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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals verlieren das erste Spiel des Jahres 2023 unglücklich mit 2:3 nach Overtime bei den Moser Medical Graz99ers.... Capitals: Unglückliche Niederlage in Graz

Wiens Cheftrainer Dave Barr. – © ISPFD

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals verlieren das erste Spiel des Jahres 2023 unglücklich mit 2:3 nach Overtime bei den Moser Medical Graz99ers.

Ben Finkelstein bringt die Wiener im Powerplay nach 24 Minuten in Front, Viktor Olausson gleicht vier Minuten später glücklich aus. Caps-Kapitän Mario Fischer hämmert den Puck in der 31. Minute von der blauen Linie zur erneuten Führung der Wiener ins Tor. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts haben die Grazer beim Ausgleich durch Andrew Yogan wieder viel Glück (39.). Vier Sekunden vor Ende der Overtime erzielt Zintis Zusevics den Siegtreffer zugunsten der Grazer (65.).

Caps-Head-Coach Dave Barr musste gegen die Grazer auf Yannic Pilloni verzichten, der krankheitsbedingt fehlte. Für ihn rückte der 19-jährige Nils Granitz zurück ins Line-Up. Im Tor übernahm Stefan Stéen für den zuletzt bärenstarken Bernhard Starkbaum. Beide Teams gingen voller Elan in das Spiel, die ersten wirklichen Torchancen verbuchten aber die Caps. Ben Finkelstein und Sascha Bauer scheiterten aber an Graz-Goalie Christian Engstrand. In Minute sieben musste Matt Bradley nach einem Haken auf die Strafbank, doch Daniel Oberkofler trat noch vor Ablauf des Powerplay selbst den Weg in die Kühlbox an. In der zehnten Minute konterten die Grazer in Unterzahl über Michael Schiechl, doch Stéen rettete in höchster Not. Die Wiener konnten kein Kapital aus der Überzahl schlagen. In der 13. Minute konnten die Grazer nach einem Solo von Matt Bradley gerade noch klären. In weiterer Folge überschlugen sich die Ereignisse. Jérémy Grégoire und Aleksi Salonen bekamen sich in der 13. Minute in die Haare und mussten wegen übertriebener Härte je für zwei Minuten auf die Strafbank. 39 Sekunden später verschlug es auch Andrew Yogan wegen Hakens dorthin. Im Vier-gegen-Drei feuerte Bradley mehrfach auf das gegnerische Tor, doch Engstrand musste nicht hinter sich greifen (15.). Auch die anschließende Fünf-gegen-Vier-Überzahl führte nicht zu einem Torerfolg der Wiener. Schiechl versuchte es in der 17. Minute aus kurzer Distanz, doch wieder war Stéen zur Stelle. Nach Saves von Engstrand gegen Nils Granitz und Bradley ging es in die erste Pause.

In der 22. Minute schalteten die Caps schnell um, ein Pass von Grégoire auf Patrick Antal kam aber nicht an. Wenige Sekunden später musste Gustav Bouramman wegen eines Hakens in die Kühlbox. Die Wiener setzten ihre Gegenspieler mächtig unter Druck, 79 Sekunden nach der ersten Strafe musste auch Niklas Olausson wegen eines Hakens auf die Strafbank – doppelte Überzahl für die Caps. In dieser konnten die Wiener dann durch Ben Finkelstein erstmals in Führung gehen. Der US-Amerikaner blieb erst mit einem Schuss an den Grazer Verteidigern hängen, der zweite Versuch schlug im Netz ein (24.). Für den Neuzugang war es der zweite Treffer im sechsten Spiel, insgesamt hält der Verteidiger bei fünf Punkten. Den Wienern blieben im Anschluss noch 1:24 Minuten Powerplay-Zeit über, doch die Hausherren überstanden diese unbeschadet. In der 28. Minute feuerte Olausson den Puck von der linken Seite auf Verdacht in Richtung Stéen. Der Puck traf den Schweden im Caps-Tor unglücklich am Bein und kullerte zum Ausgleich ins Tor. Eine Minute später kam Bauer zu einer guten Tormöglichkeit, doch der Schuss des Angreifers wurde geblockt. In der 31. Minute gingen die Wiener erneut in Führung. Kapitän Mario Fischer hämmerte den Puck von der blauen Linie auf das Grazer Tor. Sowohl Max Zimmer als auch Armin Preiser standen in der Flugbahn des Hartgummis, doch dieses ging ohne Ablenkung an Engstrand vorbei in den Kasten. Drei Minuten später musste Bradley erneut auf die Strafbank, diesmal wegen Stockschlags. Yogan hatte in der 35. Minute eine Top-Chance, doch Nico Brunner lenkte den Schuss über das Glas ab. Die Wiener überstanden die Unterzahl ohne Gegentreffer. In der 36. Minute scheiterte Finkelstein knapp an Engstrand, eine Minute später schoss Dominic Hackl den Puck an die Stange. Kurz vor Ende des zweiten Drittels brachte Yogan die Scheibe mit viel Fortune im Caps-Tor zum erneuten Ausgleich unter.

