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München. (PM DEB) Der Deutsch Eishockey Bund (DEB) hat eine Stellungnahmen zur Verabschiedung der Überbrückungshilfen für den Mannschaftssport abgegeben. DEB-Präsident Franz Reindl: „Wir sind... Das sagen DEB Präsident Reindl und Sportdirektor Schaidnagel zu den Überbrückungshilfen für den Mannschaftssport
Franz Reindl

DEB Präsident Franz Reindl – © by Sportfoto-Sale (MK)

München. (PM DEB) Der Deutsch Eishockey Bund (DEB) hat eine Stellungnahmen zur Verabschiedung der Überbrückungshilfen für den Mannschaftssport abgegeben.

DEB-Präsident Franz Reindl: „Wir sind bereits sehr früh mit unserer gemeinsamen Interessensvertretung Teamsport Deutschland in den Dialog mit der Politik getreten und haben auf die vielfältigen und ganz speziellen Schwierigkeiten des Mannschaftssports aufmerksam gemacht – und überdies auch die herausragende Bedeutung des Sports für eine gesunde und prosperierende Gesellschaft unterstrichen. Es hat sich hierbei gezeigt, dass das Bündnis der Teamsportarten eine starke Stimme besitzt. Auch unser Sport begeistert regelmäßig Tausende Fans im ganzen Land und kann in ganz besonderen Momenten auch Millionen fesseln. Zudem hat Eishockey inzwischen eine relevante Strahlkraft für den Nachwuchs, und um auch die so positive Entwicklung unseres Aushängeschilds Männer-Nationalmannschaft nicht zu gefährden, ist dieser unterstützende Beitrag der Politik essentiell. Dass dieser Beschluss verabschiedet wurde, dafür sind wir als Eishockey-Spitzenverband nicht nur den Mitgliedern des Sportausschusses für ihren unablässigen Einsatz dankbar, sondern auch allen weiteren beteiligten Bundesministerien und Ausschüssen sowie dem DOSB als unserem Dachverband.“

DEB-Sportdirektor mit Generalverantwortung Stefan Schaidnagel: „Wir freuen uns sehr und sind äußerst dankbar, dass die Bundespolitik auch dem Eishockeysport eine solch großartige Unterstützung gewährt und ihn beträchtlich am 200-Millionen-Hilfspaket partizipieren lässt. Damit lassen sich zunächst die größten Sorgen der DEL- und DEL2-Klubs lindern und die Auswirkungen der Krise wesentlich abmildern. Für das deutsche Eishockey ist dies eine herausragend positive Nachricht und verschafft den Vereinen für die nächsten Monate die Möglichkeit, auf stabilerem Boden zu planen. Wenn ein Spielbetrieb mit Zuschauern nicht pünktlich zum geplanten Saisonbeginn möglich sein sollte, wird die Coronakrise im Eishockey erst mit voller Wucht ankommen. Nun aber sind die unmittelbaren Folgen dieses großen, existenzbedrohenden Schreckgespenstes zumindest für die Top-Ligen vorerst vertrieben. Auf Länderebene sind und bleiben wir im Dialog mit der Politik, um auch dort weiter für Unterstützung zu werben, die dann den Eishockeyvereinen unterhalb der Spitze und an der Basis helfen könnte.“

Im Anhang dieser Email finden Sie zudem die Pressemitteilung von Teamsport Deutschland zur Sache. Teamsport Deutschland ist seit März 2017 die institutionalisierte Interessengemeinschaft der fünf größten deutschen Mannschaftssportverbände, die sich aktiv für die Verbesserung der sportlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Mannschaftssportarten einsetzt. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Basketball Bund (DBB), der Deutsche Eishockey-Bund (DEB), der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Deutsche Handballbund (DHB) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV).

Teamsport Deutschland: Bundestag verabschiedet Überbrückungshilfen für den Mannschaftssport

Berlin. (PM Teamsport Deutschland) Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag „Überbrückungshilfen“ für den professionellen Sport in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro verabschiedet.

Aus diesem Hilfsprogramm werden insbesondere den Vereinen der Teamsportarten Basketball, Handball und Volleyball sowie Eishockey Mittel zur Verfügung gestellt. Auch die Klubs der Fußball-Frauen-Bundesliga und der dritten Liga der Männer profitieren, die durch den Ausfall von Zuschauereinnahmen ebenfalls einen essenziellen Schaden erlitten haben. Explizit ausgenommen sind lediglich Sportvereine und Unternehmen der 1. und 2. Bundesliga im Männerfußball.

Andreas Michelmann, Sprecher von Teamsport Deutschland und Präsident des Deutschen Handballbundes, kommentiert: „Wir freuen uns außerordentlich, dass die Bundespolitik in einem beispiellosen Hilfspaket auch den professionellen Sport weitreichend unterstützt. Wir bedanken uns sehr beim Deutschen Bundestag, den beteiligten Bundesministerien, insbesondere dem für Sport zuständigen Innenministerium, dem Haushaltsausschusses sowie ganz besonders den Mitgliedern des Sportausschusses für ihren großen Einsatz für den Sport. Wir sehen diese Überbrückungshilfen auch als Anerkennung unserer gesellschaftlichen Bedeutung als Sportarten und wissen dies zu schätzen.“

Die Überbrückungshilfen sind für den professionellen Mannschaftssport überlebensnotwendig. Die Teamsportarten haben Mitte März schnell, entschlossen und verantwortungsvoll reagiert und den Wettkampfbetrieb eingestellt oder unterbrochen (bsp. Basketball, Fußball). Jedoch hat sich schnell gezeigt, dass gerade bei den stark zuschauerfinanzierten Sportarten, ohne laufenden Wettkampfbetrieb und der Unsicherheit wann dieser wieder aufgenommen werden kann, die Sportlandschaft in teilweise existenzielle Not gerät. Die Krise wird den Teamsport erst noch mit voller Wucht treffen – sofern der Wettkampfbetrieb mit Zuschauern ab September nicht möglich sein sollte.

Andreas Michelmann führt weiter aus: „Aus diesem Grund haben wir als Teamsport Deutschland schon früh das Gespräch mit der Politik gesucht, auch mit Unterstützung unseres Parlamentarischen Beirats. Als Zusammenschluss der Spitzenfachverbände repräsentieren wir unsere Sportarten und setzten uns im Schulterschluss mit unseren Ligen sowie dem DOSB für die Mannschaftssportarten ein. Grade der Teamsport ist ein Leuchtturm unserer Gesellschaft. Der professionelle Sport und die Ligen sind ein elementarer Baustein zur Förderung der Sportarten insgesamt, dem Nachwuchssport und natürlich in der Spitze unserer Nationalmannschaften.“

Die Mitgliedsverbände von Teamsport Deutschland erarbeiten derzeit weitere Wiedereinstiegskonzepte, um den Wettkampfbetrieb möglichst im Herbst wieder mit Zuschauern aufnehmen zu können. Dies ist eine der elementaren Aufgaben in den nächsten Wochen und ein weiterer wichtiger Schritt, um die Folgen der Krise für den Sport abzumildern. Hierbei stehen wir im engen Austausch mit den Ligen und dem DOSB.

Über Teamsport Deutschland: Teamsport Deutschland, im März 2017 gegründet, ist die institutionalisierte Interessengemeinschaft der fünf größten deutschen Mannschaftssportverbände, die sich aktiv für die Verbesserung der sportlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Mannschaftssportarten einsetzt. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Basketball Bund (DBB), Deutsche Eishockey-Bund (DEB), Deutsche Fußball-Bund (DFB), Deutsche Handballbund (DHB) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV).

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