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Hamburg. (PM Crocodiles) Die Crocodiles Hamburg haben im letzten Heimspiel der Hauptrunde den Hauptrundensieger aus Tilburg mit 3:1 (1:0/1:1/1:0) bezwungen. Durch den Erfolg vor... Crocodiles bezwingen Ligaprimus

Dominik Lascheit, Crocodiles Hamburg – © Sportfoto-Sale (RH)

Hamburg. (PM Crocodiles) Die Crocodiles Hamburg haben im letzten Heimspiel der Hauptrunde den Hauptrundensieger aus Tilburg mit 3:1 (1:0/1:1/1:0) bezwungen.

Durch den Erfolg vor ausverkauftem Haus sind die Crocodiles nun definitiv nicht mehr vom dritten Tabellenplatz zu verdrängen.

Gegen die Trappers musste Trainer Jacek Plachta mit Chase Witala, Jordan Draper, André Gerartz und Tobias Bruns auf vier Stürmer verzichten. Eddy Rinke-Leitans feierte hingegen sein Heimspiel-Debüt, nachdem der 28-Jährige drei Spiele verletzungsbedingt aussetzen musste. Und wie schon bei seiner Premiere in Hannover konnte der Angreifer gleich wieder punkten: Nach vier Minuten bediente Rinke-Leitans Dominik Lascheit, dessen Pass von einem Tilburger Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht wurde. Die Führung für die Hausherren in einem ausgeglichenen Spiel, in dem sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten.

Das änderte sich im zweiten Spielabschnitt. Der Ligaprimus drehte mächtig auf und nahm Crocodiles-Torwart Kai Kristian unter Dauerfeuer. Dieser parierte aber allein in den ersten fünf Minuten des Mitteldrittels acht Schüsse und konnte dann einen Treffer seiner Vordermänner bejubeln. Tom Kübler schickte Lascheit auf die Reise, der völlig allein vor Gäste-Goalie Ruud Leeuwesteijn auftauchte und zielsicher zum 2:0 traf (26.). Die Niederländer reagierten mit wütenden Angriffen und erzielten schließlich im 30. Versuch den Anschluss. Bartek Bison durfte sich als Torschütze feiern lassen (40.).

Im letzten Abschnitt erspielten sich die Gäste wieder mehr Chancen. Die meisten Schüsse kamen allerdings von der blauen Linie und waren leichte Beute für Kristian. Und als Tilburgs Boet van Gestel sich auf die Strafbank verabschiedete, nutzten die Crocodiles die Überzahl zum Ausbau der Führung. Yannis Walch versenkte einen Direktschuss zum 3:1 (50.). Der weitere Rückschlag nahm den Niederländern den Wind aus den Segeln. Auch ein sechster Feldspieler, den Trainer Bo Subr schon drei Minuten vor Spielende für Leeuwesteijn auf das Eis schickte, konnte am Spielausgang nichts mehr ändern. Die Hamburger konnten damit den sechsten Heimsieg in Serie einfahren.

„Wir waren wieder gnadenlos effektiv und haben es wieder hinbekommen, die Tore im richtigen Zeitpunkt zu machen. Vor dem 2:0 hat es hinten richtig gebrannt. Das war ein wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen und ein schönes Geschenk an unsere Fans“, sagte Doppeltorschütze Lascheit.

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