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Clevere Wölfe holen sich den Sieg in der Wedemark

Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 0:2 (0:2; 0:0; 0:0)

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© Mario Wiedel
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Selb. (PM Wölfe) Die Selber Wölfe starten mit einem Auswärtssieg in die Viertelfinalserie gegen die Hannover Scorpions.

Die Porzellanstädter lieferten eine sehr clevere, defensiv starke Leistung ab. Durch zwei Alleingänge von Schutz und Valasek gingen die Wölfe bereits im ersten Spielabschnitt mit zwei Treffern in Front. Eine Führung, die die Wölfe bis zur Schlusssirene über die Zeit brachten.

Wölfe starten gut in die Serie

Die Selber Wölfe starteten gut ins Spiel. Zwar gehörten die ersten Offensivaktionen den Gastgebern, doch die gut strukturierte Selber Defensive ließ vor einem aufmerksamen Weidekamp zwischen den Pfosten nur wenig gefährliche Situationen zu. Auf der anderen Seite zog Lahtinen einen Schuss nur knapp am Scorpions-Gehäuse vorbei. Ab der sechsten Minute wurde die Partie etwas offener, und die Wölfe wussten dies hervorragend auszunutzen: Lahtinen schickte seinen Stürmerkollegen Schutz auf die Reise, der bei seinem Alleingang Scorpions-Torhüter Berger keine Chance ließ und zum 0:1 einnetzte. Zwei Minuten später lief auf der anderen Seite Miglio allein durch, brachte die Scheibe aber nicht an Weidekamp vorbei. Besser machten es kurz darauf erneut die Selber. Denn auch Valasek durfte alleine auf Berger zulaufen, der Deutsch-Tscheche verlud Berger und traf zum 0:2. Selb spielte im weiteren Verlauf aus einer geordneten Defensive heraus und setzte offensiv immer wieder Nadelstiche. So scheiterte in der 17. Minute Rubin an Berger und auch Klöpper fand noch vor der ersten Pause im Scorpions-Goalie seinen Meister.

Scorpions erhöhen den Druck

Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Scorpions den Druck, doch die Wölfe standen weiterhin kompakt und clever. Der Ex-Selber Miglio setzte das erste Ausrufezeichen nach der ersten Pause, hatte mit seinem Bauerntrick-Versuch aber kein Glück. Eine erste echte Drangphase mit guten Chancen für Aquin und Kopietz überstanden die Wölfe mit Glück und Geschick. Kaum hatten sich die Selber befreit, scheiterten Lahtinen am Gestänge und Gelke am starken Berger. Eine erste Unterzahlsituation killten die Wölfe ohne einen einzigen Schuss auf Weidekamp zuzulassen. Erst als Selb wieder vollzählig war, konnten sich die Scorpions erneut in der Selber Zone festsetzen, schlugen aber erneut keinen Ertrag aus ihren Bemühungen. Kurz vor Drittelende setzte Tramm auf Selber Seite noch ein offensives Ausrufezeichen, scheiterte aber im Abschluss.

Wölfe-Bollwerk hält Stand

Im Schlussabschnitt erhöhten die Gastgeber immer mehr den Druck. Doch als Selb in Überzahl agieren durfte, erarbeiteten sich Gelke und Rubi gute Chancen. Sobald die Gastgeber jedoch wieder komplett waren, setzten sie sich zunehmend in der Offensive fest. Aber die Selber, gestützt auf einem überragenden Weidekamp und mit ihren lautstarken und zahlreich mitgereisten Fans im Rücken, verteidigten mit letztem Einsatz. Auch als die Scorpions ihren Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers gezogen und auch noch ein Powerplay zugesprochen bekommen hatten, hielt das Selber Abwehrbollwerk stand.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Hannover Scorpions: Berger (Gensicke, Hufsky) – Supis, McMillan, Reiß, Pavlu, Heinrich, Plauschin – Aquin, McPherson, Kirsch, Miglio, Knackstedt, Vallerand, Rinke, Kruminsch, Kabitzky, Knaub, Drews, Kopietz
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Ulrich – Klöpper, Nemec, Spitzner, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Gelke, Klughardt, Bauer
Tore: 8. Min. 0:1 Schutz (Lahtinen, Rubin); 11. Min. 0:2 Valasek (Müller, Pauker)
Strafzeiten: Hannover 4, Selb 6
Schiedsrichter: Finkel, Moosberger (Brüggemann, Ernst)
Zuschauer: 1.429

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