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„Das ist echtes Eishockey!“: Köln nach Sweep erster Halbfinalist, Tropmann-Schock überschattet ERC-Gala, Eisbären „nehmen dritten Sieg gerne“

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Ty Ronning von den Eisbären Berlin jubelt - © Marco Leipold / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Der erste Halbfinalist steht fest! Nach 104 Minuten Spielzeit erlöst Jan Luca Sennhenn den Hauptrundenmeister in der 3. Verlängerung mit seinem 2:1-Siegtreffer und macht das 4:0 in der Serie klar.

Damit ist Köln die einzige Mannschaft, die über Ostern frei hat. Haie-Trainer Kari Jalonen zeigt sich begeistert vom Spiel und verrät mit einem Schmunzeln, dass ausgerechnet Siegtorschütze Jan Luca Sennhenn heute Morgen zu spät zum Morning Skate Meeting kam: „Das ist echtes Eishockey! So läuft es in den Playoffs: Man muss körperlich und mental wirklich hart im Nehmen sein. Sennhenn kam heute zu spät zur morgendlichen Besprechung, vielleicht braucht er auch ein bisschen mehr Schlaf….“ Sennhenn klärt auf: „Das war eine kleine Verwechslung in der Gruppe: Auf dem Plan stand 10 Uhr und dann kam nachträglich noch eine Nachricht, dass um 9 Uhr Treffpunkt ist. Deshalb war ich etwas spät, aber anscheinend hat’s geholfen…“

Edwin Tropmann vom ERC Ingolstadt liegt verletzt am Boden – © Bruno Dietrich / City-Press

Horrorfoul überschattet ERC-Gala! Youngster Edwin Tropmann muss nach einem überharten Check von Ex-Ingolstädter Fabio Wagner vom Eis getragen werden. „Ärzte aufs Eis“, schreit der Stadionsprecher unmittelbar nach dem Check. „Ich fühle mich schrecklich wegen ihrem Spieler, der zu Boden gegangen ist. Das war sehr unglücklich. Natürlich sind die Emotionen in so einem Spiel groß, aber das ist ein Unfall, den man nicht sehen will“, äußert sich Münchens Coach Oliver David – und fügt hinzu: „Ich bin sicher nicht der Einzige, der noch nie so ein Spiel erlebt hat und so eine Situation am Spielende. Härte gehört zum Spiel. Die Jungs haben versucht ihren eigenen Weg zu finden, ein Statement zu setzen. […] Fabio Wagner ist seit 10 Jahren hier. Wenn Patrick Hager einmal aufhört und er noch hier sein sollte, wird er mit Sicherheit der Kapitän sein. Er ist ein unglaublicher Mensch. Ich hoffe die Leute verstehen, dass das keine Absicht war.“ Aus sportlicher Sicht machen 50 magische Sekunden den Unterschied und Ingolstadt gelingt im Derby gegen München der Ausgleich in der Serie. Entscheidend dafür die 5-Minuten-Strafe für Taro Hirose für einen harten Check, den Ingolstadt mit drei Powerplay-Toren innerhalb von 50 Sekunden bestrafte.

Bremerhaven wehrt spektakulär den ersten Matchball ab! Mit 6:1 geht Spiel 4 an die Pinguins. „Es tut sehr gut. Zuhause wollen wir natürlich nicht verlieren. Deswegen haben wir alles gegeben und wieder Fischtown-Hockey gespielt. Das war der erste Schritt in die richtige Richtung“, freut sich Leon Hungerecker. „Im 2. Drittel haben wir das Spiel verloren. Aber wir sind 3:1 in der Serie vorne, fahren jetzt nach Hause und haben ein paar ganz wertvolle Lektionen gelernt“, sieht es Mannheims Coach Dallas Eakins positiv. Am Donnerstag erhalten die Adler zuhause den 2. Matchball (ab 19.00 Uhr in der Konferenz, ab 19.15 Uhr live im Einzelspiel).

Berlin macht einen großen Schritt Richtung Halbfinale: Nach dem 2:0-Erfolg in Spiel 4 führen die Eisbären nun mit 3:1 in der Serie. „Die Special Teams waren gut, der Einsatz war sehr gut, ein solider Heimsieg am Ende. Dritter Sieg, nehmen wir gerne“, freut sich Manuel Wiederer. Immer, wenn es in den Playoffs 3:1 für Berlin stand, gewannen die Hauptstädter auch die Serie. „Es ist Playoff-Hockey, wir haben keine Gruppe, die aufgibt. Ihr werdet unsere beste Leistung am Donnerstag sehen. Da geht es darum das Momentum aufs Eis zu bekommen“, gibt sich Straubings Michael Connolly kämpferisch.

