Bonn. (PM MagentaSport) 47 Tore in 6 Spielen – was für ein wilder Ritt am DEL-Freitag!
Die mit Abstand meisten Treffer fallen beim spektakulären 9:4-Auswärtssieg der Straubing Tigers in Augsburg. Der Tabellenführer liefert offensiv eine Machtdemonstration. Auch Marcel Brandt, der einen Strahl mit 161 km/h zum 5:1 auspackt, ist überwältigt: „Da gibt’s nur ein Wort: Verrückt! Es ist hin und her gegangen.“ Straubing ist mit 6 Punkten Vorsprung Tabellenführer. Für MagentaSport-Experte Christoph Ullmann sind die Tigers deshalb mehr als nur ein Geheimfavorit auf den Titel.
In Frankfurt feiert der frühere Straubinger Coach Tom Pokel einen perfekten Einstand als neuer Löwen-Trainer: 3:2 im Derby gegen die Adler Mannheim. „Überragend – man hört’s. Die Fans haben es gefühlt“, freut sich Daniel Pfaffengut. Er und seine Teamkollegen setzen das um, was Pokel in der ersten Trainingswoche bei seinen Schützlingen beobachtet hat: „Ich habe gesehen, dass die Mannschaft sehr viel Energie hat. Sie hat in dieser Woche sehr hart gearbeitet. Sie ist sehr willig und bereit, die neuen Informationen anzunehmen und umzusetzen.“
Doch zurück zu weiteren Tor-Spektakeln: Die Iserlohn Roosters verspielen gegen den ERC Ingolstadt ein 5:2 und verlieren in der Overtime mit 5:6. Ingolstadt kommt damit wiederum auf satte 35 Tore in den letzten 5 DEL-Spielen. Auch in Nürnberg dauert das Spiel länger: Dort gewinnen die Eisbären Berlin im Penalty Shootout, nachdem es in der regulären Spielzeit 4:4 steht.
Dass nicht auch die Kölner Haie in die Overtime müssen, haben sie Patrick Russell zu verdanken. Der erzielt in Wolfsburg 44 Sekunden vor dem Ende das entscheidende 4:3. Nach dem Spiel wird Haie-Coach Kari Jalonen im MagentaSport Interview von einigen Fans gefeiert und schwärmt gleich doppelt: „Wir haben großartige Fans. Sie haben uns bereits letztes Jahr unterstützt und machen dieses Jahr genauso weiter. […] Wir hatten ein gutes Gespräch mit dem Team. Wir haben geglaubt, dass wir im 3. Drittel wirklich gut spielen müssen. Das ist ein Charakter-Sieg für das Team.“
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips vom DEL-Freitag präsentiert von MagentaSport.
Am Sonntag geht es weiter mit dem 19. Spieltag, unter anderem empfangen die Eisbären Berlin die Löwen Frankfurt – ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport.
Löwen Frankfurt – Adler Mannheim 3:2
Frankfurts neuer Trainer Tom Pokel feiert im Derby den perfekten Einstand. Die Löwen spielen ein 2:0 heraus, Mannheim kann zweimal nur verkürzen. Die Adler kassieren hingegen die 5. Niederlage am Stück.
Frankfurts Daniel Pfaffengut, Torschütze zum 2:0, über die Stimmung nach dem Spiel: „Überragend – man hört’s. Die Fans haben es gefühlt. Das frühe Tor war gut für uns, hat uns gut ins Spiel gebracht. Das sind wichtige 3 Punkte gegen einen harten Gegner.“
… über Pokel als neuen Trainer: „In erster Linie spielen wir einfacher. Das ist das Große und Ganze. Wir müssen mehr laufen bei dem System. Wenn jeder weiß, was er zu tun, welche Laufwege er nutzen muss, dann ist es ein überragendes System. Es braucht noch Arbeit, bis es perfekt ist. Aber das sind die Anforderungen an uns Spieler.“
Mannheims Alex Ehl: „Man sieht, dass auf dem Niveau die Kleinigkeiten zählen. Da hat uns Frankfurt eiskalt bestraft. Über 60 Minuten war es nicht gut genug.“
Tom Pokel spricht vor dem Spiel über seinen neuen Job als Trainer der Löwen Frankfurt: „Ich habe sie gesehen über die vergangenen Jahre. Es ist eine Stadt mit sehr viel Eishockey-Kultur und -Leidenschaft. […] Ich habe gesehen, dass die Mannschaft sehr viel Energie hat. Sie hat in dieser Woche sehr hart gearbeitet. Sie ist sehr willig und bereit, die neuen Informationen anzunehmen und umzusetzen.“
Tom Pokel zu seiner Aufgabe in Frankfurt
Augsburger Panther – Straubing Tigers 4:9
Absolutes Tor-Spektakel in Augsburg! Zwischen der 11. und 31. Minute fallen satte 10 Tore, Straubing führt zu dem Zeitpunkt mit 7:3. Mit jeder Menge Offensivpower feiern die Tigers den 3. Sieg in Folge und bleiben an der Tabellenspitze. Dort hat Straubing nun schon 6 Punkte Vorsprung.
