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Caps holen sich mit 4:1-Heimsieg gegen Salzburg den ersten Matchpuck

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Matthias Trattnig hebelt Jonathan Ferland (vorne) aus - © by GEPA Pictures, Red Bull
Matthias Trattnig hebelt Jonathan Ferland (vorne) aus – © by GEPA Pictures, Red Bull

Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals gewinnen am Freitag im Eissportzentrum Kagran gegen den EC Red Bull Salzburg das fünfte Semifinalspiel in überzeugender Manier 4:1 und stellen in der Best-of-seven-Serie auf 3:2. In dem schnellen und kampfbetonten Spiel glänzte Kapitän Jonathan Ferland als zweifacher Torschütze. Am Sonntag können die Wiener mit einem Sieg im sechsten Spiel der Semifinalserie in Salzburg den Einzug ins Finale schaffen.

 

Die Capitals setzten von Beginn an dort fort, wo sie am vergangenen Dienstag in Salzburg aufgehört hatten: Mit druckvollem Spiel nach vorne. Salzburg kam kaum einmal zum Verschnaufen, zu intensiv fuhren die Capitals ihre Shifts. Und der Druck zeigte Wirkung: Justin Keller erzielte bei einer angezeigten Strafe gegen Salzburg aus spitzem Winkel das 1:0 für die Wiener. Der Treffer steigerte das Selbstbewusstsein der Capitals noch weiter, sie setzten nach. Wenige Sekunden vor der Drittelsirene erhöhte Jonathan Ferland mit einem Gewaltschuss auf 2:0 für die Hausherren.

 

Salzburg verlegte sich im Mittelabschnitt auf eine rustikale Spielweise und versuchte, die Wiener zu provozieren. Lynch musste nach einem schmutzigen Foul abseits des Spielgeschehens an Jonathan Ferland vorzeitig unter die Dusche. Es hagelte Strafen auf beiden Seiten. Bei 4 gegen 4-Feldspieler auf dem Eis stand plötzlich Raffl alleine vor dem Caps-Tor und verkürzte auf 1:2 aus Sicht der Gäste. Doch fast postwendend stellte Josh Soares mit einem Powerplaytor den 2-Tore-Abstand wieder her. Caps-Torhüter Matt Zaba zeigte danach bei einem Kristler-Alleingang eine Glanzparade und hielt seiner Mannschaft den Vorsprung.

 

Den Schlussabschnitt kontrollierten die Capitals klar, ließen den Gegner kaum gefährlich vor das eigene Tor kommen und den Gästen lief die Zeit davon. Salzburg nahm drei Minuten vor Schluss den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis – Jonathan Ferland eroberte die Scheibe und schoss zum 4:1 für die Capitals ein. Das war gleichzeitig der Endstand in einem packenden Eishockey-Fight, den die Wiener verdient gewannen.

 

Headcoach Tommy Samuelsson: „Es war ein Spiel von zwei hochklassigen Mannschaften. Wir haben gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten, sehr aggressiv mit wenig Raum für den Gegner. Wir waren über 60 Minuten voll fokussiert, das war der Unterschied und es sind auch die Tore für uns gefallen, das war sehr wichtig. Dazu hat uns Matt Zaba mit tollen Paraden im Spiel gehalten. Trotzdem war es nur der dritte Sieg und ein weiterer Schritt. Man braucht im Play-off aber vier Siege – wir dürfen jetzt nicht locker lassen.“

 

UPC Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 4:1 (2:0,1:1,1:0)

Tore: Keller (10.), Ferland (20., 58./EN), Soares (34./PP); Raffl (32.)

 

 

Semifinale Best-of-Seven-Serie                   Capitals – Salzburg 3:2

 

DI       12.03.2013      UPC Vienna Capitals – Red Bull Salzburg                       6:2

FR       15.03.2013      Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals                        3:1

SO       17.03.2013      UPC Vienna Capitals – Red Bull Salzburg                        1:3

DI       19.03.2013      Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals             1:2

FR       22.03.2013      UPC Vienna Capitals – Red Bull Salzburg                        4:1

SO       24.03.2013      Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals

 

falls notwendig:

 

DI       26.03.2013      UPC Vienna Capitals – Red Bull Salzburg

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