Erding. (PM) Eine Nummer zu groß war der EC Peiting am Freitagabend für die Erding Gladiators. Der Tabellenzweite, der in der Chancenverwertung einfach cleverer war, gewann 6:3 (3:1, 0:0, 3:2).
Erdings Coach konnte auf seinen bewährten Kader zurückgreifen – im Tor stand wieder Patrick Ashton. Beide Teams neutralisierten sich erst einmal, ehe sich erste Möglichkeiten ergaben. Und nach einem Schuss von Florian Zimmermann, den ECP-Torwart Florian Hechenrieder abwehrte (7.), war es eine Minute später Alex Gantschnig, der eine schöne Einzelleistung zum 1:0 für die Gladiators abschloss.
Peiting machte jetzt Druck und Ashton rückte in den Mittelpunkt. Seine größte Tat vollbrachte er gegen Manfred Eichberger, der alleine vor ihm stand (11.). Gerade als sich die Erdinger wieder einigermaßen befreien konnten, fiel der Ausgleich. Im zweiten Nachschuss traf John Sicinski zum 1:1 (14.). Nach einem zentimetergenauen Zuspiel brachte der frei stehende Michael Fröhlich die Gäste 2:1 in Führung (18.), und bei der ersten Peitinger Überzahl erhöhte Eichberger 54 Sekunden vor Drittelschluss auf 3:1.
Im zweiten Drittel hatte Coach Samanski ein wenig umgestellt und jetzt ergaben sich gute Chancen. Die größte hatte Christian Poetzel, von Chris Cahill perfekt freigespielt, doch blieb Torwart Hechenrieder Sieger. Die Partie wurde nun verbissener. Hauptschiedsrichter Uli Hatz leitete anfangs sehr großzügig, was jedoch mehr zu Lasten der Erdinger ging, die viel einstecken mussten. Dann aber griff der Referee doch durch und es ergaben sich einige Überzahlspiele für die Gladiators. Chancen waren nun reichlich da, aber es fehlte einfach die Cleverness und das nötige Quäntchen Glück.
Vielleicht hätten die Gastgeber nicht so viel kombinieren, sondern einfach mal draufhalten sollen. Genau das machten nämlich die Gäste und hatten Erfolg. Zwei Sonntagsschüsse von Anton Saal innerhalb von nur 98 Sekunden landeten genau im Winkel (43., 44.). Dazwischen lag das erste Saisontor von Christian Mitternacht, so dass es 5:2 für Peiting stand – die Vorentscheidung. Michael Trox verkürzte zwar noch auf 3:5 (53.), aber als Ashton ein Krabatt-Schuss zum 3:6 durch die Beine rutschte, war die Sache endgültig gelaufen.


