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Krefeld. (MR) Im Duell der beiden jüngsten Teams im Turnier – Durchschnittsalter 22 Jahre bei den Russen bzw. 23 bei den Slowaken – lieferten... D-Cup 2021: Slowakei erarbeitet sich mit 3:1 Sieg über Russland ein echtes Endspiel
Slowakei räumt Russland aus dem Weg – © Sportfoto-Sale (DR)

Slowakei räumt Russland aus dem Weg – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Im Duell der beiden jüngsten Teams im Turnier – Durchschnittsalter 22 Jahre bei den Russen bzw. 23 bei den Slowaken – lieferten sich diese einen schnellen und packenden Schlagabtausch.

Während die beiden deutschsprachigen Teams, Deutschland und die Schweiz, auf dem Papier ein Durchschnittsalter von 27 Jahren haben, schickten die zwei anderen Turnierteilnehmer quasi eine U23-Mannschaft ins Rennen; bei der Slowakei sind die beiden ältesten Spieler Jahrgang 1993, bei der Sbornaja ist einer der drei Goalies mit Jahrgang 94 der Älteste. Nach dem Nachmittagsspiel ließen diese Jungspunde die Spieler von Deutschland und der Schweiz wie „alte Herren“ aussehen, so schnell und läuferisch topfit zeigten sich Slowaken und Russen. Hier wurde auf keiner Position lange gefackelt, vor allem die Slowaken suchten den schnellen Torabschluss. Die ersten Angriffe gehörten zwar den erneut in blau spielenden Russen, die auch früh in Führung gehen konnten (Roman Bychkov, 3.). Doch bereits in der 6. Spielminute wussten die Slowaken einen Wechselfehler auszunutzen, Samuel Takáč nutzte den freien Raum und schoss zum Ausgleich ein. Während sich die Teams in individuellem Können mit und ohne Scheibe in nichts nachstanden, zeigten sich die Slowaken mit zunehmender Spieldauer besser im Umschaltspiel. Sie forcierten Fehlpässe und 1 auf 0 oder 2 auf 1 Konter, was auch dem zweiten Treffer in der 14. Spielminute vorausging. Zwar ging der erste Schuss von Adrian Holešinský noch am Tor vorbei, doch dann mogelte er sich „Rieder-like“ an den Torkreis, um den Rebound über den Strich zu bringen.

„Die Jungs wollten vielleicht für mich zu schön spielen“

Russlands Trainer, Igor Larionov, analysierte das Spiel anschließend mit diesen Worten. Im Spiel zeigte sich zwar die individuelle Klasse der Sbornaja, aber im Zusammenspiel gab es zu viele kleine Fehler, die die Slowaken ausnutzten. Der Mittelabschnitt gehörte den Slowaken, ein weiterer Treffer wollte aber nicht fallen. Auch im letzten Drittel ging es schnell hin und her. Eine Strafe gegen die Slowaken in der 49. Min. hätte den Russen den Vorteil und den Ausgleich bringen können, ja müssen, doch die beste Möglichkeit hatte hier noch Michal Krištof für die in den weißen Leibchen (mit einer schwarzen Trauerschleife und den Initialen „BS“ im Gedenken an den kürzlich plötzlich verstorbenen 24 jährigen Boris Sadecky von den Bratislava Capitals) spielende Slowaken im Unterzahl-Konter! Und nach Ablauf der Strafe fiel dann tatsächlich der dritte Treffer für das Team von Craig Ramsay, als David Grieger aus dem Office Samuel Buček bediente. Großer Jubel im Rund bei den etwa 1/3 Slowakischen Fans unter den offiziell 2729 Zuschauern. Die „Red Machine“ versuchte in den verbleibenden 8 Minuten nochmals alles, doch die Slowaken hielten jetzt fast durchgängig das russische Verteidigungsdrittel „besetzt“, sodass Goalie Alexander Samonov erst spät seinen Kasten räumen konnte. Es passierte aber nichts Zählbares mehr, und die Slowaken sehen sich damit einem echten Finalspiel gegen Deutschland (Sonntag, 14.11., 14:30 Uhr) gegenüber. Ramsay erwartet ein physisches Spiel, bei dem sein Team erneut seine Schnelligkeit ausnutzen muss, um zu bestehen. Der Russische Bär hingegen muss sich bereits um 11 Uhr im quasi Spiel um Platz 3 mit den ebenfalls bisher sieglosen Schweizern messen.

Tabelle nach dem 2. Spieltag:
1. SVK 6 Punkte 10:2 Tore
2. GER 6 Punkte 7:3 Tore
3. RUS 0 Punkte 4:7 Tore
4. SUI 0 Punkte 1:10 Tore

GER - SVK
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale / D. Ross
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Michaela-Ross

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