Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg steht im Playoff der Champions Hockey League 2022/23. Obwohl die Red Bulls mit insgesamt neun... „Das haben wir nur als Team geschafft, nicht als Einzelspieler“ – Red Bulls stehen nach Entscheidungsspiel sensationell im CHL-Playoff

Paul Stapelfeldt (EC RBS), Jacob De La Rose (Fribourg) and Atte Tolvanen (EC RBS). – © GEPA pictures/ Gintare Karpaviciute

Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg steht im Playoff der Champions Hockey League 2022/23.

Obwohl die Red Bulls mit insgesamt neun Ausfällen auswärts gegen HC Fribourg-Gottéron mit 2:3 nach Penaltyschießen unterlagen, sicherten sie sich den zweiten Playoff-Platz dieser Gruppe hinter dem Gruppensieger aus der Schweiz. Und dieser eine Punkt war hart erarbeitet; Nach dem frühen Führungstreffer von Lucas Thaler drehten die Schweizer die Partie mit zwei Toren zu ihren Gunsten, ehe Kapitän Peter Hochkofler in der 52. Minute der Ausgleich gelang. Da Ilves heute in Stavanger keine Punkte machte, ziehen die Red Bulls punktegleich mit den Norwegern, aber besser im direkten Duell ins Playoff ein.

In Abwesenheit von neun rekonvaleszenten Stammkräften gingen die Red Bulls – mit einem Altersdurchschnitt von 24,2 Jahren – in Fribourg ins letzte CHL-Gruppenspiel und legten nach einem ersten guten Unterzahlspiel in der 6. Minute vor. Lucas Thaler traf frei aus dem Slot ins Kreuzeck gegen Loic Galley, den 20-jährigen Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs des Schweizer Nationalligisten. Weiter ging es in einem Spiel auf Augenhöhe, in dem die Salzburger die aktivere Mannschaft waren, aber nur selten zu echten Chancen kamen. Wie Paul Huber (14.), der mit der Scheibe vor dem gegnerischen Goalie auftauchte, sie aber nicht unterbringen konnte. Auch die Red Bulls ließen den Schweizern defensiv keinen Zentimeter Platz und ließen damit auch kaum Chancen zu. Aber beim zweiten Powerplay zeigten die Gastgeber, wie gefährlich sie sind und sorgten mit zwei, drei Schüssen für höchst brisante Momente, in denen Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen auf der Höhe war. Nach einem ersten sehr schnellen Drittel führten die Red Bulls mit 1:0.

Den zweiten Durchgang dominierten zu Beginn die Red Bulls einschließlich eines Powerplays ab der 24. Minute. Doch kurz vor Ende des Überzahlspiels nutzte Fribourg einen Salzburger Verteidigungsfehler und glich in Unterzahl zum 1:1 aus (26.). Und nur kurz darauf (28.) trafen die Hausherren erneut nach kurzem Sololauf von Sandro Schmid und übernahmen erstmals die Führung. Die Red Bulls drehten nach diesem Doppelschlag erst recht auf und schnürten die Schweizer, die jetzt aber sehr eng standen, lange in ihrer Zone ein. Am Ende des Drittels hatten die Schweizer wieder eine starke Phase und forderten von Atte Tolvanen bei einigen sehr guten Möglichkeiten alle Abwehrkünste. Die Begegnung war weiterhin komplett offen, nur dass jetzt Fribourg-Gottéron die Führung übernommen hatten.

Salzburg versuchte sofort wieder, das Spiel schnell zu machen und in die Offensivzone zu verlagern. Aber es entwickelte sich ein ausgeglichener Kampf mit wechselndem Momentum. In der 45. Minute zog Aljaž Predan nach 2 auf 1-Konter hart von der linken Seite ab. Fribourg-Gottéron aber blieb brandgefährlich, kam immer wieder über schnelle Gegenstöße zu Chancen, während die Red Bulls versuchten, in der Offensivzone Chancen zu erarbeiten. In der 50. Minute schoss Paul Huber aus kurzer Distanz knapp vorbei. Dann aber gelang Peter Hochkofler der entscheidende Treffer zum 2:2, im Fallen netzte er in der 52. Minute ein. In der höchst intensiven Schlussphase musste sich Atte Tolvanen dann noch einige Male ordentlich strecken, ließ aber nichts mehr durch und hielt damit das Unentschieden nach 60 Minuten fest. Nach der torlosen Verlängerung traf schließlich nur Sandro Schmid beim Penaltyschießen im letzten Versuch für die Eidgenossen und sicherte ihnen damit den extra Punkt. Die Red Bulls aber haben gezeigt, dass sie auch mit einer sehr jungen Mannschaft mit einem Top-Team wie dem HC Fribourg-Gottéron und damit auf der europäischen Bühne bestehen können. Der 18-jährige Philipp Krening wurde zudem als bester Spieler ausgezeichnet.

Salzburgs Kapitän Peter Hochkofler “Wir sind überglücklich. Schade, dass wir den zweiten Punkt nicht geholt haben, aber den wichtigen haben wir gemacht. Und das haben wir nur als Team geschafft, nicht als Einzelspieler. Wir haben sicher ein paar Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben, aber im Endeffekt sind wir immer zusammengeblieben und haben immer daran geglaubt. Es ist einfach unglaublich.“

Champions Hockey League
HC Fribourg-Gottéron – EC Red Bull Salzburg 3:2 (0:1, 2:0, 0:1) SO

Tore:
0:1 | 06:12 | Lucas Thaler
1:1 | 25:39 | Samuel Walser | SH
2:1 | 27:09 | Sandro Schmid
2:2 | 51:10 | Peter Hochkofler
3:2 | 65:00 | Sandro Schmid

Zuschauer: 4.787

Champions Hockey League | Gruppenspiele 2022/23

Do, 01.09.22 | EC Red Bull Salzburg – Stavanger Oilers | 3:2 (0:0, 1:0, 1:2) OT
Sa, 03.09.22 | EC Red Bull Salzburg – Ilves Tampere | 2:3 (1:0, 0:0, 1:2) OT
Fr, 09.09.22 | Stavanger Oilers – EC Red Bull Salzburg | 2:3 (0:1, 2:1, 0:0) SO
So, 11.09.22 | Ilves Tampere – EC Red Bull Salzburg | 1:2 (0:1, 0:0, 1:0) SO
Mi, 05.10.22 | EC Red Bull Salzburg – Fribourg-Gottéron | 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
Mi, 12.10.22 | Fribourg-Gottéron – EC Red Bull Salzburg | 3:2 (0:1, 2:0, 0:1) SO

Abschlusstabelle
1. HC Fribourg-Gottéron > Playoff
2. EC Red Bull Salzburg > Playoff
3. Stavanger Oilers
4. Ilves Tampere

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später