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Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals gewinnen in Linköping 4:3 nach Penaltyschiessen und holen sich damit ihren ersten Sieg im Rahmen der European Trophy....

Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals gewinnen in Linköping 4:3 nach Penaltyschiessen und holen sich damit ihren ersten Sieg im Rahmen der European Trophy. Die Capitals spielten extrem schnelles und offensives Eishockey, gingen gegen Linköping schon in der regulären Spielzeit zweimal in Führung und holten damit verdient die drei Punkte nach Wien. Bereits kommendes Wochenende wartet auf die Fans im Eissportzentrum Kagran das erste Heimdoppel der laufenden Saison. Die Capitals spielen Freitag und Sonntag gegen die finnischen Spitzenteams KalPa und JYP. Spielbeginn ist jeweils 19.15 Uhr.

 

Die Capitals starteten mit Fabian Weinhandl im Tor praktisch mit einer 5-Minuten Überzahl ins Spiel. Söderberg kassierte nach nur 54 Sekunden eine 5+Spieldauer wegen Crosscheck und das nutzten die Capitals zur frühen Führung. Knapp vor Ablauf der Strafe schoss Francois Fortier zum 1:0 ein, knapp nach Ablauf erhöhte Marcus Olsson sogar auf 2:0. Durch dumme Fouls schenkten die Caps diese Führung allerdings unnötig her. Kapitän Gratton (2+10) und Schiechl mussten auf die Bank. Karlsson gelang der Anschlusstreffer (13.) und Jämtin (14.) glich wenig später aus, nachdem Weinhandl einen Schuss abprallen ließ.

 

Im Mittelabschnitt kassierten die Capitals zunächst viele unnötige Strafen. McBride, Fortier und auch Phil Lakos mussten in die Box. Den Caps, die sehr offensiv agierten, gelang aber trotzdem neuerlich die Führung. Diesmal sogar in Unterzahl. Markus Schlacher schnappte sich die Scheibe, zog alleine auf Andersson und versenkte den Puck via Innenpfosten zum 3:2 (31./SH). Jonathan Ferland vergab knapp vor Drittelende die große Chance auf den vierten Treffen, konnte den am Boden liegenden Andersson nicht überheben. 15 Sekunden vor Ende fiel dann doch noch ein Tor. Fish egalisiert für Linköping.

 

Im Schlussabschnitt spielte bei den Schweden der erst 17jährige Oliver Källbom für den verletzten Schlussmann Andersson. Der junge Mann hielt einige Male bravourös und bewahrte Linköping vor einem neuerlichen Rückstand. Die Caps hatten aber auch Glück bei einem Stangenschuss von Jämtin, blieben aber weiter offensiv und drängten auf das nächste Tor. Im Schlussabschnitt und in der Overtime fielen keine Treffer mehr. Das Spiel wurde wieder im Penalty-Shootout entschieden, das diesmal die Capitals für sich entschieden. Den entscheidenden Penalty verwandelte Phillip Pinter.

 

Assitant-Coach Phil Horsky war nach dem Spiel sehr zufrieden: „Wir haben sehr gutes und aggressives Hockey gespielt und es war eine sehr gute kämpferische Leistung. Es war natürlich das erwartet schwere Spiel, aber wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und unsere Chancen eiskalt ausgenützt. Es war auch sehr wichtig, das wir zweimal in Führung gegangen sind. Im 2. Drittel war es bei den vielen Strafen ein wenig chaotisch. Zum Schluss hatten wir dann aber die besseren Chancen und der Sieg ist verdient. Penalty-Schiessen ist natürlich auch immer ein wenig Glück. Diesmal war es auf unserer Seite. Jetzt kommen zwei harte Gegner kommendes Wochenende. Mit der Leistung von heute können wir aber auch gegen KalPa und JYP bestehen.“

 

Linköpings HC – UPC Vienna Capitals 3:4 n.P. (2:2,1:1,0:0,0:0,0:1)

Tore: Karlsson (13./PP2), Jämtin (14.), Fish (40.) bzw. Fortier (6./PP), Olsson (6.), Schlacher (31./SH), Pinter (65./PS)

 

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