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zu Spiel 4 im Playoff-Viertelfinale der PENNY DEL PRÄSENTIERT VON MagentaSport.

Weiter geht‘s in der DEL bei MagentaSport am kommenden Donnerstag mit den 5. Partien im Viertelfinale der Playoffs – alles live ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.15 Uhr im Einzelspiel.

Kölner Haie – Schwenninger Wild Wings 2:1 OT [Stand Serie: 4:0]

4. Sieg im 4. Spiel! Die Kölner Haie buchen mit einem Sweep das Halbfinal-Ticket. Zum 14. Mal in der Geschichte erreichen die Haie die Runde der letzten Vier. Trotz knapper Spielverläufe behält der Hauptrundenmeister stets die Oberhand.

Kari Jalonen, Trainer Kölner Haie, verrät schmunzelnd, dass Siegtorschütze Jan Luca Sennhenn heute Morgen zu spät zum Morning Skate Meeting kam: „Das ist echtes Eishockey! So läuft es in den Playoffs: Man muss körperlich und mental wirklich hart im Nehmen sein. Sennhenn kam heute zu spät zur morgendlichen Besprechung, vielleicht braucht er auch ein bisschen mehr Schlaf….“
… über Gegner Schwenningen: „Sie hatten gute Chancen, wir hatten gute Chancen. Ich muss dem Gegner wirklich ein großes Lob aussprechen für die Art und Weise, wie er heute und während der gesamten Serie gespielt hat. Auch wenn wir jetzt mit 4:0 führen und in der zweiten Runde stehen, haben sie wirklich alles gegeben!“
… ob die längere Pause vor dem Halbfinale ein Vorteil sei gegenüber anderen Teams: „Es gibt ein paar kleinere Verletzungen im Team. Das hilft ein bisschen. Aber manchmal ist die Pause um diese Jahreszeit einfach zu lang. Aber alles in Ordnung.“

Haie Torjubel im Spotlight

Siegtorschütze Jan Luca Sennhenn (Kölner Haie), über seinen Siegtreffer: „Es ist ein unglaubliches Gefühl, gerade nach der Verlängerung. Ich schieße nicht allzu viele Tore, aber dann wahrscheinlich die relativ wichtigen.“
… über die Entstehung des entscheidenden Tores: „Ich hab‘ einfach nur probiert, am ersten Schussblocker vorbeizuschießen – und das hat ganz gut funktioniert. Schwierige Sicht für den Torwart und der ist dann durch die Beine durchgerutscht.“
… schmunzelnd über sein von Kari Jalonen angesprochenes Zuspätkommen zum Morning Skate Meeting: „Das war eine kleine Verwechslung in der Gruppe: Auf dem Plan stand 10 Uhr und dann kam nachträglich noch eine Nachricht, dass um 9 Uhr Treffpunkt ist. Deshalb war ich etwas spät, aber anscheinend hat’s geholfen…“
… über den „Menüplan“ in der Kabine angesichts des Marathon-Spiels mit drei Verlängerungen: „Wir wurden bestens versorgt mit Magnesium, verschiedenen Gels, Riegeln. Es gab auch Cola und Red Bull, damit der Zuckerspiegel hoch bleibt. Sonst haben wir uns einfach vorgenommen, Geduld zu haben und so weiterzuspielen, das Spiel führen zu wollen – und dann eben das Tor zu erzielen!“
… über den Favoritenstatus der Haie und die Unterschiede im Vergleich zu den vergangenen Saisons: „Die Tiefe des Kaders! Wir haben jetzt auch den ein oder anderen Ausfall. Das können wir perfekt kompensieren und über vier Reihen gleich stark das Spiel spielen können.“

Steve Walker, Schwenninger Wild Wings: „Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft! Wir haben gegen eine wirklich starke Eishockeymannschaft gespielt. […] Die Jungs haben nie aufgegeben, sie sind nie müde geworden. Wir haben zwar knapp verloren, aber wir haben wirklich bewiesen, dass wir mit den großen Teams mithalten können. Ich bin wirklich stolz auf unsere Leistung!
… über sein Saisonfazit: „Unser Ziel ist es, immer in den Playoffs zu stehen. […] Insgesamt sind wir in der zweiten Saisonhälfte besser geworden. Wir hatten einen schweren Dezember, aber die Jungs haben sich wirklich zusammengerauft, wir sind zu einem Team geworden […] und es war schwer, uns zu schlagen!

ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München 7:2 [Stand Serie: 2:2]

Ingolstadt holt sich den Ausgleich in der Serie. Bereits nach dem 1. Drittel stand es 5:0. Im Powerplay erzielten die Panther drei Tore innerhalb von 50 Sekunden, was die drittschnellste Zeit für drei Treffer in einem DEL-Playoff-Spiel darstellt.

