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München / Peking. (PM Eurosport) Eurosport-Experte Patrick Ehelechner findet nach dem enttäuschenden Aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft in Peking deutliche Worte. “Game over! Das war... „Das ist nicht Deutschland“ – Eishockey-Experte Ehelechner mit Klartext nach DEB-Aus

Patrick Ehelechner – © Eurosport, Discovery Media

München / Peking. (PM Eurosport) Eurosport-Experte Patrick Ehelechner findet nach dem enttäuschenden Aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft in Peking deutliche Worte.

“Game over! Das war am Ende eine Klatsche. Die Gesichter auf der deutschen Bank sagten alles. Es ist ernüchternd, was wir heute erleben mussten. Wie ein schlechter Traum. Man muss es analysieren, wie es zu so einem Turnierverlauf kommen konnte. Man kann verlieren, aber das “Wie” und die Körpersprache, das ist das, was mich am meisten enttäuscht hat. Eigentlich war seit dem Check gegen Marco Nowak im Kanada-Spiel kein Feuer mehr zu spüren, und das hat sich dann wie ein Roter Faden durchs weitere Turnier durchgezogen”, resümierte der Eurosport-Experte im Live-Kommentar und führte im Interview danach weiter aus:
“Es haben Wille und Einsatz gefehlt. Tugenden, die in der Vergangenheit unsere Stärke waren. Insbesondere in der eigenen Zone hatten wir brutale Probleme mit dem aggressiven Forechecking des Gegners. Es war wie eine Waschmaschine in der eigenen Zone. Powerplay und Schusseffizienz würde ich als weitere Gründe nennen”, so Ehelechner weiter.

“Es ist Olympia, die Spiele sind nur alle vier Jahre und wir haben es zu keinem Zeitpunkt geschafft, auch nur ansatzweise diesen Funken überspringen zu lassen. Die Fans mitzureißen. Warum, ist für mich ein Rätsel. Angefangen hat das Ganze mit dem brutalen Check gegen Marco Nowak im Kanada-Spiel. Da gab es schon keine Reaktionen darauf, sondern man hat das Ganze einfach so hingenommen. Das ist nicht Deutschland, das sind nicht wir. Wir kommen immer über den Kampf ins Spiel hinein, aber es hat die Galligkeit gefehlt”.

Auf die Frage, was nun die Lehren für das deutsche Eishockey sein müssten, sagt Ehelechner: “Es ist definitiv ein Rückschritt gewesen. Den Dämpfer muss man erstmal sacken lassen und dann analysieren. Du kannst das nicht so schnell abhaken. Zuerst einmal müssen Toni Söderholm und sein Team tief in die Analyse gehen, denn sie sind am Ende des Tages dafür verantwortlich. Auch die Zusammenstellung, der Kampfgeist und die Einstellung des Teams, das muss einfach eine ehrliche Analyse erfolgen. Höchstwahrscheinlich sogar hinter verschlossenen Türen. Das gilt es jetzt aufzuarbeiten, denn wir wollen ja dahin kommen, wo wir schon einmal waren.”

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