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Bayreuth. (PM Tigers) Neben den, bereits nach dem Abschlusstraining, feststehenden Ausfällen Pruden, Fabian, Gracel, Stephan, Halverson und Ewanyk gesellten sich kurzfristig noch Schmidt sowie... Comeback-Qualitäten bringen den Tigers zwei Punkte gegen Krefeld

Krefelds Goalie Matthias Bittner – © Sportfoto-Sale (DR)

Bayreuth. (PM Tigers) Neben den, bereits nach dem Abschlusstraining, feststehenden Ausfällen Pruden, Fabian, Gracel, Stephan, Halverson und Ewanyk gesellten sich kurzfristig noch Schmidt sowie Cornet, sodass 16 Feldspieler bei der Tigers-Premiere von Simon Gnyp zur Verfügung standen.

Lukas Schulte lief als Starter im Tor auf und hatte Zimmermann als Backup zu seiner Seite.

Wenige Sekunden nach Spielbeginn versuchte sich Riefers von der blauen Linie, dessen Schuss den Außenpfosten touchierte. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, bei welchem beide Teams zu mehreren Möglichkeiten kamen aber – bis zum ersten Überzahlspiel der Pinguine – keinen Erfolg verzeichnen konnten. Hier fand Riefers den auf Halblinks freistehenden Magwood, der schnell abschloss und den ersten Treffer des Abends erzielen konnte. Nur 40 Sekunden später verwertete Fischer eine zurückspringende Scheibe zum 0:2, sodass man mit diesem Doppelschlag das Spiel an sich ziehen konnte jedoch bis zum Pausenpfiff keine weiteren Großchancen kreierte. Die Tigers verpassten ihrerseits bei einer Powerplaygelegenheit den Anschluss zu erzielen, der durch Kretschmann oder Blomqvist, die während dieser Phase jeweils das von Bittner gehütete Tor anvisiert hatten.

Ein, an guten Möglichkeiten, überschaubaren Abschnitt erlebte man im Anschluss. Müller war es auf Seiten der Krefelder, der Schulte prüfte – einmal zu Anfang bei einem Alleingang und kurz vor dem Pausenpfiff, als sich der Krefelder Stürmer energisch durchgesetzt hatte und der Bayreuther Torsteher zwei Mal stark reagierte. Auf Seiten der Tigers war es Blomqvist, der in der 24., 26. Sowie in der 27. Spielminute Maß nahm aber nicht am Goalie der Pinguine vorbeikam. Pech hatte der finnische Angreifer in Diensten der Tigers nach 34 gespielten Minuten, als er einen Schuss auf die Hand bekam, sofort im Anschluss das Eis verließ und ins Krankenhaus verbracht werden musste.

Im Schlussabschnitt rückte Roach wieder in den Angriff um den „Verlust“ von Blomqvist kompensieren zu können und die Tigers zeigten – auch ohne inzwischen vier verletzte Kontingentspieler Comeback-Qualitäten, die Schulte im Tor der Tigers mit einer riesen Vorstellung an diesem Abend mit ermöglichte. Gegen Niederberger, Müller, der erneut zwei Mal alleine auf den Bayreuther Schlussmann zulief, ebenso wie im Verlaufe des Abschnitts erneut Niederberger reagiert Schulte stark. Als Raab in der 43. Minute von hinter dem Tor Schwarz bediente, ließ dieser sich nicht bitten und traf zum Anschluss. Kretschmann steckte geschickt mir der Rückhand – 54 Minuten waren gespielt – auf Mieszkowski durch, der reaktionsschnell abschloss und den zu diesem Zeitpunkt absolut verdienten Ausgleich auf die Anzeigentafel stellte.

In der notwendig gewordenen Verlängerung waren es die Krefelder, die zunächst mehrfach Versuche unternahmen aber entweder an Schulte scheiterten oder, wie einmal Magwood, nur den Pfosten anvisierten bevor Järveläinen mit zwei guten Chancen hätte alles klar machen können. Es dauerte jedoch noch einen Augenblick, bis der Top-Scorer der Tigers einen Pass von Grosse verwerten zum viel umjubelten Siegtreffer nutzen konnte.
-av-

Bayreuth Tigers vs. Krefeld Pinguine 3:2 (0:2, 0:0, 2:0/1:0) n.V.
Bayreuth: Schulte, Zimmermann – Pokovic, Roach, Kurz, Gnyp, Dietmann, Grosse (2) – Mieszkowski, Bindels, Kretschmann, Blomqvist, Meier, Järveläinen, Schwarz (2), Raab, Schumacher, Schuster
Krefeld: Bittner, Biggins – Heinzinger, Riefers, Tiffels, Bappert, Zerressen, Trinkberger – Magwood, Mouillierat, Müller, Niederberger (2), Fischer, Lewandowski, Krymskiy, Weiß (2), van der Ven, Junermann
Schiedsrichter: Bauer, Becker – Pletzer, van der Heyd
Zuschauer: 1.236
Strafen: Bayreuth: 4 Krefeld: 4 PP: Bayreuth: 0/2 Krefeld:1/2
Torfolge: 0:1 (9.) Magwood (Riefers, Weiß) PP1, 0:2 (9.) Fischer (Lewandowski, Niederberger), 1:2 (43.) Schwarz (Raab, Dietmann), 2:2 (54.) Mieszkowski (Kretschmann), 2:3 (63.) Järveläinen (Grosse, Mieszkowski)

Boris Blank, Headcoach Krefeld: „Es fällt mir schwer, so kurz nach dem Spiel die richtigen Worte zu finden. Ich denke trotz des Ergebnisses, dass wir nicht schlecht gespielt haben. Wir haben nur leider sehr viele gute Chancen gegen einen starken Lukas Schulte im Tor der Bayreuther liegen gelassen. Nach der 2:0-Führung haben wir keine Tore mehr geschossen und dann kann so eine Führung echt gefährlich sein. Wir haben kleine Fehler gemacht, die Bayreuth eiskalt ausgenutzt hat. Nach dem Anschlusstreffer hat man regelrecht die Panik der Jungs gespürt und das hat dafür gesorgt, dass die Geduld und Kaltschnäuzigkeit dann gefehlt haben. Letztlich erzielt Bayreuth dann das 2:2 und läuft in der Verlängerung einen guten Konter. Wenn ich meiner Mannschaft heute einen Vorwurf machen kann, dann, dass die Chancenverwertung nicht gut genug war.“


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