die kommende WM.“

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