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Trinec. (VC) Zum diesjährigen Saisonauftakt stand in der tschechischen Extraliga ein ganz besonderer Leckerbissen auf der Karte : HC Ocelari Trinec vs HC Pardubice....
Die neue Werk Arena in Trinec - © by Eishockey-Magazin (VC)

Die neue Werk Arena in Trinec – © by Eishockey-Magazin (VC)

Trinec. (VC) Zum diesjährigen Saisonauftakt stand in der tschechischen Extraliga ein ganz besonderer Leckerbissen auf der Karte : HC Ocelari Trinec vs HC Pardubice. Ein mehr als würdiger Start, nicht nur für die diesjährige Saison, sondern auch für die neu erbaute Werk Arena in Trinec.

Man munkelt seit längerem, dass Trinec eventuell mit der Errichtung der Mehrzweckarena in die KHL einsteigen könne. Darüber wird allerdings nur spekuliert und es gibt kein öffentliches Statement dazu. Eine sehr schöne Halle mit toller Lightshow zu Beginn des Spiels. Besonderes Gimmick: An der Außenseite der Arena leuchtet der Drachenkopf auf, wenn Ocelari einen Treffer erzielt.

Pardubice und Trinec hatten auch in den Playoffspielen in der letzten Saison gegeneinander antreten müssen, wobei Trinec weiterzog und Pardubice ausschied.

Beide Teams hatten in der Sommerpause ein paar dicke Fische an Land ziehen können: Auf Pardubices Seite Robert Kristan, Nationalgoalie von Slowenien und ehemaliger Zagreber Bär, und in Trinec Zbynek Irgl, der diverse Saisons in der KHL absolvierte, tschechischer Nationalspieler und Gewächs des ewigen Derbykontrahenten Vitkovice. Nur um zwei Namen zu nennen.

Vor Beginn des Spiels ließen die Rufe der Leute in der sehr gut gefüllten Werk Arena einem schon eine Gänsehaut über den Rücken rieseln. Es war nicht nur ein Fanblock, die ganze Arena war der Block. Dann endlich Spielstart. Auf der Heimseite hütete Peter Hamerlik den Kasten, ebenfalls erfahrener Nationaltorhüter, allerdings der Slowakei, jedoch leider nicht bei der letzten WM. Auf der Gästeseite kam Robert Kristan zum Einsatz. Das sollte ein vielversprechendes Duell nicht nur für Goaliefreunde werden. Es ließ sich auch niemand die Butter vom Brot nehmen, und von beiden Teams wie auch von den Goalies wurde alles abverlangt.

Im ersten Spieldrittel in der ausverkauften Werk Arena wurde sich nichts geschenkt, auch die Penaltybox war ein gern besuchter Ort auf beiden Seiten. In der 15. Minute dann der erste Treffer, doch leider für die Gäste aus Pardubice. Jan Kolar versenkte den Puck mit Hilfe von Stary und Benak in die Maschen hinter Peter Hamerlik.

Das zweite Drittel ging wie erwartet mit dem Duell der Goalies weiter. Die heimischen Stahlarbeiter hatten das Zepter zwar in der Hand und waren die aktivere Mannschaft, jedoch an Robert Kristan kam die Scheibe einfach nicht vorbei. Auch wenn sich Trinec noch so viel Mühe gab. So wurde dieser Abschnitt mit dem gleichen Ergebnis beendet wie auch der erste: Immer noch 0 :1 für die Herren aus Pardubice.

Die Wende brachten dann die letzten zwanzig Minuten dieser Partie. In der 47. Minute gelang es Polansky (Adamsky, Irgl) endlich, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Und nur zwei Minuten später klingelte es erneut im Kasten der Gäste. Diesmal war Zbynek Irgl (Roth) der glückliche Schütze. Die Gastmannschaft gab sich alle Mühe, das Ruder noch herumzureißen, aber es blieb beim 2:1.
Alles in Allem eine mehr als würdige Begegnung zur Eröffnung der Saison 2014/15.

Im Sonntagsspiel Trinec gegen Olomouc sah es zunächst erstmal gar nicht so erfolgreich für die Ocelari aus. Schon nach dreizehn gespielten Sekunden traf Hrna (Las, Patera) zum 1:0 für Olomouc. Doch die Freude währte auf der Gästeseite nicht allzu lang. Nachdem Trinec endlich in die Gänge kam, ging es rund zwischen den Pfosten beim HC Olomouc. Schon in der 6. Minute der Ausgleich durch Kreps (Klesla, Roth). Es dauerte auch gar nicht lang bis zum zweiten Tor für die Heimmanschaft, diesmal war Irgl (Adamsky, Polansky) an der Reihe, die Scheibe ins Netz der Gegner zu befördern. Dann war zunächst erstmal Ruhe im Karton, doch das sollte nur die Stille vor dem Sturm sein.

Im zweiten Abschnitt drehten die Herren Stahlarbeiter wieder auf, und Adamsky (Polansky, Irgl) erhöhte in der 32. Minute auf 3:1. Die Olmützer konnten noch nicht einmal richtig durchatmen, denn schon ging es in Minute 33 weiter. Plihal war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und mit Hilfe von Kreps war es nun Zeit für das vierte Tor.

Nach der letzten Pause ging es weiter wie gehabt, Plihal, dieses Mal mit Unterstützung von Orsava und Kreps, schaffte es wieder, in der 43. Minute, den schwarzen Bastard, auch genannt Puck, an Vosvrda vorbei in die Maschen zu bugsieren. Und warum auch nicht ein drittes Mal? In der 53. Minute war der Hattrick für Tomas Plihal dann komplett.

Nach dem Spiel gab Trinecs Torhüter Simon Hrubec wie gewohnt nach einem Sieg, noch eine seiner Spezialeinlagen zum Besten. Ein temporeiches Spiel mit einer super Leistung des Heimteams.

Fotostrecke zum Spiel Trinec – Pardubice

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