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Buchloe. (chs) Der ESV Buchloe hat am zweiten Weihnachtsfeiertag eine weitere Heimniederlage einstecken müssen und sich dadurch vermutlich aus dem Rennen um die Top... Buchloe: Der Blick geht nach unten

Buchloe. (chs) Der ESV Buchloe hat am zweiten Weihnachtsfeiertag eine weitere Heimniederlage einstecken müssen und sich dadurch vermutlich aus dem Rennen um die Top 8 Ränge verabschiedet.

Über 60 bzw. 61 Minuten war die Leistung der Piraten gegen den EV Pegnitz einfach zu wenig, sodass man gegen den Tabellenvorletzten durchaus verdient mit 5:6 nach Verlängerung (2:2, 1:1, 2:2) den Kürzeren zog. „So kann man kein Eishockeyspiel gewinnen“, war auch die harte aber letztlich auch ehrliche Einschätzung von Christopher Lerchner, der wieder einmal die Konstanz seiner Mannen nach den eigentlich guten Leistungen zuletzt gegen Ulm und Amberg vermisst hatte.

Die Buchloer fanden nur mühsam ins Spiel, obwohl man gleich nach wenigen Sekunden erstmals im Powerplay agieren durfte. Doch dieses blieb wie so oft in dieser Saison das Sorgenkind der Rot-Weißen und verstrich ohne nennenswerten Abschluss. Statt also selbst früh in Front zu gehen, machten dies dann gleich darauf die Icedogs mit dem ersten Torschuss. Daniel Sonnenberg durfte zu frei zum 0:1 abschließen (3.). Auch danach kamen die Hausherren nicht so recht in Schwung und die mit lediglich 12 Feldspielern angereisten Pegnitzer zeigten sich vor dem Tor von Torwart Dominic Guran weiter eiskalt. Auch Torschuss Nummer zwei von Paul Wolf war somit erfolgreich (10.). Doch dieses 0:2 schien nun endlich der passende Weckruf zu sein, denn nur 18 Sekunden später verkürzte Alexander Krafczyk mit einem satten Schuss über die Stockhand von EVP-Keeper Kilian Schauer auf 1:2 (10.). Und noch vor der Pause fiel der Ausgleich, als Felix Schur von hinter dem Tor Robert Wittmann bedient hatte und der per Direktabnahme zum 2:2 traf (17.).

Ins Mitteldrittel starteten die Piraten dann engagierter und wurden dementsprechend auch mit der erstmaligen Führung durch Michal Petrak belohnt (23.). Doch nach sechs guten Minuten kehrte anschließend wieder der Schlendrian zurück und man hatte bei einem Unterzahl-Alleingang der Gäste schon Glück, dass Mark Meier nur neben und nicht ins Tor traf (28.). Aber auch danach investierten die Freibeuter schlichtweg zu wenig, sodass die Pegnitzer noch vor dem letzten Seitenwechsel verdient ausgleichen konnten. Nachdem zunächst das vermeintliche 3:3 wegen Hohen Stocks nicht gegeben wurde (38.), netzte erneut Daniel Sonnenburg 30 Sekunden vor der Pausensirene zum 3:3 ein (40.) und bestrafte so die Buchloer Passivität.

Auch im Schlussabschnitt sollte es nicht wirklich besser werden, zumal Andreas Schorer von den Schiedsrichtern nach 49 Minuten auch noch mit einer 5+Spieldauerstarfe vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Pegnitz nutzte die Überzahl durch Roman Navarra auch schnell zum 3:4 (50.), was die Hypothek noch großer machte. Zumindest war die teilweise emotionale Schlussphase des Matches für die gut 230 Zuschauer nochmals abwechslungsreich: Erst traf Michal Petrak zum 4:4 (55.), ehe Navarra zweieinhalb Minuten vor dem Ende die Gäste nach einen üblen Fehler im Spielaufbau des ESV wieder in Front brachte (58.). Wenigstens zeigten die Buchloer hier nochmals die passende Antwort durch Markus Vaitl, der 34 Sekunden später zum 5:5 traf (59.) und die Piraten in die Verlängerung rettete, da auch ein anschließendes Powerplay erfolglos blieb.

In der Overtime sicherten sich dann die Gäste den Zusatzpunkt, da Michal Petrak zunächst allein vor dem Tor vergab und im Gegenzug die Gäste nach einem Foul einen Penalty zugesprochen bekamen, den Navarra mit seinem dritten Tor zum 5:6 verwandelte. Die Buchloer müssen sich somit nach einem sicher enttäuschenden Auftritt nun auf die Abstiegsrunde einstellen, da der Abstand zu den achtplatzierten Kemptenern, auf die die Piraten bereits am Mittwoch treffen, auf mittlerweile zehn Zähler angewachsen ist.





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