Straubings Marcel Brandt über das Spiel: „Da gibt’s nur ein Wort: Verrückt! Es ist hin und her gegangen. Auf beiden Seiten waren viele Chancen. Wir haben zu den richtigen Zeitpunkten immer das Tor gemacht. Trotzdem hat man gesehen: Wir haben einige Fehler gemacht, die wir abstellen müssen. Drei Punkte sind wichtig.“
Augsburgs Alexander Blank: „Wir waren viel zu schlampig hinten. Wir haben gefühlt deren Tore zu uns getragen, haben die Scheibe vor dem Tor liegen gelassen, haben die Zweikämpfe verloren. Vorne haben wir ein super Spiel gemacht. Man muss erst mal 4 Tore gegen Straubing schießen – und eigentlich müsste man gegen Straubing auch mit 4 Toren gewinnen können.“
Auch in Nürnberg wird viel Eishockey-Unterhaltung geboten. Nürnberg dreht einen 0:2-Rückstand auf 3:2, führt zwischenzeitlich 4:3 und kassiert eine Minute vor Schluss doch noch das 4:4 durch Ty Ronning. Im Penalty Shootout sichert Liam Kirk 2 Punkte für die Eisbären, die dadurch auf Platz 6 springen.
Nürnbergs Trainer Mitch O’Keefe verlängerte während der Länderspielpause seinen Vertrag bis 2028 und spricht vor dem Spiel über seine Entscheidung: „Sie haben dafür gesorgt, dass wir uns hier wie zu Hause fühlen, meine Familie und ich. Es ist eine großartige Truppe, wir haben eine hervorragende Grundlage geschaffen. Die erste Hälfte des letzten Jahres und die jetzige Situation sind für mich kein Grund, zu gehen. Ich freue mich, dass sie an mich glauben und mich hier halten wollen. Es war eine leichte Entscheidung, zu bleiben.“
Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 3:4
Nach 2 Niederlagen und 12 Gegentoren vor der Deutschland-Cup-Pause melden sich die Haie erfolgreich zurück. Dabei sieht es zwischenzeitlich ganz anders aus: Wolfsburg erzielt im Mittelabschnitt innerhalb von zweieinhalb Minuten 3 Tore und führt mit 3:1. Erst im Schlussdrittel dreht Köln die Partie – Patrick Russell setzt der Aufholjagd 44 Sekunden vor dem Ende die Krone auf.
Kölns Trainer Kari Jalonen wird im Interview mit MagentaSport von den Fans gefeiert und hebt den Daumen: „Wir haben großartige Fans. Sie haben uns bereits letztes Jahr unterstützt und machen dieses Jahr genauso weiter. Das Spiel nach der Pause ist immer ein bisschen holprig. Wir sind im 1. Drittel wirklich gut gestartet, aber im 2. haben wir irgendwie komplett unseren Spielfluss verloren. Wir hatten ein gutes Gespräch mit dem Team. Wir haben geglaubt, dass wir im 3. Drittel wirklich gut spielen müssen. Das ist ein Charakter-Sieg für das Team.“
Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt 5:6 (OT)
Verrücktes Spiel in Iserlohn! Die Roosters führen Mitte des 2. Drittels mit 5:2 und geben den Vorsprung noch aus der Hand. Philipp Krauß rettet Ingolstadt mit dem 5:5 in die Overtime. Dort ist einmal mehr Riley Barber der entscheidende Mann für die Gäste, die damit 35 Tore in den letzten 5 DEL-Spielen erzielt haben. Ingolstadt feiert zugleich den 5. Sieg in Folge, die Roosters bleiben mit 11 Punkten Vorletzter.
Die Tore und Stimmen des Spiels im Clip
Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt (14.11.2025)
Dresdner Eislöwen – Schwenninger Wild Wings 0:2
Arbeitssieg für die Schwenninger Wild Wings beim Aufsteiger. Die Entscheidung fällt erst kurz vor Schluss, weil Thomas Larkin aus der eigenen Hälfte ins verwaiste Tor trifft. Dresden bleibt mit 7 Punkten das DEL-Schlusslicht.
Die Tore des Spiels im Clip
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL – 19. Spieltag
Sonntag, 16.11.2025
Ab 13.30 Uhr: Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters, Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg
Ab 16.15 Uhr: Kölner Haie – Dresdner Eislöwen, ERC Ingolstadt – Augsburger Panther, EHC Red Bull München – Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers – Pinguins Bremerhaven
Ab 18.45 Uhr: Eisbären Berlin – Löwen Frankfurt
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