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Iserlohn. (PM Red Bulls/MK) Wie wäre die Stimmung in der alt-ehrwürdige Eissporthalle am Iserlohner Seilersee wohl an diesem Abend gewesen, nachdem die heimischen Iserlohn... Clever und eiskalt: Iserlohn Roosters verpassen dem EHC Red Bull München eine 8:3 Niederlage

Zweikampf zwischen Jake Weidner und Maximilian Kastner – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (PM Red Bulls/MK) Wie wäre die Stimmung in der alt-ehrwürdige Eissporthalle am Iserlohner Seilersee wohl an diesem Abend gewesen, nachdem die heimischen Iserlohn Roosters das Top-Team aus München mit 8:3 in die Schranken gewiesen hatten? Vermutlich extrem gut.

Man wagt es in diesen für alle so schweren Tagen der Pandemie aber kaum darüber nachzudenken, weil es nach wie vor völlig surreal ist, den faszinierenden Mannschaftsport Eishockey vor leeren Rängen zu sehen.
Den Iserlohner Fans dürfte der am Ende klare Sieg auf jeden Falle viel Freude bereitet haben. Von Anfang bis Ende waren die Sauerländer Herr im eigenen Haus, wenngleich der Sieg sicherlich höher ausfiel, als der Spielverlauf eigentlich war.

Für Red Bull war die Reise nach NRW nach der knappen 3:2 Niederlage am Montagabend in Düsseldorf mit nun zwei Niederlagen binnen 24 Stunden insgesamt enttäuschend. Iserlohns Top-Formation mit Joe Whitney, Alex Grenier und Casey Bailey stach mit fünf Torbeteiligungen einmal mehr aus einer leidenschaftlichen Mannschaftsleistung heraus.

Spielverlauf
Iserlohn erwischte in einer schnellen und intensiven Partie den besseren Start. Casey Bailey brachte das Heimteam bei einem 2-auf-1-Konter in Führung (2. Minute). Alexandre Grenier erzielte in Überzahl den zweiten Treffer (7.). München keine 24 Stunden nach dem 2:3 in Düsseldorf gefordert, aber mit einer starken Reaktion: Parkes schaltete im Powerplay am schnellsten und lupfte den Puck unter die Latte (14.). Zwei Minuten später knallte Boyle den Puck zum 2:2 in den Winkel.

Beide Teams drückten auch im Mittelabschnitt aufs Tempo. Die Roosters legten durch Grenier erneut vor (24.). Nur 53 Sekunden später fälschte Ehliz im Powerplay zum 3:3 ab (25.). Die Red Bulls waren zurück im Spiel, kassierten aber zu viele Strafzeiten. Iserlohn spielte stark auf. Joseph Whitney im Powerplay (31.) und Jake Weidner (32.) stellten mit ihrem Doppelschlag innerhalb von 34 Sekunden auf 5:3.

Die Red Bulls machten im Schlussabschnitt Druck, in der 44. Minute ließen sie Jens Baxmann aber zu viel Platz im Slot – 6:3 für die Roosters, die damit das so oft zitierte Momentum auf ihre Seite zerrten. Die Gäste erspielten sich Chancen, Andreas Jenike im Tor der Roosters parierte aber mehrfach stark. Münchens Trainer Don Jackson versuchte alles. Mehr als vier Minuten vor dem Ende brachte er erstmals den sechsten Feldspieler – ohne Erfolg: Whitney (56.) und Brody Sutter erzielten mit Empty-Net-Treffern den 8:3-Endstand.

Für die Münchner geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen Köln weiter. Iserlohn empfängt am Freitag die Augsburger Panther.

Stimmen zum Spiel

Yasin Ehliz (Red Bull München): „Es war zu wenig von uns. Wir haben zu langsam gespielt und die Chancen nicht genutzt. Iserlohn hat es clever gespielt.“

Endergebnis
Iserlohn Roosters gegen EHC Red Bull München 8:3 (2:2|3:1|3:0)

Tore
1:0 | 01:06 | Casey Bailey
2:0 | 06:54 | Alexandre Grenier
2:1 | 13:26 | Trevor Parkes
2:2 | 15:09 | Daryl Boyle
3:2 | 23:29 | Alexandre Grenier
3:3 | 24:22 | Yasin Ehliz
4:3 | 30:33 | Joseph Whitney
5:3 | 31:07 | Jake Weidner
6:3 | 43:16 | Jens Baxmann
7:3 | 55:59 | Joseph Whitney
8:3 | 58:44 | Brody Sutter

Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters - Red Bull Muenchen
© Sportfoto-Sale (JB)
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