Krefelder EVSaale Bulls Halle

Crunchtime um die letzten PlayOff Plätze

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Sebastian Albrecht klärt gegen Luca Hauf – © Sportfoto-Sale (DR)
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Sebastian Albrecht klärt gegen Luca Hauf – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Zehn Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde begrüßte der Krefelder EV’81 die Saale Bulls aus Halle in der Rheinlandhalle. Für Krefeld geht es noch um den Einzug in die Preplayoffs, während Halle aktuell den dritten Tabellenplatz innehat.

Mit strukturiertem Spiel konnten die Hausherren die ersten Akzente setzen und früh in Führung gehen (Kiedewicz, 2.). Die Gäste aus Sachsen-Anhalt waren aber immer gefährlich und prüften Gähr im Kasten des KEV ein ums andere Mal. Zur Drittelmitte und in eigener Unterzahl konnten die Hallenser sich befreien und zu zweit nachsetzen. Mit einer Bogenlampe landete die Scheibe hinter Gähr zum Ausgleich. Kurz vor Drittelende konnten sich die Gastgeber nochmals für den Druck belohnen, und mit 2:1 ging es erstmalig in die Pause. Aus dieser kamen die Saale Bulls stärker zurück, hatten wohl gemerkt, dass man nicht nur mit einem „wir sind sowieso besser“ hier die Punkte einsacken konnte. Jetzt setzten sie sich mehrfach und für länger im Angriff fest. Folgerichtig musste Gähr dann den Ausgleich schlucken. Und wenig später die 3:2 Führung für Halle. Im Powerplay legten die Gäste nochmals nach, doch diesmal hatte Kiedewicz die postwendende Antwort. Eine doppelte Überzahl konnten die Seidenstädter nicht nutzen. Fomin im Alleingang scheiterte, wie auch später Hauf. Besser machten es die Hallenser in ihrem Powerplay, Wenn der Bulle einmal läuft, scheint er nicht aufzuhalten zu sein.

Zwei Tore aufzuholen für Krefeld in den verbleibenden 20 Minuten

Das hatte man sich vorgenommen. Und es ging schnell hin und her zu Beginn des Schlussabschnittes. Man schrieb die 46. Spielminute, als Stas das Spielgerät wieder ins Angriffsdrittel trug, nicht auf den mitgelaufenen Tegkaev legte sondern das 6:3 für Halle selbst machte. Nachdem Mahkovec seinerseits an Albrecht auf der anderen Seite gescheitert war, nahm Elmar Schmitz die Auszeit und schickte seine Leute anschließend in komplett veränderter Formation auf das Eis. So ließ er zunächst zwei Reihen nur mit Stürmern auflaufen, und die dritte Reihe bestand aus vier Verteidigern plus Sperling, der heute wie auch in den letzten Spielen so gut wie keine Eiszeit bekommen hatte. Diese Formationen brachten fünf bis sechs Minuten richtig Druck auf den Gegner, der Treffer wollte aber nicht fallen. Dann war die Herrlichkeit wieder vorbei, denn Hauf musste in die Kühlbox, Erneut fackelten die „Bullen“ nicht lange, schickten den Puck wieder vor dem Tor quer und am langen Pfosten über die Torlinie: ein Spielzug, der bisher bei jedem der drei Powerplaytreffer zur Anwendung kam. Dass Hauf nur sieben (7!) Sekunden später die Antwort einstochern konnte, brachte nur noch Ergebniskosmetik, denn in den verbleibenden gut vier Minuten sollte sich am Spielstand von 4:7 nichts mehr ändern. Damit fällt der KEV sogar auf Platz 12 zurück.

Es spielten:

KEV – Jonas Gähr – Tom Schmitz, Leon Schuster; Mathias Onckels, Tobias Esch; Lars Ehrich, Michael Schaaf; Markus Freis – Michael Fomin, Philipp Kuhnekath, Adrian Grygiel; Jakub Prokurat, Marcel Mahkovec, Luca Hauf; Maciek Rutkowski, Adam Kiedewicz, Patrick Demetz; Constantin Vogt, Janeck Sperling
Halle – Sebastian Albrecht – Eric Wunderlich, Erik Hoffmann; Leon Fern, Kai Schmitz; Finn Walkowiak – Artur Tegkaev, Valtteri Hotakainen, Sergej Stas; Kyle Helmes, Dennis Gulda, Lukas Valasek; Davide Vinci, Christian Guran, Tim May

Tor:
1:0 (01:49) Kiedewicz (Rutkowski, Demetz)
1:1 (11:35) Hotakainen (K. Schmitz, Tegkaev) SH1
2:1 (18:33) Kuhnekath (Grygiel, Fomin)
2:2 (23:36) Stas (Tegkaev, Hoffmann)
2:3 (25:01) Helms (Hotakainen, Gulda)
2:4 (27:59) Gulda (Hekms, Hotakainen) PP1
3:4 (28:30) Kiedewicz (Rutkowski
3:5 (37:54) Gulda (Helms, Fern) PP1
3:6 (45:35) Stas (Hoffmann, Walkowiak)
3:7 (55:40) Hoffmann (Stas, K.Schmitz) PP1
4:7 (55:47) Hauf

Schiedsrichter: Dennis Kiefer, Svenja Strohmenger (David Cespiva, Hendrik Pernt)
Strafen: KEV – 8 Min; Halle – 8 Min.

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