Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Hamburg. (PM Crocodiles) Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag die Partie gegen die Rostock Piranhas mit 6:3 (1:1/1:0/4:2) gewonnen und damit den sechsten Heimsieg... Das sagen Trainer Jacek Plachta und Norman Martens zum sechsten Heimsieg der Crocodiles in Folge

Thomas Zuravlev (mitte,Crocodiles),
Jakub Urbisch (Rostock), – © Sportfoto-Sale (RH)

Hamburg. (PM Crocodiles) Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag die Partie gegen die Rostock Piranhas mit 6:3 (1:1/1:0/4:2) gewonnen und damit den sechsten Heimsieg in Folge eingefahren.

Vor 1.338 Zuschauern legten die Hausherren keinen guten Start hin, gingen in Überzahl durch einen Schlagschuss von Norman Martens aber dennoch in Führung (6.). Das 1:0 gab den Crocodiles aber keine Sicherheit – schwache Zweikampfführung, gefährliche Puckverluste in der neutralen Zone und viele Fehlpässe prägten das Spiel der Hanseaten. Die Rostocker konnten die Schwächen der gastgebenden Mannschaft schließlich nutzen und glichen in der 17. Minute durch Viktor Beck aus.

Im zweiten Spielabschnitt fingen sich die Hamburger, wenngleich die gewohnt starken Konter weiter ausblieben. Den nächsten Torerfolg brachte wieder eine Überzahl, die Fabian Calovi mit dem 2:1 beendete (30.). Unterdessen wurde das Spiel beider Mannschaften immer rauer und Schiedsrichter Fynn-Marek Falten ließ einiges durchgehen, wodurch der Spielfluss zunehmend gestört wurde. Diese Linie änderte der Referee erst im letzten Spielabschnitt.

Nachdem Dennis Reimer den Vorsprung der Crocodiles kurz nach der Pause auf 3:1 erhöhte (42.), brachte Tomas Kurka die Rostocker wieder ran (45.). Wenig später verabschiedete sich Piranha Jonas Gerstung auf die Strafbank und Norman Martens nutzte das Powerplay zu seinem zweiten Treffer (47.). Als Jordan Draper dann in der 54. Minute, erneut in Überzahl, das 5:2 erzielte, schien das Spiel entschieden, doch Joshua Rabbani machte es nach einer Strafe gegen die Hausherren wieder spannend (55.). Die endgültige Entscheidung brachte dann in der letzten Minute Thomas Zuravlev, der in das verwaiste Tor der Rostocker zum 6:3 traf.

„Ich bin natürlich erstmal sehr froh, dass wir die drei Punkte geholt haben. Wir haben heute ein bisschen kompliziert gespielt und uns in der einen oder anderen Situation das Leben selber schwer gemacht. Es nicht so, dass wir nicht gekämpft haben. Da müssen wir einfach cleverer agieren und die ein oder andere Strafe vermeiden. Dadurch haben wir die Rostock zurück ins Spiel gebracht. Aber unser Powerplay war da und das war heute entscheidend“, so Trainer Jacek Plachta.

Stimmen zum Spiel


Sechste Niederlage in Folge für die Piranhas
Rostocker 3:6 bei den Crocodiles Hamburg – das Manko der Mannschaft ist momentan einfach der Torabschluss

Rostock. (PM Piranhas) 3:6 (1:1, 0:1, 2:4) verloren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntag in der Oberliga Nord bei den Crocodiles Hamburg.

Am Freitag war vor allem auf Grund eines schlechten Mitteldurchgangs (1:4) nach 3:1-Führung mit 3:6 gegen die Moskitos Essen verloren worden, und Trainer Christian Behncke sagte: „Es war, als wenn ein Schalter im Kopf umgelegt worden ist und die Jungs vergessen haben, was sie tun sollen. Im dritten Drittel war zwar eine Leistungssteigerung zu sehen, dennoch muss deutlich mehr kommen. Es tut weh, wenn die eigenen Zuschauer einen auspfeifen. Wir haben im Anschluss versucht, jedem Spieler klarzumachen, was die Stunde geschlagen hat.“

Ohne den knieverletzten Marvin Krüger sowie Verteidiger Wladislaw Baumgardt liefen die Gäste mit viel Einsatz und Leidenschaft dem 0:1-Rückstand hinterher und schafften den Ausgleich.

„Wir machen weitgehend das Spiel, aber vor allem unsere zweite Reihe ließ im ersten Drittel richtig gute Chancen aus“, so REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann.

Auch in den zweiten 20 Minuten waren die Piranhas am Drücker, nahmen deutlich mehr Schüsse, scheiterten jedoch immer wieder am sehr stark aufgelegten Crocodiles-Keeper Kai Kristian.
„Wir schießen den leider richtig berühmt. Wahnsinn, was der da so teilweise alles hält“, so Weiemann vor dem Abschlussdrittel.

Dieses endete 2:4, und der Mannschaftsleiter fasste zusammen: „Wir haben es über das gesamte Spiel nicht geschafft, von der Strafbank wegzubleiben. Das hat ein sehr effektiver Gegner gnadenlos bestraft. Das Team hat gekämpft und gerackert. Unser Manko ist momentan einfach der Abschluss.“

Es war die sechste Niederlage in Folge.

REC Piranhas: Urbisch (Schneider) – Miethling, Gerstung, Hartmann, Kohl, Weist, Junge, Brower – Becker, Voronov, Rabbani, Beck, Richter, Pauker, Koopmann, Brockelt, Kurka, Tomanek
Tore: 1:0 Martens (6. – in Überzahl), 1:1 Beck (16./Vorlagen: Junge, Kohl), 2:1 Calovi (30. – in ÜZ), 3:1 Reimer (42.), 3:2 Kurka (45./Kohl), 4:2 Martens (47. – in ÜZ), 5:2 Draper (54. – in ÜZ), 5:3 Rabbani (55./Kurka – in ÜZ), 6:3 Zuralev (60. – Empty Net/ins leere Rostocker Tor)
Strafminuten: Crocodiles 12, Piranhas 18
Zuschauer: 1338 (darunter 100 Fans aus Rostock)

Autor: Arne Taron / NNN-Redaktion

Fotostrecke zum Spiel

Crocodiles Hamburg - Rostock Piranhas
© Sportfoto-Sale (RH)
« von 14 »

Eishockey-Magazin

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später