Die Gäste starteten flott ins Schlussdrittel, Engstrand vereitelte jedoch eine Chance von Niki Hartl. Die Grazer erarbeiteten sich erstmals im Laufe der Partie spielerische Vorteile, doch Stéen konnte die Wiener im Spiel halten. In der 48. Minute parierte Engstrand erneut, die Partie kippte in weiterer Folge etwas mehr auf die Seite der Capitals. Stéen parierte in Minute 51 gegen Viktor Granholm, kurz darauf scheiterte Zimmer am Grazer Goalie. Dieser tauchte in der 55. Minute in den Slot, um ein Zuspiel von Finkelstein aufzunehmen. In der 59. Minute blieb Engstrand mit einem Save gegen Brunner Sieger. 18 Sekunden vor Spielende lieferten sich Zimmer und Schiechl eine Auseinandersetzung, die für beide Spieler mit Zwei-Minuten-Strafen endete. In der Overtime schien es so, als hätte Yogan das Spiel mit seinem zweiten Tor entschieden, doch nach Videostudium wurde klar, dass der Puck die Torlinie nicht überschritten hatte. Wenig später fiel dennoch der Siegtreffer für die Grazer. Zintis Zusevics traf vier Sekunden vor Spielende. Während die siegreichen Steirer 25 Schüsse abgaben, beendeten die Capitals das Spiel mit 35 Torschüssen. Die achtplatzierten spusu Vienna Capitals halten nach 30 absolvierten Spielen bei nun 47 Punkten.

Moser Medical Graz99ers – spusu Vienna Capitals 3:2 n. OT. (0:0, 2:2, 0:0, 1:0)

Tore Graz: Viktor Olausson (28.), Andrew Yogan (39.), Zintis Zusevics (65.)

Tore CAPS: Ben Finkelstein (24./PP), Mario Fischer (31.)

Statement Dave Barr, Head-Coach der spusu Vienna Capitals „Ich bin mit dem, was wir über weite Strecken des Spiels zeigten, prinzipiell zufrieden. Wir haben uns einige Chancen herausgespielt und kaum etwas zugelassen. Die Grazer hatten bei beiden Toren in der regulären Spielzeit viel Glück. Vier Sekunden vor dem Ende das Gegentor zu kassieren ist sehr bitter. Wir nehmen den Punkt mit und werden aus diesem Spiel die richtigen Schlüsse ziehen. Trotz des Ergebnisses haben wir deutlich mehr richtig gemacht als falsch.“

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #26 Stefan Stéen | #29 Bernhard Starkbaum

1. Linie: #50 Mario Fischer, #44 Ben Finkelstein – #22 Max Zimmer, #77 Matt Bradley, #3 Armin Preiser

2. Linie: #42 Alex Wall, #5 Dominic Hackl – #10 Patrick Antal, #25 Jérémy Grégoire, #96 Niki Hartl

3. Linie: #40 Bernhard Posch, #20 Nico Brunner – #19 Lukas Kainz, #70 Radek Prokes, #11 Sascha Bauer

4. Linie: #2 Lukas Piff, #73 Niklas Würschl – #54 Daniel Aschauer, #53 Nils Granitz, #8 Mathias Böhm





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