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Buchloe: Ein neuer Mann an der Bande

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Trainer Waldemar Dietrich (Mitte) - © ESVB
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Trainer Waldemar Dietrich (Mitte) – © ESVB

Buchloe. (chs) Die Trainer-Frage beim ESV Buchloe für die kommende Saison ist geklärt. So wird bei den Freibeutern künftig ein neuer Mann an der Bande stehen, der an anderer Stelle die letzten Jahre äußerst erfolgreiche Arbeit geleistet hat.

Waldemar Dietrich heißt der neue Coach, der ab sofort die Geschicke der Piraten leiten wird. Der 51-Jährige hatte die letzten knapp vier Jahre das Frauen-Team des ECDC Memmingen in der Bundesliga betreut und dabei eine für die Indianerinnen sehr erfolgreiche Ära mitgeprägt. Denn in seiner Amtszeit als Trainer gewannen die Memmingerinnen neben einem Vizemeistertitel zuletzt auch drei Meisterschaften in Folge und waren im Frauen-Eishockey in den letzten Jahren somit mehr oder weniger das Nonplusultra im deutschen Fraueneishockey. Umso glücklicher ist man im Piraten-Lager, dass sich der ehemalige Verteidiger nun den Buchloer Pirates anschließen wird.

„Mit Waldi Dietrich haben wir einen Trainer gefunden, der exakt dem Anforderungsprofil entspricht, das wir gesucht haben. Er bringt nicht nur Erfahrung und Fachwissen mit, sondern auch eine klare Struktur, Zielstrebigkeit und eine Siegermentalität“, berichtet Team-Manager David Strodel über den neuen Coach. Ähnlich schätzt das auch der sportliche Leiter und 2. Vorstand Florian Warkus ein, der mit Dietrich in Memmingen früher selbst noch aktiv zusammengespielt hat: „Mit ihm gewinnen wir einen Trainer, der eine Fülle an Erfahrung mitbringt – sowohl im Nachwuchsbereich als auch im Senioren-Eishockey, bei Frauen und Männern.“

In der Tat weißt Dietrich, der seine aktive Spielerlaufbahn als Verteidiger überwiegend in Memmingen verbracht hatte, schon einiges an Trainer-Erfahrung auf. In Memmingen und Füssen war er als Nachwuchscoach im Einsatz und in Memmingen und Königsbrunn auch mehrere Jahre bereits im Seniorenbereich in der Bayernliga an der Bande gestanden. Seine sicherlich erfolgreichste Zeit verbrachte er aber – wie bereits angeklungen – in den vergangenen knapp vier Jahren bei den Damen des ECDC in der Frauen-Bundesliga, in der die Indians-Ladys unter der Regie von Dietrich förmlich zum Serienmeister avancierten. Doch nach Titel Nummer drei in Folge sagte Waldemar Dietrich vor wenigen Wochen jetzt „Servus“ und wird nun künftig in Buchloe das Zepter an der Bande übernehmen. „Ich freue mich wieder im Herrenbereich tätig zu werden und in die Bayernliga – eine extrem anspruchsvolle Liga – zurückzukehren“, freut sich auch Dietrich auf die neue Aufgabe an der Gennach.

Und auch die Verantwortlichen sind von den Fähigkeiten des neuen Mannes überzeugt: „Ich kenne Waldemar schon lange und bin mir sicher, dass er der passende Mann ist, um unsere jungen, talentierten Spieler weiterzuentwickeln. Zusammen mit unseren erfahrenen Spielern wird er eine konkurrenzfähige Mannschaft formen, die eine erfolgreiche Saison spielen kann. Er ist ein ganz anderer Typ als sein Vorgänger Christopher Lerchner und dieser frische Wind und die neuen Impulse können der Mannschaft nach sechs erfolgreichen Jahren guttun“, meint Florian Warkus. Und auch David Strodel sieht in der Handschrift des neuen Trainers die richtige Besetzung: „Die Sicht auf das Spiel, der Anspruch an Disziplin und Struktur, aber auch das Gefühl für das Spielverständnis einzelner Spieler – das passt“, so die zusammenfassende Aussage des Buchloer Team-Managers.


Waldemar Dietrich wird dabei das Amt der beiden Interimstrainer Christian Vaitl und Alexander Reichelmeir übernehmen, die nach dem Rücktritt des jahrelangen Trainers Christopher Lerchner die Buchloer im Frühjahr aushilfsweise übernommen und zum Klassenerhalt geführt hatten. Und für Alexander Reichelmeir endet damit auch ein jahrelanger gemeinsamer Weg bei den Freibeutern. Denn der 36-Jährige wird nach insgesamt neun Spielzeiten – als Torhüter und zuletzt auch als Co-Trainer und Nachwuchstrainer – die Piraten verlassen. „Wir danken Alex von Herzen für seine jahrelange Treue, den Einsatz, sein Engagement und sein Herzblut, das er über einen solch langen Zeitraum für den ESV investiert hat. Wir wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft nur das Beste“, heißt es von den Verantwortlichen, die Reichelmeir und ebenfalls Christian Vaitl dabei auch nochmals ausdrücklich für ihre Unterstützung in der schwierigen Endphase der letzten Saison danken.

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