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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals verlieren bei der großen Phil Lakos Night mit 0:4 gegen den EC-KAC. Nach einer emotionalen Ehrung vor... Caps unterliegen dem KAC

Capitals – KAC © Leo Vymlatil

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals verlieren bei der großen Phil Lakos Night mit 0:4 gegen den EC-KAC.

Nach einer emotionalen Ehrung vor dem Spiel, in deren Rahmen ein Banner zu Ehren der langjährigen Nummer 4 der Caps unter dem Dach der STEFFL Arena enthüllt wurde, waren die Klagenfurter sofort zur Stelle. Gegen Ende eines frühen Powerplays für die Kärntner ist Postma genau mit Ablauf der Caps-Strafe erfolgreich (3.). Eine Minute später baut Witting die Führung für die Gäste aus (4.). Nach einer Drangphase der Caps im Mitteldrittel treffen erneut die Kärntner: Vallant wird sträflich allein gelassen und lässt Stéen im Caps-Tor keine Chance (32.). Im dritten Drittel verbringen die Wiener viel Zeit in Überzahl, doch auch im Powerplay will den Caps kein Treffer gelingen. 50 Sekunden vor dem Ende trifft Kraus zum Endstand ins leere Tor. Für die Mannschaft von Dave Barr geht es in der Liga bereits am Dienstag gegen die BEMER Pioneers Vorarlberg weiter.

Vor dem Spiel wurde mit Phil Lakos eine wahre Caps-Legende geehrt. Der 42-jährige langjährige Verteidiger des Hauptstadtklubs, der im Sommer seine Karriere nach 19 Spielzeiten in gelb-schwarz beendete, wurde mit einem Banner unter dem Dach der STEFFL Arena verewigt. Caps-Head-Coach Dave Barr musste beim Duell gegen den KAC auf die verletzten Alexander Maxa, Christof Kromp, Niklas Würschl und Yannic Pilloni verzichten. Rafael Rotter fehlte erneut gesperrt. Statt Bernhard Starkbaum hütete der Schwede Stefan Stéen bei seinem Saison-Debüt das Caps-Tor. Die Mannschaft des KAC, welche die Lakos-Zeremonie als Zeichen des Respekts auf dem Eis mitverfolgte, legte los wie die Feuerwehr. Nach nur 13 Sekunden musste Sascha Bauer wegen eines Checks mit dem Knie vom Eis, direkt nach Ablauf der Strafe brachte Postma den Puck im Caps-Tor unter (3.). Eine Minute später musste Stéen erneut hinter sich greifen: Witting beförderte die Scheibe am Schweden vorbei ins Gehäuse (4.). Die Wiener wachten erst im zweiten Drittel auf. Vor allem in den ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts kamen die Wiener durch Bauer (26.), Prokes (30.) und Zimmer (30.) zu Tormöglichkeiten. Mitten in der Drangphase der Caps traf aber der KAC. Vallant wurde auf der rechten Seite ganz allein gelassen, das sah Kraus, der den KAC-Angreifer perfekt bediente. Stéen konnte gegen den Schuss des 26-jährigen Österreichers nichts mehr ausrichten (32.). Zu Beginn des Schlussdrittels eröffnete sich den Caps die große Chance auf den Anschlusstreffer. Unterweger (Halten) und Hundertpfund (Haken) verursachten in der 46. Minute innerhalb von fünf Sekunden zwei Strafen, die Barr-Truppe agierte beinahe zwei Minuten lang im Fünf-gegen-Drei. Die Caps versuchten den Puck auf das Tor von Dahm zu bekommen, doch der Däne im Gehäuse der Klagenfurter kam nicht in Bedrängnis. Kurz vor Spielende riskierten die Hausherren alles und nahmen Goalie Stéen vom Eis. Für den Endstand sorgte Kraus 50 Sekunden vor Spielende mit einem Treffer ins leere Tor (60.). Für die spusu Vienna Capitals steht am Dienstag (19:15 Uhr) das Duell mit den BEMER Pioneers Vorarlberg auf dem Programm.

spusu Vienna Capitals – EC-KAC 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)

Tore KAC: Postma (3.), Witting (5.), Vallant (32.), Kraus (60., EN)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #26 Stefan Stéen | 29 Bernhard Starkbaum

1. Linie: #42 Alex Wall, #50 Mario Fischer (C) – #70 Radek Prokes – #15 James Sheppard, #77 Matt Bradley

2. Linie: #7 Chad Krys, #20 Nico Brunner – #22 Max Zimmer, #19 Lukas Kainz, #96 Niki Hartl

3. Linie: #40 Bernhard Posch, #5 Dominic Hackl – #10 Patrick Antal, #25 Jérémy Grégoire, #11 Sascha Bauer

4. Linie: #2 Lukas Piff – #69 Leon Widhalm, #3 Armin Preiser

Statement Dave Barr, Head-Coach der spusu Vienna Capitals: „Das erste Drittel war furchtbar. So etwas müssen wir ablegen. Letztes Jahr haben wir zuhause normalerweise 60 Minuten durchgehend solide gespielt. Heute war es ein sehr schlechtes erstes Drittel. Wir haben zeitweise nicht wie ein Team gewirkt. Im zweiten Drittel hätten wir locker ein, zwei oder drei Tore schießen können. Im langen Fünf-gegen-Drei-Powerplay hätten wir zuschlagen müssen und die Fans wieder anstacheln. Der KAC war mit seinen bisherigen Ergebnissen nicht zufrieden und war auf dieses Spiel heiß. Sie haben als Gruppe agiert und wir nicht. Wir haben nicht gut gespielt und zu viele Chancen ermöglicht. Unsere Top-Spieler haben ein großes Herz und einen guten Charakter und werden wieder in die Spur finden. Aber das brauchen wir jetzt.“

Statement Mario Fischer, Kapitän der spusu Vienna Capitals: „Es war ein schlechter Start von uns. Wir haben nach den zwei Gegentoren kaum bis keine Reaktion gezeigt. Es hat bis zum zweiten Drittel gedauert, bis wir ins Spiel gekommen sind. Wir sind nicht schmutzig genug vor dem gegnerischen Tor, bekommen kaum Schüsse durch und das macht es der gegnerischen Mannschaft viel zu einfach. Wir haben Entscheidungen mit der Scheibe gemacht, die nicht gut genug waren. Wir haben uns das Spiel selbst schwer gemacht.“

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