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Selb. (PM Wölfe) Bereits am 22.09.2019 – die Saison 2019/20 hatte noch nicht einmal begonnen – zog sich der Mittelstürmer in Diensten des VER... Carl Zimmermann geht kommende Saison wieder für die Selber Wölfe auf Tore-Jagd

Carl Zimmermann – © Mario Wiedel VER Media/PR

Selb. (PM Wölfe) Bereits am 22.09.2019 – die Saison 2019/20 hatte noch nicht einmal begonnen – zog sich der Mittelstürmer in Diensten des VER Selb im Testspiel gegen Erfurt eine schwerwiegende Schulterverletzung zu, die ihn für die komplette Spielzeit außer Gefecht setzte.

Die Zwangspause verlangte dem Jungprofi viel Geduld ab und die gesundheitliche Wiederherstellung kostete viel Kraft. Nun soll und will der 21-Jährige auch auf dem Eis wieder zu alter Stärke zurückfinden und den Selber Wölfen zu einer erfolgreichen Saison verhelfen.

Aus Crimmitschau über Mannheim und Salzburg in die Herzen der Wölfe-Fans

Carl Zimmermann stieß im Januar 2019 aus der Talentschmiede von Red Bull Salzburg zum Wölfe-Kader, um diverse verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren. Dies gelang dem defensiv starken Angreifer in den verbleibenden 24 Begegnungen vollends. Er konnte sowohl die Anhänger, die ihn aufgrund seiner kämpferischen Einstellung und seines Einsatzwillens sofort in ihre Herzen schlossen, als auch die Verantwortlichen von seinen Qualitäten überzeugen. Dies führte letztlich dazu, dass der gebürtige Werdauer als eine der zentralen Stützen im Wolfsrudel für die Saison 2019/20 eingeplant war. Leider kam dann alles anders und sein Ausfall war sicher ein nicht unerheblicher Faktor für die eher durchwachsene Saison.

Harter Arbeiter, stark am Bully und Unterzahlspezialist

„Persönlich war die vergangene Saison für mich sehr hart: Die schwere Verletzung zu erleiden und dann der Mannschaft nur zusehen zu können. Wenn es schlecht läuft, willst du der Mannschaft auf dem Eis helfen und kannst es nicht. Andersherum möchtest du natürlich auch dabei sein, wenn es gut läuft, um dieses gute Gefühl hautnah mitzuerleben. Das jähe Saisonende vor den Playoffs war sehr schade. Mit der Endrunde beginnt die Saison eigentlich neu. Ich bin der Meinung, dass wir auch in Tilburg eine Chance gehabt hätten. Aber man muss das akzeptieren“, blickt der 13-fache U-Nationalspieler auf die vergangene Serie zurück. Doch viel wichtiger ist der Blick in die Zukunft und da freut sich Headcoach Herbert Hohenberger auf einen Spieler, der mehr Tiefe in den Kader bringen wird: „Ich bin froh, dass Carl ein weiteres Jahr für uns auflaufen wird. Er ist ein harter Arbeiter, dessen Einstellung zu 100 % stimmt. Darüber habe ich mich auch noch einmal bei Red Bull Salzburg informiert. Seine Art zu spielen passt deckungsgleich zu dem Stil, wie ich ihn kommende Saison hier in Selb über die komplette Mannschaft hinweg sehen will. Carl wird uns als Mittelstürmer helfen, viele Bullys zu gewinnen und unter anderem als Unterzahlspezialist eingesetzt werden.“

Nach 15-wöchiger Reha wieder heiß auf Eis

Die Schulterverletzung ist indes vollständig ausgeheilt und bereitet dem quirligen Wölfe-Angreifer keine Probleme mehr: „Die 15-wöchige Reha hat sehr gut getan. Auch wenn diese Zeit physisch, als auch mental sehr anstrengend war. Aber es hat sich gelohnt. Ich bin körperlich wiederhergestellt, gesundgeschrieben und habe keinerlei Einschränkungen mehr. In der kommenden Saison möchte ich nach der langen Pause möglichst schnell wieder Fuß fassen in der Mannschaft, möglichst viel Eiszeit bekommen und mich von Spiel zu Spiel steigern. Mein primäres Ziel ist, wieder zu alter Stärke zurückzufinden und erfolgreich Eishockey zu spielen. Dabei ist mir bewusst, dass ich Geduld und Zeit brauche, weiß aber auch, dass mir der VERein die notwendige Zeit einräumen wird.“

Dies bestätigt auch Trainer Hohenberger: „Die komplette Vereinsführung schenkt Carl das Vertrauen, dass er wieder ganz der Alte wird. Die notwendige Geduld bis dorthin werde ich ihm entgegenbringen. Genauso wie wir Schritt für Schritt an seinem Selbstvertrauen arbeiten werden.“ Carl selbst ist freilich jetzt schon heiß darauf, bald endlich wieder die Schlittschuhe zu schnüren und aufs Eis zu gehen: „Ich will endlich wieder Eishockey spielen und freue mich schon sehr darauf, wenn es wieder losgeht!“

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