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Köln. (MR) Für die Kölner Haie war es an der Zeit sich „für die harte Arbeit endlich auch mal wieder mit Punkten zu belohnen“,... Das 229. Rheinische Derby geht mit 5:1 an die Düsseldorfer EG!
Alexander Ehl verlädt die Haie Abwehr – © Sportfoto-Sale (DR)

Alexander Ehl verlädt die Haie Abwehr – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Für die Kölner Haie war es an der Zeit sich „für die harte Arbeit endlich auch mal wieder mit Punkten zu belohnen“, so die Worte von Haie-Kapitän Moritz Müller im Vorfeld dieser Begegnung, und Stürmer Marcel Müller versprach: „Gegen Düsseldorf werden wir von der ersten Minute an Gas geben!“

Was die 1783 „Doppelgänger“, wie die aufgestellten Fan-Ersatz-Pappkameraden in der LANXESS Arena genannt werden, und die zig tausend Zuschauer der Magenta Sport Übertragung zu sehen bekamen, war allerdings nichts weiter als leere Worthülsen. Denn die DEG machte von Beginn an kompromisslos deutlich, wer hier und heute das Spiel bestimmen sollte. Bereits in der ersten Minute mit dem ersten Schuss überhaupt stellten die Gäste die Weichen, Jerome Flaake in seiner bereits mehrfach erprobten Baseballmanier verlängerte Bernhard Ebners Schuss zum 0:1 in die Maschen. Köln kam erst nach dem Powerbreak überhaupt mal geordnet ins Angriffsdrittel, fand dort aber eine sattelfeste Defensive und Mirko Pantkowski. Marcel Müller hatte in der ersten Überzahl zwei oder drei Schüsse Richtung Tor, während Kenny Olimb und Eugen Alanov nochmals ihren Unterzahlkonter probierten. Als zum Drittelende auch Köln die erste Strafe bekam, versuchte auch Freddi Tiffels den Konter. Besser machte es anschließend Mathias From, der sich durchtankte und locker zum 0:2 Pausenstand einschoss.

Haie ohne wirkliche Akzente nach vorn

Auch im zweiten Durchgang bekamen die Haie kaum Zugriff auf das Spiel. Zunächst konnte wieder die DEG wirbeln und kam erneut zu einem frühen Treffer (Flaake, diesmal flach, bei angezeigter Strafe). Erst eine erneute Strafe gegen Uvira rüttelte die Hausherren etwas auf, und sie kamen zu dem einen oder anderen Konter. Auf jeden Fall aber konnten sie den Gegner über weite Strecken aus der Zone halten und die Unterzahl schadlos überstehen. Macht aber nichts, die DEG schoss dann eben bei 5 gegen 5 das nächste Tor. Es war in der 33. Minute der erste DEL-Treffer für Kyle Cumiskey., der ins Scheunentor einschob. Köln kam eher in Einzelaktionen vors Tor.

DEG-Sportdirektor Niki Mondt hatte gewarnt: „Köln ist an sich eine starke Mannschaft, die nur gerade ein bisschen den Faden verloren hat. Gerade deshalb ist unser großer Rivale besonders gefährlich, aber wir wollen die Haie in der Tabelle auf Distanz zu halten!“ Und nachdem auch die Haie im letzten Durchgang eine Überzahl hatten nutzen können (Moritz Müller, 48.), keimte bei ihnen nochmals Hoffnung auf, schließlich hatten sie in dieser Saison bereite einmal einen vier-Tore Rückstand aufgeholt, fast zumindest. Doch in die Bemühungen der Domstädter hinein fiel erneut hinter Hannibal Weitzmann der Puck in die Maschen, von Alex Barta schön in den Lauf von Alex Ehl gespielt, 54. Zwar brannte es am Ende nochmals lichterloh vor Pantkowski, bis die Scheibe unter Kontrolle war, doch es sollte bei der auch in dieser Höhe verdienten 1:5 Niederlage der Kölner Haie bleiben.

Damit haben sie jetzt alle bisherigen Heimspiele und insgesamt sechs Spiele am Stück verloren. Für die Düsseldorfer EG war es der fünfte Auswärtssieg und ebenso der fünfte Sieg in Folge, wodurch die DEG jetzt vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt ist mit 2 Punkten pro Spiel. Der KEC steht mit 1 Punkt pro Spiel auf dem Platz vor den Pinguinen und läuft weiterhin der Form und dem eigenen Anspruch hinterher.

Fotostrecke zum Spiel

KEC - DEG
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale / D. Ross 2021
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Welches dieser DEL-Teams ist im bisherigen Saisonverlauf die positivste Überraschung?

Michaela-Ross

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