Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Unna. (PM) Die Bulldogs gewannen am Freitagabend gegen den EHC Timmendorfer Strand zweistellig und konnten damit auf Platz 2 der Endrunde klettern. Dabei sah...
Milan Vanek  - © by Eishockey-Magazin (JMD)

Milan Vanek – © by Eishockey-Magazin (JMD)

Unna. (PM) Die Bulldogs gewannen am Freitagabend gegen den EHC Timmendorfer Strand zweistellig und konnten damit auf Platz 2 der Endrunde klettern.

Dabei sah es nach dem ersten Drittel nicht einmal nach einem Erfolgserlebnis für den KJEC. Die Bulldogs spielten zunächst schwach und machten auf dem Eis zu viele Fehler. Gleich beim ersten Unterzahlspiel kassierte das Team von Cheftrainer Frank Gentges das 0:1 durch Rob Labute (8.). Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts ergaben sich den Bulldogs gegen den Nord-Oberligisten drei Überzahlspiele, die aber allesamt fahrlässig vergeben wurden.

In der 25. Minute stand Marius Schmidt frei vor dem gegnerischen Tor. Kevin Thau spielte ihn an und Schmidt hämmerte den Puck mit aller Kraft auf den Kasten. Der Schuss saß und so stand es 1:1. Gästespieler Rino Schröder fing sich nach dem Ausgleich eine zehnminütige Disziplinarstrafe wegen Meckerns. Nachdem er auch kurz nach der Strafe nicht aufhören konnte, gab es von den Schiedsrichtern eine Spieldauer-Disziplinarstrafe hinterher. Die mit einem kleinen Kader angereisten Timmendorfer schwächten sich dadurch zusätzlich. Nachdem Andy Bathgate das Spiel drehte und in Überzahl zum 2:1 traf (26.) schien der Knoten geplatzt. In der 33. Minute erhöhte Marius Schmidt auf 3:1 und kurz vor Ablauf des mittleren Spielabschnitts gelang es Kevin Thau sogar, die Führung auf 4:1 auszubauen.

Das Schlussdrittel gehörte dann endgültig den Bulldogs. Milan Vanek traf in der 45. Minute zum 5:1. Bei den Gästen entlud sich der Frust und der Timmendorfer Jesper Delfs lieferte sich mit Bulldogs-Spieler Denis Fominych eine Schlägerei, in die sich noch weitere Spieler einmischten. Am Ende gewann Fominych den Faustkampf, musste aber gemeinsam mit Delfs für 2+2+10 Minuten auf die Strafbank. Königsborns Pascal Heitmann erhielt 2+2 Minuten und bei den Gästen musste neben dem Kanadier Jeff Maronese, der ebenfalls 2+2 Strafminuten erhielt, auch Moritz Meyer vom Eis. Der erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und sorgte dafür, dass Königsborn fünf Minuten lang in Überzahl spielen konnte. Das Powerplay nutzen die Bulldogs durch Sven Linda (46.) und Oliver Duris (51.) um den Zwischenstand auf 7:1 auszubauen. In der 54. Minute erhöhte Andy Bathgate nach einem herrlichen Alleingang sogar auf 8:1. Nur 30 Sekunden danach steuerte Pierre Wex sogar das 9:1 gegen mittlerweile völlig überforderte Timmendorfer bei. Die Bulldogs wollten das Spiel nur noch über die Zeit bringen und wurden etwas unachtsam.  Das ermöglichte den Timmendorfern, durch zwei Tore in der 57. Minute auf 9:3 zu verkürzen. Den Schlusspunkt setzte aber Oliver Duris, der in der 59. Minute zum 10:3 traf und den zweistelligen Sieg perfekt machte.

Mit dem Sieg zogen die Bulldogs an den Hammer Eisbären vorbei, die zeitgleich gegen die Löwen Frankfurt mit 2:10 unterlagen, und stehen mit drei Siegen nach vier Spielen sensationell auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit kommt es am Sonntag in Frankfurt zu einem Top-Spiel, welches den Namen eigentlich nicht verdient hat. Die bisher ungeschlagenen Löwen werden sich wohl auch gegen Königsborn keine Blöße geben und den nächsten Schritt in Richtung DEL 2 gehen

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später