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Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Krefelder EV 81 am Sonntagnachmittag mit 4:5 (0:1/1:1/3:2/0:1) nach Verlängerung verloren. Eigentlich sollte das erste Heimspiel... Crocodiles unterliegen Krefeld nach Verlängerung

Adrian Grygiel – KEV 81 U23 – © Sportfoto-Sale (DR)

Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Krefelder EV 81 am Sonntagnachmittag mit 4:5 (0:1/1:1/3:2/0:1) nach Verlängerung verloren.

Eigentlich sollte das erste Heimspiel des Jahres schon um 16.00 Uhr beginnen, doch da waren die Mannschaften gerade erst zum Aufwärmen auf dem Eis. Der Grund für die Verspätung: Bei den Hannover Indians, die am 30. Dezember 2020 zu Gast im EIsland Farmsen waren, gab es zwei positive Schnelltests. Nach Rücksprache mit dem Deutschen Eishockey-Bund wurde die komplette Mannschaft der Crocodiles vor der Begegnung mit dem KEV getestet. Da alle Ergebnisse negativ waren, gab es schließlich grünes Licht.

Die Mannschaft war trotz des verspäteten Spielbeginns noch im Tiefschlaf. Das junge Krefelder Team überrannte die Hamburger. Die Bilanz nach den ersten 20 Minuten: 4:18 Torschüsse und die 0:1-Führung für die Mannschaft von Elmar Schmitz durch einen Treffer von Adrian Grygiel (5.).

Im zweiten Spielabschnitt berappelten sich die Gastgeber etwas und kamen durch Patrick Saggau zum Ausgleich (27.). Die Krefelder blieben aber bissiger in den Zweikämpfen und waren immer einen Schritt schneller, sodass auch die erneute Führung durch Tobias Esch verdient war (31.).

Im letzten Drittel gab es schnell einen weiteren Rückschlag: Dennis Reimer musste auf die Strafbank und Luca Hauf erhöhte in Überzahl auf 1:3 (46.). Dann waren die Crocodiles aber plötzlich da. Thomas Zuravlev verkürzte auf 2:3 (48.) und Michal Bezouska besorgte 17 Sekunden später aus spitzem Winkel den Ausgleich (48.). Die Gäste waren verunsichert und zogen auch noch eine Strafe. Das folgende Powerplay beendete Patrick Saggau mit dem Führungstreffer (49.). Drei Gegentore in weniger als drei Minuten zeigten beim KEV Wirkung, doch die Gäste fingen sich und kamen kurz vor dem Spielende doch noch zum Ausgleich. Adrian Grygiel wurde im hohen Slot völlig allein gelassen und versenkte die Scheibe zum 4:4 (60.).

Die folgende Verlängerung lief keine zwei Minuten, da stocherte Adam Kiedewicz die Scheibe über die Linie und sicherte den Krefeldern den Zusatzpunkt.

„Krefeld war heute in allen Belangen besser. Immer wenn wir uns nach oben arbeiten, kommt so ein Spiel und wir vergessen all unsere Tugenden. Wir waren einfach nicht da, das richtig schwach“, sagte Jan Tramm.

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