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Augsburg. (MK) Kurzfristig angesetzt und mit wenig Vorbereitung auf den Gegner empfingen die Augsburger Panther am Freitagabend im einzigen DEL-Match des Tages die Iserlohn... Comeback-Roosters siegen in Augsburg! Iserlohns Kapitän Torsten Ankert: „Ein paar Veränderungen hat man heute schon gesehen“

Iserlohns Torwart 29-Andreas Jenike – © ISPFD

Augsburg. (MK) Kurzfristig angesetzt und mit wenig Vorbereitung auf den Gegner empfingen die Augsburger Panther am Freitagabend im einzigen DEL-Match des Tages die Iserlohn Roosters.

Die Sauerländer präsentierten sich nach ihrer vierwöchigen Corona-Zwangspause körperlich fit und im Spiel erstaunlich kompakt. Das Comeback der Roosters war zugleich das erste Spiel unter ihrem neuen Headcoach Kurt Kleinendorst, der am Ende einen Einstand nach Maß feiern konnte. Knapp, aber keineswegs unverdient gewannen die Iserlohner mit 2:1 aus ihrer Sicht im Curt-Frenzel-Stadion.

Augsburg hatte in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Iserlohn noch mit dem einen oder anderen Abstimmungsproblem im Passspiel. Allerdings gingen die Gäste aus dem Sauerland in der 10. Minute durch Adam in Führung, der einen Konter sehenswert abschloss, indem er nach Zuspiel von Whitney auch Panthertorwart Roy aussteigen ließ. Die Panther blieben unbeeindruckt und schafften in der 13. Minute den Ausgleich. Clarke wurde am rechten Iserlohner Torpfosten bedrängt, wodurch das Zuspiel von Graham zwar nicht bei Clarke ankam, aber von Buschmanns Schlittschuh ins Iserlohner Tor sprang. Eine weiter Großchance hatte Whitney (15.), der nur den Pfosten traf.

Die erste Strafe im Spiel kassierten die Gäste in der 23. Minute wegen eines Wechselfehlers blieb ebenso ohne Folgen, wie Augsburgs erste Hinausstellung gegen Kharboutli (27.). Pantherkeeper Roy war nicht nur hier auf dem Posten, sondern auch gegen den allein auf ihn zustürmenden Broda (29.). Sein Gegenüber Jenike im Iserlohner Kasten entschärfte mit einem großartigen Reflex (31.) den Schuss von Graham. Iserlohn ab etwa Mitte des Drittels vermehrt in der Offensive zu finden, verpasste durch Adam und Schilkey (33.) die erneute Führung. Der spielfreudige Adam (37.) scheiterte erneut an Roy, der sich dann aber in der nächsten Szene geschlagen geben musste. Einen Pass von Riefers vor das Tor verwertete Labrie aus der Bedrängnis zum 1:2. Die letzte Top-Chance im Drittel hatte Panther Max Eisenmenger (39.), als er vor das Iserlohner Tor zog, aber an Jenike scheiterte.

„Man kann ganz gut im Spiel sehen, was der neue Trainer möchte. „Wir spielen aggressiver, forechecken hart und versuchen immer die Scheibe zurückzubekommen. Jetzt im zweiten Drittel haben wir nochmal etwas besser gespielt als im ersten Drittel. Es ist noch relativ viel Kraft da, wir müssen das Spiel gewinnen“, analysierte Iserlohns stürmer Taro Jentzsch die ersten beiden Drittel bei MagentaSport.

Zu Beginn des letzten Drittels neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Halbchancen, meist ohne die ganz große Gefahr, notierten die Statistiker auf beiden Seiten. Nach der Torchance von Augsburgs Nehring flogen an der Bande erstmals die Fäuste. Nach jeweils zwei Strafminuten gegen Haase und Labrie ging es mit jeweils vier Feldspielern weiter. Die wenigen Schüsse, die auf das Tor in dieser Phase kamen, blieben eine sichere Beute der Goalies Roy und Jenike. Die Iserlohner Cornel (Pfosten) und Bailey vergaben die beste Chance im Spiel vier gegen vier (49.). Augsburg tat sich bis in die Schlussphase hinein sehr schwer damit Druck auf das Iserlohner Tor auszuüben. Vereinzelte Schüsse, die aber oftmals dem Zufall entsprangen, belegten das zu ideenlose Aufbauspiel der Fuggerstädter. Erst als Roy seinen Kasten für den sechsten Feldspieler geräumt hatte, ergaben sich noch einmal Großchancen durch Puempel und Payerl. Sie scheiterten aber am Iserlohner Turm in der Schlacht: Goalie Andreas Jenike.

Pederson: „Nicht genug Chancen kreiert“

Augsburgs Trainer Mark Pederson und Iserlohns Kapitän Torsten Ankert fassten das Spiel nach der Schlusssirene bei MagentaSport zusammen.

Mark Pederson: „Wir haben es nicht geschafft genug Chancen in der Offensive zu kreieren. Das ist ein Problem in den letzten Wochen. Das hat sich heute so fortgesetzt. Es war natürlich schwer einzuordnen, wie sich Iserlohn mit dem neuen Trainer aufstellt. Sie haben nach der Pause hat gearbeitet und gut gespielt. Aber wir wollten mehr unser Spiel durchbringen.“

Torsten Ankert: „Vier Wochen waren eine verdammt lange Zeit. Immer nur zuschauen zu müssen macht keinen Spaß. Es war eine turbulente Zeit und umso glücklicher waren wir, dass wir gestern hierherfahren konnten und nun drei Punkte geholt haben. Wir haben gut gearbeitet letzte Woche. Natürlich musste man da auch noch ein bisschen mit der Intensität schauen. Das war auch für die Trainer keine leichte Aufgabe, aber trotzdem haben wir jeden Tag genutzt, um an Kleinigkeiten Stück für Stück zu arbeiten. Ein paar Veränderungen hat man heute schon gesehen. Es kann ja nicht alles heute im ersten Spiel perfekt sein, aber es waren heute schon viele gute Sachen dabei. Die Arbeit vor den Toren ist in jedem System auf der Welt gleich. In der neutralen Zone und unser Forecheck war heute schon ein bisschen anders. Das phasenweise heute schon ganz gut ausgesehen.“

Tore: 0:1 (09:25) Adam (Whitney/Schilkey), 1:1 (12:05) Graham (Nehring/Saponari), 1:2 (36:38) Labrie (Riefers/Aubin)
Strafen: AEV 4 – Roosters 4
Zuschauer: 1312

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