Erding. (PM) Ein weiterer Leistungsträger stürmt in der neuen Spielzeit für die Erdinger. Daniel Krzizok bleibt den Gladiators und seinen Fans erhalten. Der gebürtige Erdinger Außenstürmer galt als besonders begehrt bei den anderen Oberligisten. Immer wieder wurde er mit anderen Klubs in Verbindung gebracht. Am Ende bleibt Danny bei seinen Wurzeln und geht mit den Gladiators in seine dritte Oberligasaison. Bis auf einen kurzen Abstecher nach Niederbayern spielte der 25-jährige seine gesamte Karriere für seinen Heimatverein. Nur in der Saison 2008-2009 schnürte er seine Schlittschuhe 19-mal für Deggendorf Fire, ehe er wieder in die Herzogstadt zurückkehrte.
In der vergangenen Oberliga-Spielzeit kam Danny auf beachtliche 41 Punkte bei 21 Toren und 20 Assists in 38 Spielen in der Meister- und Abstiegsrunde. Dies trotz einer schweren Verletzung, die er sich im Dezember letzten Jahres zuzog und die ihn für etliche Spiele aus dem Verkehr zog. Somit ist Krzizok die vierte Vertragsverlängerung im Sturm neben Christian Göttlicher, Ales Jirik und Florian Zimmermann. Die Erding Gladiators freuen sich mit Danny eine wichtige Stütze für das nächstjährige Oberligateam in ihren Reihen halten zu können.
Derweil gibt es viele Fragezeichen über der kommenden Saison. Wegen den Streitigkeiten zwischen der ESBG, der Vereinigung der Zweitligisten, und dem Deutschen Eishockey Bund steht das Freundschaftsspiel gegen den EV Landshut momentan in Frage. Nach derzeitigem Stand ist es einem Oberligisten von Seiten des DEB untersagt gegen einen Verein der ESBG anzutreten. Ob ein Pokalwettbewerb im DEB Bereich ohne die abtrünnigen Zweitligisten umgesetzt wird steht daher ebenso in den Sternen.
Wie die Situation zwischen ESBG und DEB endet entscheiden nun die Gerichte. Für alle Vereine heißt es demnach abwarten, denn viele Entscheidungen hängen von dieser Rechtsstreitigkeit ab.
Bei allen Streitereien freuen sich die Fans auf Duelle mit dem SC Riessersee und dem ESV Kaufbeuren. Der DEB gab letzte Woche bekannt, dass beide Klubs der Oberliga Süd zugeordnet werden und hat das Teilnehmerfeld auf 14 Teams erweitert.


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