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Bietigheim. (PM) Nach intensiver Vorbereitungsphase auf und abseits des Eises betritt die Mannschaft von Kevin Gaudet am kommenden Sonntag das Eis zum ersten Härtetest...
Daniel Naud - © by Media

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Bietigheim. (PM) Nach intensiver Vorbereitungsphase auf und abseits des Eises betritt die Mannschaft von Kevin Gaudet am kommenden Sonntag das Eis zum ersten Härtetest für die kommende Spielzeit. Zu Gast ist dann der HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck. Unter Führung des ehemaligen Bietigheimer Übungsleiters verlassen „Die Haie“ ihr „Haifischbecken“ und erkunden nördlichere Gefilde.

Bereits vergangenen Freitag traten die Haie in Füssen zum ersten Testspiel an. Gegner im Bundesleistungszentrum war der Schweizer Spitzenklub aus Langnau. Ein echter Gradmesser und gleichzeitig ein Spiel der Experimente. Denn für Coach Daniel Naud galt es in erster Linie die vielen neuen Spieler zu integrieren. „Für uns geht es in erster Linie darum, Spielpraxis zu sammeln. Die erste Woche war schön, aber eben auch sehr hart. Die Jungs werden ein bisschen müde sein“, gab er lächelnd zu Protokoll. Dennoch gelang mit einer ambitionierten Leistung ein Sieg gegen den vermeintlich starken Schweizer Konkurrenten aus Langnau. Die Partie war bereits früh entschieden. Schon im ersten Drittel lagen Sie nach Toren vonHöller (8., 20.) und Jurik (15.) mit 3:0 in Front. Als J. Donati in der 27. Spielminuten mit seinem Treffer zum 4:0 alles klar machte, durften sich die Innsbrucker Rookies über viel Eiszeit freuen und Torhüter Adam Munro machte Platz für Back Up Patrick Machreich. Die Tigers verkürzten zwar noch, in Bedrängnis ließen sich die Österreicher aber nicht mehr bringen.

Kurz zuvor ließen die Verantwortlichen der Haie mit einem Transfer der besonderen Art die gesamte EBEL aufhorchen. Aus Vitkovice (Tschechien) gelang es den 38-jährigen Verteidiger Marek Malik zu verpflichten. Malik? – Da war doch was. Richtig, 1993 wurde er in der dritten Runde an 72. Stelle von den Hartford Whalers gedraftet und bestritt seither 756 Spiele in der besten Liga der Welt. Neben den Whalers schnürte er unter anderem für die Carolina Hurricanes, die Vancouver Canucks und die New York Rangers seine Schlittschuhe. In Innsbruck will der Linksschütze nicht nur durch seine Größe von 194cm beeindrucken sondern auch noch einmal eine Leader-Rolle einnehmen und vor allem die jungen Spieler führen. Ein echter Glücksgriff also der den Inntalern da gelungen ist.

Für die Bietigheim Steelers dürfte das also ein durchaus interessanter erster Test werden und die Bietigheimer Fans dürfen einen gestandenen, wenn auch ehemaligen NHL-Crack im Bietigheimer Ellental bewundern.

(steelers.de)

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