„Ärzte aufs Eis!“: Große Sorge um Ingolstadts Edwin Tropmann nach einem überharten Check von Münchens Fabio Wagner. Es folgt eine heftige Schlägerei. Edwin Tropmann muss mit einer trage vom Eis gebracht werden.


Oliver David, Trainer EHC Red Bull München: „Ich fühle mich schrecklich wegen ihrem Spieler, der zu Boden gegangen ist. Das war sehr unglücklich. Natürlich sind die Emotionen in so einem Spiel groß, aber das ist ein Unfall, den man nicht sehen will. Was das Spiel angeht, das war uncharakteristisch für unser Team. Wir hatten nicht so viele Strafen, haben die Liga diesbezüglich nie angeführt. Heute Abend sind wir vier oder fünfmal im 3-gegen-5 gelandet. Es ging sehr schnell nicht in unsere Richtung und die Jungs haben versucht ihre eigene Antwort zu finden. Das war ein einzigartiges Spiel. Ich bin sicher nicht der Einzige, der noch nie so ein Spiel erlebt hat und so eine Situation am Spielende. Härte gehört zum Spiel. Die Jungs haben versucht ihren eigenen Weg zu finden, ein Statement zu setzen. Es ist eine Best-of-7-Serie, das ist ein Marathon. Meistens geht nicht alles in deine Richtung. Dafür braucht man auch etwas Glück. […] Fabio Wagner ist seit 10 Jahren hier. Wenn Patrick Hager einmal aufhört und er noch hier sein sollte, wird er mit Sicherheit der Kapitän sein. Er ist ein unglaublicher Mensch. Ich hoffe die Leute verstehen, dass das keine Absicht war.“

Pinguins Bremerhaven – Adler Mannheim 6:1 [Stand Serie: 1:3]

Bremerhaven verkürzt durch den Heimsieg auf 1:3 in der Serie. Mannheim bekommt am Donnerstag im Heimspiel den 2. Matchpuck.

Dan Renouf von den Adler Mannheim und Ziga Jeglic von den Fischtown Pinguins Bremerhaven bei einer Auseinandersetzung – © Moritz Eden / City-Press

Leon Hungerecker, Pinguins Bremerhaven: „Es tut sehr gut. Zuhause wollen wir natürlich nicht verlieren. Deswegen haben wir alles gegeben und wieder Fischtown-Hockey gespielt. Das war der erste Schritt in die richtige Richtung. Wir sind hart zum Tor gegangen, haben die Rebounds gemacht und so die Tore geschossen.“

Dallas Eakins, Trainer Adler Mannheim: „Ich weiß nicht, ob wir größere Chancen in der ganzen Serie hatten als heute im 1. Drittel. Wir haben gut gespielt, konnten es aber nicht nutzen. Im 2. Drittel haben wir das Spiel verloren. Aber wir sind 3:1 in der Serie vorne, fahren jetzt nach Hause und haben ein paar ganz wertvolle Lektionen gelernt.“


Eisbären Berlin – Straubing Tigers 2:1 [Stand Serie: 3:1]

Die Eisbären fahren den 3. Sieg in Folge ein und bauen damit ihren Vorsprung in der Serie auf 3:1 aus. Damit kann Berlin in Spiel 5 das Halbfinale klarmachen.

Ty Ronning ist der Mann des Abends auf Seiten der Berliner. Der Stürmer glänzt mit einem Tor und einer Vorlage beim 2:1-Erfolg.

Manuel Wiederer, Eisbären Berlin: „Die Special Teams waren gut, der Einsatz war sehr gut, ein solider Heimsieg am Ende. Dritter Sieg, nehmen wir gerne. Wach sind wir seit dem ersten Spiel, aber wir wollen jedes Spiel besser werden.“

Michael Connolly, Straubing Tigers: „Wenn du keine Tore schießt, gewinnst du keine Spiele. Haukeland war unglaublich für uns. Wir müssen zum Tor und ein paar schnelle Tore erzielen. Wir müssen mehr Druck entwickeln. Es ist Playoff-Hockey, wir haben keine Gruppe, die aufgibt. Ihr werdet unsere beste Leistung am Donnerstag sehen. Da geht es darum, das Momentum aufs Eis zu bekommen.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL Playoffs | Viertelfinale: Spiel 5

Donnerstag, 02.04.2026
ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.15 Uhr im Einzelspiel abrufbar: Adler Mannheim – Pinguins Bremerhaven, Straubing Tigers – Eisbären Berlin, EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt

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