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Innsbruck. (PM Haie) Der HC TIWAG Innsbruck ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer fündig geworden. Der US-Amerikaner Jordan Smotherman ist künftig der... Das sagt der neue Haie-Coach Jordan Smotherman

Jordan Smotherman – © by Sportfoto-Sale (MK)

Innsbruck. (PM Haie) Der HC TIWAG Innsbruck ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer fündig geworden.

Der US-Amerikaner Jordan Smotherman ist künftig der neue starke Mann an der Haie-Bande.

Interview mit Headcoach Jordan Smotherman

Jordan Smotherman über…

…sich selbst

Ich bin ein sehr fröhlicher Mensch, leicht zugänglich und immer für ein Gespräch über Hockey zu haben. Eishockey ist meine Leidenschaft, und das schon, seit ich ein kleines Kind war. Deshalb liebe ich absolut, was ich tue, und fühle mich jeden Tag gesegnet, wenn ich aufs Eis kommen darf. Ich bin in allen Lebensbereichen ein hart ehrgeiziger Mensch, auch bei Spieleabenden mit der Familie, die könnte einiges erzählen. Ich bringe viel Leidenschaft und harte Arbeit in alles ein, was ich tue.

…seine Vorstellung von Eishockey

Ich möchte, dass mein Team sehr hart arbeitet, jeden Wechsel schnell spielt, andere Teams defensiv frustriert und offensiv kreativ ist. Unser tägliches Ziel als Team ist es, unsere Jungs dazu zu bringen, in allen Bereichen des Spiels perfekt zu sein. Wenn wir immer nach Perfektion streben, werden wir Großes erreichen. Wir werden für unsere Spieler das fleißigste Trainerteam der Liga sein, um unsere Jungs auf jede erdenkliche Weise auf den Erfolg auf dem Eis vorzubereiten, und im Gegenzug werden wir dasselbe von den Spielern verlangen.

… die Vorzüge eines jungen Trainers

Als junger Trainer, und nachdem ich mich vor zwei Jahren selbst aus dem aktiven Sport zurückgezogen habe, kann ich mich mit den Spielern auf einem anderen Niveau identifizieren als einige ältere Trainer. Wenn man weiß, was die Spieler körperlich und geistig
durchmachen, weil ich es kürzlich selbst erlebt habe, ist es einfacher zu wissen, was sie brauchen, um auf dem Eis erfolgreich zu sein und sich weiterzuentwickeln.

…seine ersten Trainerjahre

Ich hatte das große Glück, gleich als Spieler zum Trainer wechseln zu können. Es war eine echte Feuerprobe, ich war nicht nur Cheftrainer, sondern auch General Manager und meine Leidenschaft liegt wirklich darin, Trainer zu sein. Ich freue mich sehr, dass das Coaching in der kommenden Saison mein Hauptaugenmerk sein wird. Es war zeitweise eine Herausforderung, Spieler zu trainieren, mit denen ich im Jahr zuvor in der Umkleidekabine gewesen war, aber es erlaubte mir auch, sie zu ihren Stärken als Menschen und Spieler zu coachen.

…sein neues Team

Ich habe nur wunderbare Dinge über HCI gehört. Ich habe mit einigen Spielern, die in Innsbruck waren, zusammengespielt und sie trainiert, und alle haben sehr positiv über ihre Zeit mit der Mannschaft und ihre Zeit in Innsbruck gesprochen.

…die Liga

Ich habe fast neun Saisonen in Europa verbracht, aber leider nie in der ICE gespielt. Allerdings habe ich mir das Finale und mehrere Spiele von Innsbruck in der regulären Saison angeschaut. Die ICE ist eine sehr wettbewerbsintensive Liga mit einigen sehr talentierten Spielern. Ich freue mich darauf, meinen Sommer damit zu verbringen, viele Videos über die verschiedenen Mannschaften der Liga anzusehen und ihre unterschiedlichen Spielstile kennenzulernen, um Anpassungen vorzunehmen und meine eigenen Strategien für die kommende Saison zu finden.

…seine Berührungspunkte mit Österreich

Ich habe keine direkten Verbindungen nach Österreich, aber ich habe Weihnachten 2016 in Österreich verbracht und es war absolut fantastisch. Ich kann es kaum erwarten, zurückzukommen, mich einzuleben und die österreichische Kultur kennenzulernen.

… den Unterschied zwischen Hockey in Europa und Nordamerika?

Ich denke, die Gesamtgeschwindigkeit des Spiels auf dem größeren Eis ist der größte Unterschied zwischen nordamerikanischem und europäischem Eishockey. Dadurch haben die Spieler etwas mehr Raum und Zeit mit dem Puck und dadurch wird die Scheibenkontrolle im Team umso wichtiger.

…Familie, Hobbies und Stressabbau

Ich stehe meiner Familie sehr nahe, habe einen älteren Bruder, seine Familie mit drei Kindern und meine Mutter. Ich bin mir sicher, dass sie im Laufe der Saison immer wieder nach Innsbruck kommen werden. Sie haben mich immer unterstützt und sind oft zu Besuch gekommen, wenn ich gespielt habe. Daher erwarte ich, dass sie in der kommenden Saison das Gleiche tun werden. Ich werde mit meinem Kumpel Casey kommen, einem zweijährigen Schokoladen-Labrador-Retriever. Sie ist mein Stresslöser! Ich liebe es mit ihr lange Spaziergänge und Wanderungen zu unternehmen, um meinen Kopf frei zu bekommen. Und natürlich spiele ich, wie alle Eishockeyspieler im Ruhestand, viel Golf, wenn ich Zeit habe.

…seinen Spitznamen

Alle nennen mich Smo, außer in Schweden, da nannten sie mich Smoothie.

…seine Ziele mit dem HCI?

Unser Ziel ist eine Meisterschaft und das wird vom ersten Tag an im Fokus in der Umkleidekabine stehen. Videositzungen, Übungen und Spiele müssen alle auf dem Niveau eines Meisterschaftsspiels durchgeführt werden, damit die Zeit für das große Spiel mit einem Tempo und einer Intensität erreicht wird, mit der die Gruppe die ganze Saison über gespielt und gearbeitet hat!




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